Tierversuche: Die Scheinheiligkeit hinter den GRÜNEN

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von Volker Hahn

Offenbar ja, denn in Freiburg im Breisgau wird gerade ein neues Tierversuchslabor geplant und Baden-Württemberg ist führend bei Tierversuchen in Deutschland. Die Gemeinsamkeit: Die politische Führung ist jeweils von den GRÜNEN dominiert! Die Partei der Umwelt- und Tierschützer stellt mit Dieter Salomon den Oberbürgermeister der Stadt und in Baden-Württemberg regiert bekanntermaßen der grüne Landesvater Winfried Kretschmann nicht erst seit gestern.

Nichts scheint mir mehr die ganze Verlogenheit der selbstgefälligen und allwissenden Lebensschützer und Gutmenschen zu zeigen als genau diese beiden Tatsachen. Mal abgesehen davon sind mir beim Studium der Unterlagen zu diesem Artikel nicht nur vor lauter Wut die Tränen in die Augen gestiegen, sondern vor allem aus Trauer und Verzweiflung über das, was Menschen den Tieren antun.

Tierquälerei auf kosten der Steuerzahler

Die Tierquälerei im Namen der Wissenschaft erreicht dabei in Freiburg gerade einen neuen Höhepunkt. Dort soll mit Steuergeldern ein neues Tierversuchslabor für Versuchsforschung gebaut werden. Nicht nur der Verein „Ärzte gegen Tierversuche“ wendet sich schon aus wissenschaftlicher Sicht (und natürlich auch aus ethischen Gründen) gegen diesen Unsinn und verweist auf die Alternative klinisch relevanter Forschung mittels Computermodellen und Organchips. Die Begründung gegen die von Befürwortern behauptete Wirksamkeit von Tierversuchen klingt sehr plausibel: „Aktuelle Studien belegen jedoch: 92-95 % der in Tierversuchen für sicher und wirksam befundenen Arzneien versagen beim Test an Menschen, also in der klinischen Prüfung.“(1)

Das ist keinesfalls neu und deshalb verwundert es umso mehr, dass ausgerechnet das grüne Musterländle so halsstarrig an altertümlichen Methoden festhält. Der Ärztevereinigung wurden sogar die genaue Projektbeschreibung verweigert sowie die Bauplanung. So viel Angst hat immer ein Gschmäckle, wie man dort unten so gerne sagt, und dabei immer an Korruption und Vetternwirtschaft in dunklen Hinterzimmern denkt, in denen die GRÜNEN offenbar längst angekommen sind. Es geht eben so oder so um Macht, Pfründe und persönliche Vorteile.

Eine halbe Millionen an schutzloser Tiere wurde 2010 zum Opfer

Das Leid haben in diesem Falle die Tiere, von denen bereits im Jahre 2010 in BaWü die meisten aller bundesweit gefolterten Opfer zu verzeichnen waren. Damals waren es sage und schreibe rund 563.000 Tiere, die für Tierversuche verbraucht wurden. Ich möchte Ihnen an dieser Stelle die Beschreibung der Bilder ersparen, die ich mir in der Analyse anschauen musste.(2) Fast 20% aller Versuchstiere bundesweit wurden im Land der GRÜNEN geopfert, wo die Anhänger der Partei sonst wegen jedem Insekt auf die Straße gehen, dessen Lebensraum bedroht ist. Das ist schlicht pervers und nicht zu erklären und erst gar nicht zu entschuldigen. Da kommt einem der Gedanke an die drei Affen, die nichts hören, sehen oder sagen wollen. Wobei die tierischen Kollegen in den Laboren das auch gar nicht können. Sie sitzen festgeschnallt in den so genannten Primatenstühlen und werden misshandelt!

In den 90er Jahren war die Zahl der Tierversuche noch gesunken, heute sind sie wieder stark im Steigen begriffen. 2014 wurden insgesamt nach offiziellen Zahlen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft rund 2,8 Millionen Tiere für die Wissenschaft geopfert. Neben Baden-Württemberg tun sich übrigens auch Nordrhein-Westfalen und Berlin dabei besonders negativ hervor. Große Zentren für Tierversuche gibt es in München, Berlin, Düsseldorf, Hannover, Heidelberg, Tübingen und in Freiburg, wie berichtet. Besonders pervers: Die beteiligte „Wissenschaft“ will dem Negativ-Image jetzt mit einer Kampagne namens „Tierversuche verstehen“ zu Leibe rücken! Die wird übrigens auch aus unseren Steuergeldern finanziert!(3)

Da gibt es nichts zu verstehen

Natürlich wollen wir alle, dass solch schreckliche Krankheiten wie Parkinson oder Alzheimer bekämpft werden können. Und zwar egal, ob wir selbst betroffen sind, ein Familienmitglied oder sonst jemand. Aber das alleine rechtfertigt keine Tierversuche für Kosmetika und auch nicht, warum bei wirklich notwendigen Testversuchen für Medikamente nicht sinnvolle Alternativen genutzt werden, die zudem noch viel sicherer sind. Und selbst wenn es in einzelnen Fällen dann doch so wäre, dass nur ein Tierversuch das gewünschte Ergebnis liefert, dann sollten wir alle für uns überlegen, ob das Leid eines Mitwesens zu verantworten ist. Meiner persönlichen Meinung nach: Nein.

Denn Tiere fühlen ebenso wie wir Schmerz, Leid und Angst. Davon können vor allem die wahren Tierschützer ein Lied singen, die die Opfer der Tierversuchslabore nach deren „Entlassung“ (falls die nicht im Tod enden, wie so oft!) an sich nehmen und mühsam wieder aufpäppeln, was auch nur bis zu einem gewissen Grad gelingt.

Ein Umdenken muss stattfinden

Besonders schmerzhaft war mir ein Bericht über eine Beagledame namens Lilly, die nach der Folterhaft in die Obhut von Tierfreunden kam. Die tapfere Hündin bestand vor allem aus Angst und war vollkommen lebensunfähig. Sie schlief nicht, aß nicht und hatte Angst vor jedem Geräusch und vor allem vor Menschen. Denn die waren diejenigen, denen sie ihre Qualen verdankte. Sie zitterte und machte sich nass vor Furcht oder duckte sich zu Boden. Ausgerechnet Beagle: diese Rasse ist robust und vor allem gutmütig. Zum Glück konnten die Tierschützer Lilly wieder soweit helfen, dass die Beagledame ihr neues Leben wenigstens noch etwas genießen konnte.(4)

Ich musste beim Lesen immer an die Kinder in einem Konzentrationslager der Nazis denken, die medizinischen Experimenten der schlimmsten Art ausgesetzt waren, die ich Ihnen an dieser Stelle nicht auch noch zumuten möchte. Die Kinder haben ihren Folterknecht, einen Arzt, trotzdem freudig begrüßt und sich sogar an ihn geklammert ,weil sie hofften, so von den Qualen verschont zu bleiben.

Es gibt keine Begründung für ein Leid, das wir anderen Lebewesen zufügen. Ob das Kinder sind oder Tiere. Dieser Grundsatz sollte unsere Richtschnur sein und damit das Ende aller Tierversuche.

 

 

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(1) Quelle / Zitat: Ärzte gegen Tierversuche

https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/presse/aktuelle-pressemitteilungen/2235-verschwendung-von-steuermillionen-und-tierleben

(2) Quelle: taz

http://www.taz.de/!5101195/

(3) Quelle: org

Neues Tierversuchslabor – Tierqual hinter dicken Mauern – finanziert mit unseren Steuermillionen! 6.000 Primaten leiden jedes Jahr in der Forschung in Europa – Sir David Attenborough calls for end to ‘cruel’ brain tests on primates by neuroscientists

(4) Quelle: Spiegel online

http://www.spiegel.de/panorama/tierversuche-hund-aus-labor-befreit-a-963073.html