So bedroht Monsanto die Gesundheit Ihrer Familie!

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von Volker Hahn

In den Vereinigten Staaten von Amerika werden mittlerweile fast ausschließlich nur genveränderte Pflanzen angebaut. Viele Bauern dort finden das gut, solange der Profit stimmt und nichts weiter passiert. Doch hinter der schönen Fassade von der heilen neuen Gen-Welt zeigt sich mit Monsanto ein Konzern, durch dessen eigene Geschichte sich massenhaft dunkle Themen wie Korruption, gekaufte Studien oder eine Lobbyarbeit auf dem Weg zur Weltherrschaft eines Monopolisten ziehen. (1)

Grund genug, sich um die Gefahren zu kümmern, die von einem solchen Konzern ausgehen, dessen primäres Interesse wohl im eigenen Profit liegt. In den USA hat die Gentechnik bereits flächendeckende Verbreitung erfahren, denn dort betrug der Anteil genveränderter Organismen am Mais-, Soja- und Baumwollanbau bereits vor einigen Jahren 90%. (2)

Erst züchten, dann vernichten

Maßgeblicher Treiber dort ist mit Monsanto der weltgrößte Saatguthersteller und gleichzeitig Agrochemie-Riese. Diese Kombination ist kein Zufall und genau sie birgt auch das größte Risiko für unsere Gesundheit. Denn das Prinzip ist einfach: Zunächst werden massenhaft gentechnisch veränderte Nutzpflanzen gezüchtet, die resistent gegen Unkrautvernichtungsmittel sind oder von innen heraus selbst wie ein Pestizid wirken. (3)

Und diese Nutzpflanzen wie Gen-Mais sollen wir dann essen! Da schleichen sich doch schon mit dem gesunden Menschenverstand erste Zweifel ein, wenn man etwas essen soll, dass selbst wie ein Unkrautvernichtungsmittel wirkt!

Und dann sollte man sich natürlich vor Augen halten, wer nicht nur der weltweit größte Saatguthersteller ist, sondern auch ganz zufällig noch die dazu passenden Unkrautvernichter im ganz großen Stil vertreibt: Richtig, es ist der Agrochemie-Riese Monsanto! Das Ergebnis ist augenfällig:

„Genmanipulierte Lebensmittel wie Genmais sind daher sowohl mit Herbizid-Wirkstoffen wie Glyphosat als auch mit Toxinen wie dem Bt-Protein belastet, deren gesundheitsschädigende Wirkungsweise bereits anhand einer Studie mit Laborratten deutlich gemacht wurde.“ (4)

Viele Studien belegen die bisher unbekannte Gefahren!

Die Gefährlichkeit von genveränderten Nahrungsmitteln wird aber nicht nur durch eine einzige Studie belegt, sondern es gibt eine Vielzahl davon. Hier eine Auswahl, die sicher auch den kritischsten Wissenschaftler überzeugen würde:

Eine Studie von der kanadischen University Sherbrooke Hospital Centre aus Quebec bestätigte, dass Gentechnik-Giftstoffe sehr wohl in den Blutkreislauf des Menschen gelangen – anders, als es die Agrochemie-Lobby immer darzustellen versucht. Die Gefahr betrifft auch Schwangere und sogar ungeborene Babys! Die menschlichen Verdauungsprozesse sind außerdem nicht in der Lage, das giftige Bt-Protein von Gen-Lebensmitteln zu eliminieren, wie die britische Organisation GM-Free Cymru nachwies. Die European Food Safety Authority wies zudem Krebsgefahr durch Gentechnik nach. Studien aus Japan belegen Früh- und Fehlgeburten. Die Liste geht weiter mit bewiesenen Störungen der Gehirnentwicklung und –Aktivität oder mit Turmorbildung etwa durch Genmais, wie sie durch eine wissenschaftliche Studie in der Fachzeitschrift The Food & Chemical Toxicology Journal erst kürzlich öffentlich sichtbar nachgewiesen wurde. (5)

Doch es geht sogar noch unmittelbarer und direkter, denn Monsanto wurde als Hersteller des Unkrautvernichtungsmittels Lasso durch ein französisches Landgericht 2012 verurteilt, weil die Richter es als erwiesen ansahen, dass dieses Mittel einen französischen Bauern vergiftet hat. (6)

Monsantos Verwicklung in den Vietnamkrieg

Und das ist längst noch nicht alles, denn Monsanto hat wohl zu Recht sein Image als Symbol des Bösen schlechthin, wenn man bedenkt, dass dieser Konzern nicht nur solche mutmaßlich krebserregenden Unkrautvernichter wie Glyphosat vertreibt, sondern in seiner Chronik auch das seit dem Vietnam-Krieg berüchtigte Agent Orange aufweist, PCB oder Dioxin – deren Gefahren aus Profitgründen allesamt geleugnet wurden. Denn das Ziel ist klar: Der US-Konzern will die weltweite Landwirtschaft vollkommen kontrollieren. (7)

Und dieses Ziel wird mit allen Mitteln verfolgt – wir Verbraucher sind da nicht mehr als ein paar Schachfiguren. Genau wie willfährige Wissenschaftler, korrupte Beamte oder gewissenlose Politiker: Monsanto hat deshalb nicht nur allerbeste Kontakte zur heimischen US-Regierung einschließlich der US-Geheimdienste, sondern betreibt weltweit eine aggressive Lobbypolitik. (8)

Dazu zählen millionenschwere PR-Kampagnen ebenso wie eine äußerst gezielte Einflussnahme auf Wissenschaft und Politik, aber auch eine kriegsähnliche Art der Geschäftspolitik inklusive einer angestrebten Kontrolle von Geschäftspartnern. Die Verseuchung unserer Erde wird dabei als Kollateralschaden ebenso hingenommen wie die Gefährdung unserer Gesundheit.

Tödlich – und gewinnbringend

Jüngstes Beispiel ist die Verwendung von Glyphosat, etwa im Monsanto-Mittel Roundup, einem ebenso tödlichen wie äußerst gewinnbringenden Unkrautvernichter: „Glyphosat ist für jede Pflanze giftig, die nicht gentechnisch verändert worden ist, und kann für den Menschen tödlich sein.“ (9) Spuren von Glyphosat wurden bereits in Urinproben von Menschen aus 18 europäischen Ländern gefunden und ist in südamerikanischen Sojaanbaugebieten mit gravierenden Gesundheitsschäden ebenfalls nachgewiesen.

Monsantos aggressive Konzernpolitik bringt dem Agrarchemie-Riesen Milliarden auf dem Weg zur Weltherrschaft über unsere Ernährung – aber was bringt das uns?

Die Bilanz für uns Verbraucher verzeichnet Gesundheitsgefahren, Abhängigkeit und eine steigende Umweltzerstörung durch Pestizide und Gentechnik. Wollen wir das?

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