Trump ist Präsident! – Jetzt können wir uns warm anziehen

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von Dr. Michael Grandt

In unseren Mainstreammedien wurde der neue US-Präsident verteufelt und dämonisiert. Politiker und Journalisten sind über seine Wahl entsetzt. Für Europa und die Welt brechen jetzt wohl härtere Zeiten an.

 Der Milliardär Donald J. Trump polarisiert wohl wie kein anderer US-Politiker. Seine Wahl zum 45. Präsidenten der USA schockt die politisch Korrekten und die heimischen Mainstreammedien.

Trump soll aufräumen

Doch wir dürfen nicht vergessen, was Donald John Trump erst möglich gemacht hat: Die Angst vor noch mehr Globalisierung, die Angst vor Deindustrialisierung und Verlust der Arbeitsplätze, die Angst vor dem Terror und die Angst vor ungezügelter Einwanderung.

Seine Wähler erwarten jetzt, dass der neue Präsident aufräumt: Und zwar mit dem Establishment, mit der „Lügenpresse“, mit der Korruption und den politisch Korrekten. Es wird sich zeigen, was der, als „Egomane“ bezeichnete, neue Präsident von seinem Wahlkampfprogramm umsetzen will.

Eines von Trumps Lieblingsthemen ist die Einwanderung. Er hat vor, entlang der Grenze nach Mexiko, eine Mauer zu errichten die nach eigener Aussage „unüberwindbar“, „leibhaftig“, „hoch“, „mächtig“ und „wunderschön“ sein soll. Illegale Einwanderer sollen verhaftet und sofort abgeschoben werden.

Angst vor Muslimen

Trump will eine stärkere Überwachung von Moscheen oder notfalls sogar ihre Schließung:  „Man muss beginnen, die Moscheen zu beobachten und zu untersuchen, weil dort viel geredet wird“. Er warnt vor der Aufnahme syrischer Flüchtlinge, will die Einwanderung aus „gefährlichen Regionen“ komplett stoppen und die Grenzen für Muslime schließen.

Auch dem Terror hat er einen gnadenlosen Kampf angesagt: „Wir werden den Islamischen Staat in die Hölle bomben“. Die USA soll kein „Weltpolizist“ mehr sein. Doch er setzt sich auch für eine bessere Kooperation mit Russland ein.

Europa kann sich warm anziehen

Für uns und Europa bedeutet der neue Präsident, dass wir uns wohl „warm anziehen können“. Denn Trump will das amerikanische NATO-Engagement mit den Beitragszahlungen der Mitglieder verknüpfen. Im Klartext: Wer nicht bezahlt, wird nicht verteidigt.

Auch in der Außenwirtschaft wird es große Veränderungen geben. Denn Trump ist ein entschiedener Gegner von TTIP. Gleichzeitig will er alle Außenhandelsverträge neu verhandeln und die einheimische Wirtschaft stärken. Neue Zölle zum Schutz gegen unfairen Wettbewerb sollen eingeführt werden. Das spricht für mehr Produktion auf den US-Märkten, was die Importe, bzw. Exporte von Deutschland in die USA verringern könnte. Immerhin hängen eine Million Jobs in Deutschland von den Ausfuhren in die Vereinigten Staaten ab.

Wie die Börsen in den nächsten Tagen und Wochen reagieren werden, bleibt abzuwarten, obwohl sich Trump für eine Lockerung des Finanzsektors ausgesprochen hat. Jedenfalls ist mit stärkeren Verwerfungen zu rechnen, als wenn Hillary Clinton Präsidentin geworden wäre, die von den Finanzmärkten bereits „eingepreist“ war.

Wie dem auch sei. Für seine Wähler gilt Trump als der Messias, der das Land aus den Angeln heben und wieder völlig neu aufbauen wird.

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