Das verschweigen unsere Ärzte!

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von Robert Sasse

Reicht denen nicht das Geld, das wir zahlen? – DAS sahnen Ärzte von Pharmakonzernen ab!

575 Millionen Euro zahlten Pharmafirmen alleine im Jahr 2015 an Ärzte, Fachkreisangehörige und Institutionen. Für Reisen, die Durchführung von Studien und für Beratungen.

Diese Zahlen wurden jetzt erstmalig offengelegt, wie SPIEGEL ONLINE berichtete. Die Pharmafirmen und deren Zahlung an Ärzte gerieten schon öfter in Kritik und müssen sich jetzt die nächste Blöße geben.Denn auch wenn Zahlen jetzt das erste Mal offengelegt wurden, nur 28 % aller deutschen Ärzte stimmten dieser freiwilligen Veröffentlichung zu!
Die Frage, die sich stellt:

Warum nur 28 % der Ärzte? Was haben über 70 % der deutschen Ärzte zu verheimlichen?

Wofür sind diese Gelder genau bestimmt und warum ist es scheinbar zu viel verlangt, endlich Transparenz in dieses Thema zu bringen?
Dieser Meinung schließt sich auf Klaus Lieb an. Der Direktor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Uni Mainz sagte SPIEGEL ONLINE: „Transparenz sieht anders aus. Damit kann man auf der individuellen Ebene nicht viel anfangen.“Er ist sich der Oberflächlichkeit dieser Veröffentlichung durchaus bewusst und sieht durchaus das Bestechungspotenzial der Pharmaindustrie! „Wir lassen uns von der Pharmaindustrie einladen und glauben dennoch, wir seien unabhängig3, lässt er in seinem Interview verlauten.

Sind wir Patienten bald nicht viel mehr als Versuchskaninchen für die Pharmagiganten?

Verstrickungen der Ärzte mit der Pharmaindustrie bringen nicht nur ein ethisches Unwohlgefühl, nein, da hört es noch lange nicht auf. Mediziner könnten sehr schnell anfangen, sich mit den Unternehmen verbunden zu fühlen, von denen Sie Jahr für Jahr so viel Geld bekommen. Ein unvoreingenommenes Urteil ist zu diesem Zeitpunkt ausgeschlossen. Eine Vielzahl von Studien beweist, dass Zahlungen der Pharmaindustrie an die Ärzte diese MASSIV beeinflusst4, so Peter Sawicki, welcher als ehemaliger IQWiG-Chef viele Jahre lang Deutschlands oberster Arzneimittelprüfer gewesen war.

366 Millionen Euro für medizinische Studien? Welches Ergebnis rechtfertigt diese Zahlen?

Vorerst muss man definieren, um welche Art „Studien“ es hierbei geht … denn detaillierte Informationen zu diesen Ausgaben liefern die Firmen nicht. Im Gegenteil, hier wird die Auskunft regelrecht verweigert. So viel also zu der Transparenz. Dabei sind genau diese Ausgaben die umstrittensten. Die Studien haben vor allem einen einzigen Zweck: Ärzte für die Verschreibung eines bestimmten Medikaments zu bezahlen. Unbestechlichkeit lässt grüßen. Dieser Einfluss der Pharmaindustrie auf die deutschen Ärzte ist im Grunde genommen nur eines: verwerflich.

Diese Anwendungsbeobachtungen, also die „Studien“, sind „wissenschaftlich wertlos“5 , sagt Jürgen Windeler, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Ist die Veröffentlichung dieser Zahlungen also ein Schritt in die richtige Richtung oder nur eine weiter Hinhaltetaktik der Pharmaindustrie, um im Schatten weiter dubiosen Machenschaften nachzugehen?

Ein Schritt in die richtige Richtung vielleicht … Jedoch ist noch ein großes Maß an Transparenz nötig, um das Vertrauen, welches durch die Pharmaindustrie zerstört wurde, wieder aufzubauen.

Die Dunkelziffer dieser Zahlungen wird wesentlich höher liegen, als es die öffentlichen Zahlen vermuten lassen.

Zulasten der Kassen und damit der Beitragszahler wird die Pharmaindustrie in naher Zukunft nicht damit aufhören, ihre Umsätze durch dubiose Abkommen mit den Ärzten zu steigern.

 

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1-5: Spiegel