Todesfalle KI – Warum künstliche Intelligenz uns bald auslöscht!

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von Volker Hahn

Der Erfolg der Menschheit war schon immer untrennbar mit dem technischen Fortschritt verbunden. Schon in der Steinzeit wurden Werkzeuge genutzt um körperliche Nachteile auszugleichen. Mit Waffen und Werkzeugen erlange der Mensch nach und nach die Vormachtstellung auf unserem Planeten. Kultur und der Wille nach Zugehörigkeit befeuerten unsere Zivilisation immer weiter.

Schon bald war der Kampf gegen Tiere nicht mehr Antrieb Nummer 1 auf dem Feld der neuen Technologien. Das „schöne Leben“ wurde das neue Ziel. Die Menschen wollten ihr Leben verbessern, erleichtern und verlängern. Doch dieses neue Ziel hatte und hat noch immer eine dunkle Seite, die wir auch heute oft nicht berücksichtigen.

Der Mensch wurde und wird immer abhängiger von den Technologien. Er gibt immer mehr Verantwortung an Maschinen und unterwirft sich dem Fortschritt. Diese Abhängigkeit war am Anfang noch kaum spürbar, doch spätestens seit der Industrialisierung wurde ein Maß an Kontrollverlust in Kauf genommen, der uns heute vernichten kann.

Die Abhängigkeit gipfelt heute im Computer. Vor allem das Internet ist heute der vielleicht wichtigste Grundpfeiler der modernen Menschheit. Ohne das Internet würde es nicht nur zu privaten Krisen, sondern auch zu wirtschaftlichen und politischen Zusammenbrüchen kommen. Das ist der Preis den wir für die konstante und immer schneller werdende Entwicklung zahlen. Deutschland, Europa und die Welt können nur funktionieren, wenn eben jene Technologien nach unseren Vorstellungen und Befehlen arbeiten.

Kontrollverlust durch künstliche Intelligenz

Aber war wäre, wenn die Technologien der Zukunft gar nicht mehr in unserer Kontrolle liegen? Was ist, wenn die Abhängigkeit der Menschen letztendlich dazu führt, dass wir uns einer Intelligenz unterwerfen, die wir selbst geschaffen haben?

Wir müssen uns deswegen so schnell wie möglich mit dem Thema der „Künstlichen Intelligenz“ beschäftigen. Das ist ein Computerprogramm, das sich selbständig weiterentwickelt und sich von den vorprogrammierten Wegen loslöst. Quasi ein Programm mit Eigenleben, dass, wie Experten sagen, ein individuelles Eigenleben hat.

Es ist Frankensteins Traum: Die künstliche Erschaffung von Leben. Diese fantastische Technologie führt jedoch zu einem grauenerregenden Schreckensszenario.

KI – Schon heute Realität

Science Fiction, pure Science Fiction – würden Einige jetzt behaupten. Tatsächlich ist das Thema ein beliebtes Topic in diesem Unterhaltungsgenre. Doch Künstliche Intelligenz ist uns näher als wir auf den ersten Blick erwarten würden. KI ist schon heute allgegenwärtig. Selbstverständlich handelt es sich hierbei nicht um umherlaufende Killerroboter mit Laserwaffen, sondern um ganz alltägliche Dinge. KI steuert beispielsweise bereits Teile des Autoverkehrs, regelt Börsengeschäfte, führt Operationen durch und kontrolliert Militärtechnik. Die zur Verfügung stehenden Daten, über welche die gesamte KI schon heute verfügt, sind unbegreiflich groß – darunter ist zum Beispiel auch hochsensibles Material, wie Gesundheitsdaten oder Informationen über Militärstrategien.

Nehmen wir als Beispiel einen bekannten Online-Versandhändler. Dieser verfügt über eine Software, welche es dem Programm ermöglicht in sehr kurzen zeitlichen Abständen – völlig selbstverantwortlich und situativ – Preiskonditionen der aktuellen Marktsituation anzupassen. Dieser Vorgang wird, wie bereits erwähnt, ganz und gar autonom – also ohne menschliches Zutun – ausgeführt. Diese Automation in Reinform führt zu einer neuen Form der Abhängigkeit, da selbst beteiligte Programmierer die Rechenabläufe der Maschine nicht nachvollziehen können. Doch ist das die KI, vor der wir uns alle fürchten sollen? Für sich allein genommen sicherlich nicht.

Der pure Überlebenswille in einer Maschine

Um die mögliche Gefahr einer KI beurteilen zu können, muss man sich vergegenwärtigen, was eine intelligente Lebensform überhaupt erreichen will. Sie will sich vermehren, sie will größer und stärker werden, um das eigene Überleben zu sichern. Nehmen wir also an, es handle sich beim eben erwähnten Beispiel um eine intelligente künstliche Lebensform. So wäre es gut möglich, dass sich diese sozusagen nach eigenem Bestreben weiterschreibt. Der Umfang der Software würde exponentiell ins Unermessliche steigen und damit auch ihre Macht über die von ihr abhängigen Menschen. Verschiedene KIs könnten sich zusammenschließen und eine gewaltige Lebensform bilden, die die gesamte Ordnung des Planeten in Mietleidenschaft ziehen könnte. Sollte eben jenes Stadium erreicht sein, würde es für den Menschen immer schwerer diese Entwicklung aufzuhalten. Die Software findet dann mit dem gesammelten Wissen über die Menschheit Möglichkeiten ihr eigenes Überleben zu sichern. „Abschalten“ ist dann nicht mehr.

Dieses Gedankenbeispiel zeigt, dass künstliche Intelligenz keine unbekannte Größe in einer weit entfernten Zukunft ist, sondern wir uns bereits am Anfang einer Entwicklung befinden, die schlussendlich in einem Horrorszenario endet. Einige werden sich vielleicht fragen, was wir als Menschheit nun tun sollen? Sollen wir unseren erbrachten technischen Fortschritt über Bord werfen und uns wieder komplett analogen Dingen zuwenden? Die Zukunft wird zeigen, ob sich sinnvolle Antworten auf diese Fragen finden lassen.

Der Mensch ist nicht unfehlbar. Fest steht, dass wir verantwortungsvoll mit dieser Technologie umgehen müssen. Wir werden nämlich definitiv nicht im Stande sein, diese Entwicklung aufzuhalten, oder zu kontrollieren.

 

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/evolution-3-0-wie-maschinen-uns-eines-tages-versklaven-koennten-a-602346.html

http://www.pcwelt.de/ratgeber/Kuenstliche-Intelligenz-Wird-sie-uns-eines-Tages-toeten-10029572.html