US-Präsidentschaftswahl: “Wandel gegen Filz” oder: “Lichtgestalt” Hillary Clinton gegen den “Fürsten der Finsternis” Donald Trump!

Auf Facebook liken

von Guido Grandt

Es ist der wohl schmutzigste Vorwahlkampf einer US-Präsidentschaft aller Zeiten! Glaubt man der völlig undifferenzierten Darstellung der Maintreammedien ist er gar eine apokalyptische Schlacht: Die demokratische “Lichtgestalt” Hillary Clinton gegen den republikanischen “Fürsten der Finsternis” Donald Trump. Gut und Böse gegeneinander, wobei von Anfang an feststeht, wer das Gute vertritt: Hillary Clinton.

Alle Welt weiß inzwischen, dass der Milliardär Donald Trump alles andere als politisch korrekt ist. Deshalb lieben, ja verehren ihn Millionen Amerikaner. Dennoch hat auch er eine unreine Weste, die bereits hinreichend in allen Medien publiziert wurde. Kurz vor Ende des Vorwahlkampfes werden vor allem seine möglichen sexuellen Belästigungen von Frauen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Dazu später mehr. Viel weniger wird dabei die ebenfalls schwarze Weste seiner Gegnerin thematisiert. Vor allem nicht hierzulande.

US-Wahlkampf entscheidet über Krieg oder Frieden in der Welt!

Deshalb erstaunt es doch wirklich, dass mehr über die Eskapaden von Trump als über die politische Agenda von Clinton berichtet wird. Schließlich kann diese letztlich über Krieg oder Frieden in der Welt entscheiden!

Meine nachfolgenden Ausführungen sollen nur als “Schlaglichter” hinsichtlich der beiden so verschiedenen Kandidaten verstanden werden. Alles Weitere würde ein dickes Buch füllen. Am besten können Clintons und Trumps unterschiedliche Anschauungen an ihren Plänen für die Außenpolitik dargestellt werden, die schließlich für die ganze Welt von enormer Bedeutung sind. Deshalb lege ich darauf meinen Schwerpunkt.

Julian Assange und die “Clinton-Leaks”

Als der WikiLeaks-Gründer Julian Assange im Oktober 2016 begann, gehackte Hillary Clinton-Dokumente zu veröffentlichen, kappte Ecuador – in dessen Londoner Botschaft er sich aufhält – kurzerhand die Internetverbindung. Ecuadors Außenministerium wollte diese “vorübergehend einschränken”, weil es gegen die Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten sei.

Assange beschuldigte US-Außenminister John Kerry, dahingehend Druck auf Ecuador ausgeübt zu haben. Konkret warf er ihm vor, am 26. September 2016 mit Ecuadors Präsident Rafael Correa am Rande der Zeremonie zur Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen Kolumbiens Regierung und der Farc-Guerilla über dieses Thema gesprochen zu haben. Das US-Außenministerium wies alle Vorwürfe zurück.

Interessanterweise wurde die Internetverbindung getrennt, nachdem WikiLeaks Informationen über drei bezahlte Reden von Hillary Clinton für die wohl einflussreichste Investmentbank der Welt, Goldman Sachs, veröffentlichte. Vielleicht lag dies aber auch an den Geschäftsbeziehungen, die öffentlich nicht unbedingt bekannt sind: 2014 schloss Ecuador einen spektakulären Deal mit Goldman Sachs. Die Regierung hatte Goldreserven an die Investmentbank verpfändet, um an Bargeld zu kommen.

Die Hintergründe der Clinton Stiftung

Nichtsdestotrotz: Erst vor Kurzem veröffentlichte die Whistleblower-Plattform, dass Mohammed VI., der König von Marokko, der Clinton Stiftung (Clinton Global Initiative) 12 Millionen Dollar gespendet hatte. Natürlich wurde eine Gegenleistung dafür verlangt: Hillary sollte persönlich bei einer Veranstaltung der Stiftung in Marokko anwesend sein. Und das nicht ohne Grund: Offenbar wollte und will der nordafrikanische Monarch durch seine Millionenspende einen privilegierten Zugang zur möglichen US-Präsidentin erreichen.

Wie sich Hillary dahingehend unter Druck setzen ließ, verriet ihre engste Vertraute, Huma Abedin. So heißt es in einer entsprechenden Mail: “Ihre (Hillarys/GG) Präsenz war eine Bedingung der Marokkaner für die Zahlung, also gibt es kein Zurück mehr.” Doch selbst das US-Außenministerium schätzt den marokkanischen König als “problematischen” Partner ein. Vor allem wegen der unzureichend beachteten Menschenrechte im Land. Übrigens: Die Veranstaltung der Clinton Stiftung wurde von einer Minenfirma bezahlt, die durch ihren schlechten Umgang mit Mitarbeitern in die Kritik geriet.

Die “Hillary Clinton-Agenda”

“Wenn Hillary Clinton ins Weiße Haus einzieht, werden wir eine wesentlich aggressivere und militarisiertere Außenpolitik der Vereinigten Staaten erleben”, erklärt der Militäranalyst Daniel L. Davis. “Vor allem wenn wir uns anschauen, wie sich Clinton in den letzten zwanzig Jahren verhalten hat. Als Präsidentin wird sie dann wesentlich mehr Macht haben und es gibt nichts, das sie hindert.” Mahnende Worte, die nicht einfach daher gesagt sind.

So arbeitete das Center for a New American Security (CNAS) ein Strategiepapier für Clintons Außenpolitik aus. Das CNAS ist eine politisch sehr einflussreiche Denkfabrik, die eng mit Clinton und der Demokratischen Partei verbandelt ist, aber auch Verbindungen zu den Republikanern hat. Der Think Tank wird laut eigenen Angaben zum größten Teil von der amerikanischen Rüstungsindustrie finanziert (z.B. von Boeing, Northrup Grumman, Lockheed Martin etc.). Aus diesen Gründen verwundert es auch nicht, dass Michele Flournoy, die Leiterin von CNAS, als Kandidatin für das Amt der US-Verteidigungsministerin gehandelt wird.

Bereits der Titel des CNAS-Strategiepapiers spricht Bände: “Stärkung der amerikanischen Macht. Strategien zur Ausweitung des US-Engagements in einer hart umkämpften Weltordnung”. Auch der Inhalt des Papiers macht schnell klar, dass Hillary Clinton nicht nur massive militärische und politische Interventionen im Ausland forcieren will, sondern auch eine Erweiterung regionaler Bündnisse und Sicherheitspartnerschaften anstrebt. Das heißt nichts anderes, als mehr US-Militärbasen und US-Militär. Außerdem will sie die militärische Abschreckung stärken. Sprich: Noch mehr Nuklearwaffen!

Clinton plaudert öffentlich Staatsgeheimnisse aus

Apropos Nuklearwaffen: In der dritten und letzten TV-Debatte mit ihrem republikanischen Widersacher Trump plauderte die Kandidatin der Demokraten unversehens eine Top-Secret-Info aus! Nicht nur das Pentagon war geschockt, sondern auch die Geheimdienste. Verriet sie doch:  “Das Entscheidende bei den Nuklearwaffen ist, dass wenn der Präsident den Befehl gibt, muss er befolgt werden. Da sind etwa vier Minuten zwischen der Erteilung des Befehls und der Ausführung durch die Menschen, die für den Abschuss der Nuklearwaffen verantwortlich sind.”

Dieses öffentliche Ausplaudern oder anderes ausgedrückt, dieser fahrlässige Umgang mit Staatsgeheimnissen, brachte ihr viel Kritik ein, die in den deutschen Medien nicht zu vernehmen waren. Und das, obwohl Hillary damit nichts anderes als die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten untergrub und sich als Oberbefehlshaberin der US-Streitkräfte als völlig ungeeignet outete!

Krieg mit Russland?

Erklärter Feind Nummer eins für Clinton und ihren Falken im Weißen Haus ist Russland. Damit verbunden steht ganz vorne auf ihrer “Kriegs-Agenda” der Fall des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad. Dazu will sie eine Flugverbotszone im Land schaffen. Faktisch bedeutet dies, dass bis zu 30.000 Soldaten in Syrien einmarschieren müssten, wie selbst das US-Außenministerium schätzt. Der oberste US-Soldat, General Joseph Dunford, Vorsitzender des Vereinigten Generalstabs der Streitkräfte der Vereinigten Staaten, geht sogar von 70.000 Mann aus. Er ist davon überzeugt: Den gesamten Luftraum über Syrien zu kontrollieren, würde Krieg mit Syrien und Russland bedeuten.

Doch Hillary ist das egal. Erst vor wenigen Tagen ließ sie noch verlauten: “Als ich Außenministerin war, war ich für eine Flugverbotszone, und das bin ich noch heute.” Und ergänzt: “Wir brauchen einen Hebel gegen die Russen.”

Neue “US-Weltordnung” im Nahen und Mittleren Osten

Im Wahlkampf erklärte Clinton zudem, den Iran angreifen zu wollen, weil dieser eine “existenzielle Bedrohung für Israel” darstelle. Dafür sollen die mit den USA verbündeten Golfstaaten noch mehr aufgerüstet werden. Allen voran Irans Erzfeind – Saudi-Arabien.

Auch hinsichtlich des Kampfes gegen den Islamischen Staat hat die Demokratin ihre eigenen Ansichten. Günter Meyer, Professor an der Universität Mainz, Zentrum für Forschung zur Arabischen Welt (ZEFAW), erklärt dazu:”Der Kampf der Anti-IS-Allianz soll auf globaler Ebene durch militärische, geheimdienstliche, juristische, finanzielle und diplomatische Bemühungen wesentlich verstärkt werden.” Und weiter: “Die USA sollen deshalb mehr Luftangriffe durchführen und die Zahl ihrer Spezialkräfte erhöhen, um wichtige IS-Ziele zu vernichten. Die mit al-Qaida verbündete Nusra-Front/Eroberungsfront wird hier nicht einmal erwähnt. Berücksichtigt werden ebenso wenig die islamistischen Milizen, die von Saudi-Arabien, Katar und der Türkei unterstützt werden.” Dabei unterscheiden sie sich, so Meyer, “in ihren ideologischen Zielsetzungen und der Brutalität ihres Vorgehens kaum vom IS, werden aber von den USA mit Rücksicht auf ihre Verbündeten als gemäßigte Rebellen deklariert, denen bei ihrem Kampf gegen Assad geholfen werden soll.”

Neue “US-Weltordnung” in Asien und Osteuropa

Um Chinas Ansprüche im Südchinesischen Meer zurückzudrängen, will Hillary beispielsweise auch mit dem kommunistischen Vietnam ein Verteidigungsabkommen abschließen. Ferner soll sie gedroht haben, China mit einem Raketenabwehrschirm einzukesseln, sollte Peking nicht Druck auf Pjöngjang machen, damit Nordkorea sein Raketenprogramm beendet.

Auch in Osteuropa droht durch Clinton eine verschärfte Konfrontation mit Russland, denn das Baltikum und Polen sollen mit Hilfe der NATO weiter aufgerüstet werden. Die Ukraine soll militärisch unterstützt und noch näher an den Westen gebunden werden. Dementsprechend werden die Russen reagieren, und zwar ebenfalls mit Aufrüstung und Säbelrasseln. Die Spannungen werden zunehmen und die Sicherheit in der Welt wird dadurch immens gefährdet.

Kurzum: Clinton will die Ausweitung der amerikanischen Macht und die Führung in Europa, im erweiterten Nahen und Mittleren Osten sowie in Asien.

Libyen: Obama & Clintons “Waterloo”

Ein desaströses außenpolitisches Beispiel, bei dem Hillary Clinton die Hände mit im Spiel hatte, möchte ich Ihnen nennen: 2011 kam es in Libyen zu Aufständen gegen den damaligen Diktator Muammar al-Gaddafi, geschürt vom Westen. Schnell forderte die damalige US-Außenministerin Clinton – wie zuvor im Irak, als sie noch Senatorin in New York war – ein militärisches Eingreifen. Zunächst, um eine Flugverbotszone durchzusetzen. Letztlich wurde das Gaddafi-Regime weggebombt, und brachte nichts als Chaos und Anarchie im Land. Während der noch amtierende US-Präsident Barack Obama den Libyen-Einsatz als den “größten Fehler seiner Amtszeit” bezeichnete, scheint diese Erkenntnis bei der Ex-Außenministerin zu fehlen.

Günter Meyer vom Zentrum für Forschung zur Arabischen Welt, bringt es auf einen Nenner: “Das Grundmuster der Außenpolitik von Hillary Clinton ist immer gewesen, die Regime, die nicht im Interesse der USA agierten, zu stürzen, auszuwechseln. Das war der Fall im Irak, die Invasion dort. Das war der Fall in Libyen. Das Ergebnis in allen Fällen ist gescheiterter Staat, Chaos, humanitäre Katastrophe.” Der Militärhistoriker und Professor an der Boston University, Andrew Bacevich, ergänzt: “Sie wird nicht zögern, militärische Gewalt anzuwenden. Sie wird vielleicht zögerlich sein, wenn es darum geht in Staaten einzumarschieren und diese zu besetzen. Aber sie wird nicht zögern zu bombardieren, sie wird nicht zögern Spezialkräfte einzusetzen. All das werden die Merkmale einer Clinton-Regierung sein.”

Fakt ist: Mit Hillary Clinton als neuer US-Präsidentin wird es wohl eine Neuausrichtung der amerikanischen Außenpolitik geben. Mit Folgen für die Bündnispartner. Also auch für Deutschland. Friedlicher wird dadurch die Welt garantiert nicht!

Die gehackten “Podesta-Mails”

WikiLeaks veröffentlichte 2.000 gehackte E-Mails (aus den Jahren 2008 bis 2016) von Clintons Wahlkampf-Vorsitzenden John Podesta. Diese geben einen weiteren guten Einblick über Hillarys Politik, die sie anstrebt, sobald sie das Präsidentenamt erobert hat.

Übrigens wurde die Echtheit dieser Dokumente von ihr selbst nicht bestritten. Darunter sind Auszüge ihrer Reden und Vorträge vor führenden Finanzunternehmen, deren Veröffentlichung sie selber bisher verweigert hat und für die sie hoch bezahlt wurde.

 Hillary Clinton & die Finanzeliten

Aus diesen Unterlagen geht hervor, wie freundschaftlich ihr Verhältnis zu den Größen der Wall Street ist und wie sie vor nicht allzu langer Zeit den uneingeschränkten freien internationalen Handel unterstützte. Außerdem soll sie, so US-Medien, den Budget-Vorschlag einer von Präsident Barack Obama eingesetzten Kommission zur Defizitverringerung unterstützt haben, der Einsparungen bei der Rente vorsah. Selbst Clintons liberaler Parteikonkurrent Bernie Sanders warf Hillary im Vorwahlkampf eine zu “große Nähe” zur Wallstreet vor. Er selbst setzte sich für die Ausweitung von Sozialleistungen ein.

In einer Rede vor der Deutschen Bank 2014 gab Hillary zu verstehen, dass Wall-Street-Insider selber wohl am meisten Ahnung davon hätten, was an Regulierungen nötig sei. Interessant auch die Inhalte ihrer bisher geheim gehaltener privater Reden vor Wall Street-Bankern. In Bezug auf die Lehren die aus der Finanzkrise seit 2008 zu ziehen sind, schlug sie vor, dass sich die Finanzindustrie am besten selbst überwachen sollte: “Niemand kennt das Geschäft besser, als die Leute die in der Industrie arbeiten.” Das bedeutet nichts anderes, als dass die “Casino-Banker”, die die Finanzkrise erst ausgelöst haben, sich selbst regulieren sollen. Damit könnte die Finanzelite tun und lassen was sie will – und das ohne jegliche staatliche Kontrolle!

In einem weiteren Leak spricht Hillary offen von der Notwendigkeit großer Wall Street-Spenden für ihren Wahlkampf. Und sie bekräftigt “offene Grenzen”.

 Trump vs. Clinton – “Wandel” gegen “Filz”

Donald Trump sagte auf einer seiner Reden: “Hillary Clinton tritt nicht gegen mich an. Sie tritt gegen den Wandel an. Wir werden den Filz in Washington, D. C. ersetzen mit einer neuen Regierung von, durch und für das Volk!” Tatsächlich scheint es so: Der bislang politisch unerfahrene “Rabauke” Trump gegen die “Handlangerin der Wallstreet” Clinton oder, wie manch einer sie auch bezeichnet, die “Ausgeburt des Polit-Establishment”.

Dennoch urteilen die Medien ganz im Sinne der Demokratin. Trump-Wähler werden als “böse” und “rassistisch” dargestellt. Und das, obwohl es sich bei der überwiegenden Mehrheit um durchschnittliche Leute aus der Arbeiter- oder Mittelklasse handelt, die sich von Washington nicht mehr ernst genommen fühlen. Dennoch ließ es sich Hillary nicht nehmen, einige von ihnen als “deplorable”, also “beklagenswert” zu bezeichnen. Später ruderte sie wieder zurück, nachdem die Wählerbeleidigung alles andere als gut ankam.

So wird Donald Trump nicht müde zu verkünden: “Diese Wahl wird festlegen, ob wir eine freie Nation bleiben oder eine kontrollierte Demokratie werden. Kontrolliert von einer Handvoll Globalisten mit speziellen Interessen, die das System lähmen (…) Das Establishment und ihre ausführenden Medien wollen die Kontrolle über das Land mit Meinungen, welche uns alle gut bekannt sind.”

 “Trump ist nicht perfekt, aber wir brauchen einen, der anders ist!”

Der US-Politologe Randall Schweller (Schwerpunkt Außenpolitik) von der Ohio State University in Columbia, Ohio meint dazu: “Ich glaube, wir sind einfach an einem Punkt in unserer Geschichte angelangt, an dem er (Trump/GG) wahrscheinlich der Richtige für den Job ist. Nicht perfekt, aber wir brauchen jemand, der anders ist, denn es gibt so viel Verkalkung in Washington. Kollektiv sind Amerikaner klug, und wenn sie Trump wählen, würde ich mir keine Sorgen machen.”

Mit dieser Meinung steht Schweller fast gar isoliert da, positioniert er sich doch gegen die Politik hüben und drüben des Teichs und der Mainstreammedien. Er betont allerdings, dass sein Zitat aus der Zeit stammt, bevor Videos veröffentlicht wurden, in denen Trump zum Besten gibt, Frauen begrapscht zu haben. Schweller: “In diesem Wahlkampf ist Donald Trump der Kandidat für Veränderung, Hillary Clinton ist die Kandidatin für den Status quo. Deshalb könnte er der Richtige sein. Es hat sich herausgestellt, dass er alles andere als ein glatt geschliffener Politiker ist. Er überlegt sich nicht vorher, was er sagt, er ist kein eleganter Redner und bietet den liberalen Medien eine große Angriffsfläche.” Und weiter: “Wäre das nicht so, würde er die Wahl ohne jede Mühe gewinnen. Aber jetzt geht es nur noch um politische Korrektheit …”

 Trump: “Die Clintons sind Kriminelle!”

Aufgrund dieser Haltung sind auch die Kampagnen gegen Trump zu erklären, die gerade im Endspurt des US-Wahlkampfes wie Pilze aus dem Boden sprießen. Während man ihm mit sexistischen Sprüchen an den sprichwörtlichen Karren fährt, die viele Jahre zurückliegen, wird kleingehalten dass Hillary Clinton 33.000 E-Mails vernichten ließ, die sie und ihre Geschäfte belasten könnten.

Auch darüber hat Trump gesprochen: “Die Clintons sind Kriminelle! Denkt daran! Sie sind Kriminelle! Das ist sehr gut dokumentiert und das Establishment ist darin verwickelt in einer massiven Vertuschung von weit verbreiteten kriminellen Aktivitäten des State Departements und der Clinton Foundation, um die Clintons an der Macht zu halten. Niemals in der Geschichte haben wir eine so massive Vertuschung gesehen, wie diese! Das beinhaltet die totale Vernichtung von 33.000 E-Mails, 13 iPhones, einige durch einen Hammer, Laptops und verloren gegangene Kisten an Beweismaterial und viele, viele andere Dinge. Leute, die in der Lage sind, solche kriminellen Handlungen gegen ihre eigene Nation auszuführen, sind zu allem fähig!”

 Trump & sexuelle Belästigung von Frauen

Zu den Vorwürfen sexueller Übergriffe sagte Donald Trump, dass die Medien Geschichten erfinden würden, “um mich so schlimm und gefährlich wie möglich aussehen zu lassen”. Auch die mittlerweile elf Frauen, die Trump sexuelle Belästigung und in einem Fall sogar Vergewaltigung vorwerfen, seien in Erscheinung getreten, um seinem Wahlkampf zu schaden. Sie hätten alle gelogen und er werde sie nach den Wahlen verklagen. Auch die Pornodarstellerin Jessica Drake machte Trump Vorhaltungen, sie gegen ihren Willen geküsst zu haben. Was die Presse verschweigt: Nur einen Tag vor ihrem Vorwurf gegen Trump hatte Drake angekündigt, einen eigenen Online-Erotikshop zu eröffnen. Bessere Publicity kann sie sich nicht wünschen … Ein Schelm, der Böses denkt.

Doch in der Tat: Das was der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump in den aufgetauchten TV-Aufnahmen heimlich einem Reporter steckte, ist Sexismus. Jedenfalls nach heutigen Maßstäben. Das ist freilich nicht in Ordnung. Aber freilich auch 11 Jahre her. Die Aufnahmen, die pünktlich zum Showdown des Wahlkampfs der Öffentlichkeit präsentiert wurden, stammen aus dem Jahr 2005. Dafür hat sich Trump entschuldigt. Ob die Wähler ihm das abnehmen, scheint dahingestellt.

Nur noch eines dazu: Während Donald Trump wie ein Teeny davon schwärmt, wie er als Star alle Frauen haben kann, hat der Mann seiner Konkurrentin Hillary, nämlich “Billy-Boy” Clinton nicht nur darüber geredet, sondern seine Praktikantin Monica Lewinsky tatsächlich – salopp gesagt – “flachgelegt”. Und sie war nicht die einzige. Wie Sie wissen, ist Bill Clinton damit sogar als Präsident durchgekommen…

Die “Donald Trump-Agenda”

Der Unternehmer und Milliardär hat inzwischen einen Plan für die ersten hundert Tage im Weißen Haus präsentiert, falls er die Wahl gewinnen sollte. Nachfolgend nenne ich Ihnen einige Eckpunkte daraus: Kampf gegen Lobbyismus. Entschlackung von Bürokratie. Ausweisung krimineller illegaler Einwanderer. Amtszeit-Begrenzungen für Kongressmitglieder. Einstellungsstopp bei einigen Bundesbehörden. Ex-Regierungsmitglieder sollen nach ihrem Amtsausscheiden nicht einfach zur Lobby-Arbeit übergehen dürfen. Die nordamerikanische Handelsvereinbarung Nafta soll neu verhandelt, der Transpazifische Handelspakt (TPP) fallengelassen werden. Die Einwanderung aus Staaten, die “terroranfällig” sind, soll gestoppt werden. Das Obamacare- Gesundheitsrechts soll aufgehoben werden. Steuersenkungen sind geplant.

Zur Außenpolitik: “Trump glaubt nicht an “regime change”, er glaubt nicht daran, dass die USA die Demokratie verbreiten müssen”, so der US-Politologe Randall Schweller. “Er ist kein Typ für Abenteuer im Ausland. Obwohl: Sein Gerede über den IS ist ein bisschen besorgniserregend. Er hat gesagt, dass wir mit einer schnellen militärischen Aktion reingehen und den IS umhauen könnten. Ich glaube nicht, dass das realistisch ist.” Schweller weiter: “Trumps Strategie entspricht dem Konzept des ‘offshore balancing’: Die USA ziehen ab und überlassen die meisten Aufgaben den Verbündeten. Ich glaube zumindest, dass er das machen würde, ich weiß es natürlich nicht.” Kurz gesagt: Trump will Amerika und seine Soldaten von den Krisenregionen der Welt fernhalten.

Trump: Bessere Beziehungen zu Russland

Tatsächlich steht Trump für einen friedvollen Umgang mit dem russischen Präsidenten. Das warf ihm seine Konkurrentin Clinton sogar bei der letzten TV-Debatte vor: “Er würde lieber Wladimir Putin glauben, als unseren Militärs und Nachrichtendienstbeamten, die geschworen haben, uns zu verteidigen”, wetterte sie. Trump meinte darauf, dass er sich als Präsident um bessere Beziehungen zu dem russischen Staatschef bemühen würde als Clinton. “Er hat sich positiv über mich geäußert”, sagte er. Weder vor Clinton noch vor Obama habe dieser Respekt. Clinton erwiderte: Das sei so, weil Putin lieber eine Marionette im Amt des US-Präsidenten sehen würde. Und Trump konterte: “Nein, Sie sind eine Marionette! Putin hat Sie und Obama in allen Bereichen ausgespielt!”

Hillary Clinton will Krieg mit Russland!

Selbst Jakob Augstein schreibt in seiner SPIEGEL-Kolumne: “Gibt es wenigstens einen einzigen Grund, auf einen Sieg von Donald Trump zu hoffen? Ja: den Frieden. Hillary Clinton will im Syrienkrieg die militärische Konfrontation mit Russland riskieren. Das kann Deutschland nicht wollen (…) Donald Trump hat sich die größte Mühe gegeben, seine Untauglichkeit für das Amt des US-Präsidenten unter Beweis zu stellen. Aber was Krieg und Frieden angeht ist seine Weste sauber.”

Und weiter: “Trump, soweit er überhaupt irgendein außenpolitisches Konzept hat durchblicken lassen, will Amerika aus den Händeln der Welt eher heraushalten, es keinesfalls tiefer verwickeln (…) Aber der Mehrheit der Deutschen müsste der Gedanke eines Waffengangs zwischen den USA und Russland einen Schauer der Furcht über den Rücken jagen. Dennoch – wenn die Deutschen zu entscheiden hätten, am Triumph der Demokratin gäbe es keinen Zweifel. Sonderbar. Wie kann es sein, dass die deutsche Öffentlichkeit diese reale Gefahr eines Clinton-Sieges ignoriert?”

 Trotz allem: Hillary Clinton wird gewinnen!

Ich bin fest davon überzeugt, dass Hillary Clinton neue US-Präsidentin wird. Selbst wenn Donald Trump die Präsidentschaftswahl gewinnen würde, will das Establishment dies verhindern. Will man diversen Online-Medien glauben, laufen die Vorbereitungen, die Wahlen dann zum “Betrug” zu erklären, bereits auf Hochtouren.

So berichtet beispielsweise armstrongeconomics.com: “Die Presse ist voller platzierter Geschichten über Russland, das die Wahlen hacken will, um Trumps – und nicht Hillarys – Sieg sicherzustellen. Die Demokraten firmieren inzwischen mit dem Argument, dass die E-Mail Quellen von WikiLeaks allesamt Russland heißen. Sie haben sogar versucht, die E-Mails als Fälschungen darzustellen. Die Entwicklung dieser Angelegenheit ins karikatureske zeigt, dass es eine umfangreiche Kampagne gibt, die Hillarys Krönung sicherstellen soll, und zwar egal wie die Leute abstimmen.”

Und weiter: “NBC behauptet, dass sie erfahren haben, die CIA plane einen Cybergroßangriff auf Russland. Das alles gehört zur Konditionierung des amerikanischen Volkes, um sie darauf vorzubereiten, dass falls Trump gewinnen sollte, die Wahl zum Betrug erklärt werden wird, weil es einfach nicht passieren darf. Daher werden sie das ganze Ding für Null und Nichtig erklären. Die perfekte Ausrede wurde also vorbereitet. Es gibt absolut überhaupt keine Chance, dass Trump vom Establishment erlaubt bekommt zu gewinnen und das egal, wie die Stimmen verteilt sein werden. Das ganze wird zum Betrug erklärt werden und womöglich sogar zum Kriegsakt (….)”

 Wahlbetrug für Hillary

Wem das wie eine “Verschwörungstheorie” anmutet: Der amerikanische TV-Sender CBS Denver deckte bereits einen Wahlbetrug auf. Längst schon haben in einigen US-Bundesstaaten die Präsidentschaftswahlen begonnen. So auch in Colorado. Doch nun stellte sich heraus, dass Verstorbene für Hillary Clinton abstimmen! Wayne Williams, der Staatssekretär von Colorado gestand bereits “einige Fälle von potentiellem Wahlbetrug” ein.

Demnach wurden in El Paso County und in Jefferson County Stimmen von toten Männern und Frauen zugunsten von Hillary Clinton abgegeben. Eines von vielen Beispielen ist Sara Sosa in Colorado Springs, die bereits am 14. Oktober 2009 verstarb. Doch CBS4 deckte Abstimmungsaufzeichnungen auf, nach denen Sosa in den Jahren 2010 bis 2013 noch an Wahlen teilnahm. Auch ihr am 26. September 2008 verstorbener Ehemann Miguel “wählte” noch im Jahr 2009. Und das sind beileibe keine Einzelfälle.

Sie sehen: Die Clinton-Wahlbetrugsmaschinerie ist bereits angeworfen. Ihr Konkurrent Donald Trump befürchtete schon im Vorfeld, Opfer eines Wahlbetrugs durch das „Establishment“ zu werden.

Wetten, dass … ?

Auf Facebook liken


https://wikileaks.org/podesta-emails/

http://nypost.com/2016/10/21/huma-on-hillarys-12m-morocco-fiasco-she-created-this-mess-and-she-knows-it/

http://cbsloc.al/2fHk0bc

http://bit.ly/2eXRcdg

https://www.cnas.org/publications/reports/extending-american-power-strategies-to-expand-u-s-engagement-in-a-competitive-world-order

http://nypost.com/2016/10/11/elections-official-caught-on-video-blasting-de-blasios-id-program/

http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/hillary-clinton-146.html

http://bit.ly/2eXSNQc

http://bit.ly/2f47C1d

http://bit.ly/2eXS1CS

http://bit.ly/2eXS1CS

http://bit.ly/2eXPWXw 

http://bit.ly/2ffyBrj

https://de.sputniknews.com/politik/20161020313024031-zank-duell-clinton-trump-putin/

https://de.sputniknews.com/politik/20161020313024740-ohne-assad-syrien-schlimmer-trump/

 

http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/58088282ab5c37546f000001

 

http://www.n-tv.de/politik/Er-waere-der-Richtige-fuer-den-Job-article18904641.html

 

http://www.gmx.net/magazine/politik/wahlen/us-wahl/us-wahl-2016-dunkle-hillary-clinton-31972400

 

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/was-fuer-donald-trump-spricht-kommentar-a-1117476.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=http://m.facebook.com/

http://bit.ly/2ehA51Y

http://bit.ly/2fykpNI

http://bit.ly/2feTo0q

https://deutsch.rt.com/international/41702-wikileaks-macht-ernst-weitere-e/

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/trumps-video-anatomie-eines-politischen-gaus-a-1115800.html

 

http://www.heute.de/interview-mit-politologen-koenig-der-garant-der-marokkanischen-einheit-45494400.html