Diese Chemikalie tötet unsere Kinder!

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von Volker Hahn

Jeder Mensch kommt mit Ihnen in Berührung, auch Sie und ich. Es gibt keine Region der Welt, in der sie nicht schon gesichtet wurden oder zu vermuten sind. Und das Schlimmste: Wir werden Sie kaum mehr los, selbst wenn wir wollen. Und das sollten wir möglichst rasch tun, denn sie stehen im Verdacht Krebs und andere Krankheiten auszulösen. Gemeint sind PFC-Chemikalien.

Viele Produkte enthalten PFC, wenn sie wasser-, schmutz- oder fettabweisend sind. Das ist bei Outdoor-Kleidung genauso der Fall wie beim Coffee-to-go oder bei der Pizza-Schachtel und den neuen regengeschützten Stiefeln. PFC ist also in vielen Produkten enthalten, gelangt auf vielfältige Art und Weise in die Umwelt und baut sich dort leider als künstlicher Stoff auch nicht mehr ab. Zu der Substanzgruppe zählen im Einzelnen mehr als 800 chemische Verbindungen und die werden teilweise bereits seit den 1960er Jahren verwandt, was die Sache nicht leichter macht. Auf vielfältige Art und Weise gelangt PFC dann in den menschlichen Körper, wo es sich wiederum ansammelt … (1)

PFC – Fettleibigkeit, Hormonstörung und Immunminderer

Eine der größten Gefahren wurde jetzt kürzlich in den USA entdeckt, wo PFAS im Trinkwasser nachgewiesen wurde, das Millionen Amerikaner versorgt und jetzt die Gesundheit kosten könnte. Denn diese ganz besondere Chemikalie wird mit einer ganzen Reihe schwerer Gesundheitsstörungen in Zusammenhang gebracht – von einem erhöhten Cholesterinspiegel über Fettleibigkeit und Hormonstörungen bis hin zu Krebs. Bei Kindern auf den Färöer-Inseln wurde zudem in einer anderen Studie jetzt eine Reduktion von Impfschutz-Wirkungen festgestellt. Während Millionen von US-Amerikaner jetzt in der Angst vor dem eigenen Wasser leben müssen, stellt sich für uns in Deutschland die Frage: Gilt das auch für uns? Die Antwort wird Ihnen nicht gefallen, denn sie lautet: Wahrscheinlich JA! (2)

In Deutschland bisher unbekannt! Warum?

PFC-Belastungen haben bislang nur zwei Mal im Bewusstsein der Öffentlichkeit in Deutschland eine Rolle gespielt. Zum einen – eher weniger bekannt – bei einer Verseuchung des Grundwassers in Baden-Baden und vor allem beim PFC-Skandal in Düsseldorf, wo die Killer-Chemikalie über Löschmittel am Flughafen Gewässer dort verseucht hatte. Das wurde aber schnell wieder abgehakt und hat keine sonderlich nachhaltigen Spuren im öffentlichen Gedächtnis hinterlassen – und schon gar keine nachhaltigen Handlungsfolgen nach sich gezogen.

Dabei ist die Situation hoch gefährlich, wie sogar das Bundesumweltamt einräumt, denn PFC wird nicht nur in einer Vielzahl von Verbraucherprodukten eingesetzt, sondern ist weltweit hoch verbreitet und sei keineswegs unbedenklich, wie selbst die Behörde meint, und das will ja wohl schon was heißen. Im Gegenteil: „PFC sind kaum abbaubar und verbleiben daher für einen sehr langen Zeitraum in der Umwelt. Sie reichern sich in der Umwelt und in Organismen an und wirken zudem gesundheitsschädlich auf den Menschen.“ (3)

PFC – Eine Chemikalie für die Ewigkeit

Konkret bedeutet das: Weder Bakterien können die Killer-Chemikalie abbauen noch Wasser, Luft oder Licht zersetzen sie. Und damit ist PFC auch von unseren wichtigen Kläranlagen nicht kleinzukriegen, sondern wandeln sich nur um und lagern sich überall und an allen Orten ab – von der Arktis bis in Pflanzen, Tiere und in uns Menschen natürlich auch.

Und die Gefahr für uns Menschen ist nicht nur so eine x-beliebige wie durch den einen oder anderen Stoff in der Umwelt eben so unumgänglich, nein, wir reden hier von einer gefährlichen Chemikalien-Gruppe, die nachweislich bei Organismen Krebs gefördert hat! (4)

Aber unsere Volksvertreter tun trotzdem viel zu wenig, um uns vor diesen Gefahren zu schützen. Die Bundesregierung hat unlängst sogar zugegeben, dass sie noch nicht einmal genau weiß, wo es welche Belastungen in welcher Höhe durch PFC gibt und hat auf die zuständigen Bundesländer verwiesen. (5)

Mit Verantwortungsabschieberei ist es bei diesem Thema aber nicht getan, erst Recht nicht, wenn man sich jetzt die Studienergebnisse aus den USA anschaut, die auch auf Deutschland übertragbar sein dürften!

Weitere Folgen? Bluthochdruck, Krebs, …

Danach sind Krankheiten wie Hodenkrebs, Nierenkrebs, hohe Cholesterinspiegel, chronische Darm- und Schilddrüsenerkrankungen oder auch Bluthochdruck mit der Killer-Chemikalie in Verbindung gebracht worden. Millionen von Amerikaner trinken Wasser, das sie ernsthaft krank machen könnte. Unabhängige Wissenschaftler sind deswegen hoch alarmiert und warnen die amerikanische Bevölkerung jetzt vor den Folgen. Auch die Jugendlichen auf den Färöer-Inseln, die schon als Kleinkinder PFAS ausgesetzt waren und jetzt untersucht worden sind, wiesen gesundheitliche Schäden auf. (6)

Das Problem rückt schon geographisch an uns heran, und ich habe mich gefragt, ob mein Leitungswasser tatsächlich so unbedenklich ist, wie es von offizieller Seite immer wieder bestätigt wurde – bislang. Denn schließlich habe ich beim Studium der Unterlagen zu diesem Artikel gelernt, dass PFC nicht nur überall in der Umwelt zu finden ist, sondern praktisch auch als unzerstörbar eingestuft werden muss.

Und es reichert sich an …

Was mich aber noch viel mehr zum Nachdenken bringt, ist die Tatsache, dass sich die Killer-Chemikalie im Körper ja anreichert und dort … ja was eigentlich bei mir konkret auslöst und wann? Kein gutes Gefühl!

Und noch viel schlimmer: Das geht ja nicht nur mir so, sondern auch meiner Familie, vor allem Kinder sind gefährdet als heranwachsende Menschen, deren Immunsystem sich erst noch ausbilden muss. Und sogar Babys und Embryos sind betroffen, über das Erbgut und die Muttermilch … Das reicht. Weitere Aufklärung muss als erstes folgen, und dann Konsequenzen zum Schutz von Mensch und Umwelt. Dazu gibt es keine Alternative!

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