Die Wut der Bürger & der Countdown zum Untergang!

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Achtung: Der nächste Krisenfall steht bereits vor!

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von Guido Grandt

Mit wallendem Gewand zieht das Gespenst der Furcht herauf, schwebt unsichtbar durch Europa und ist dennoch so real wie die inkarnierte Wut, die in den Herzen der Menschen brennt. Doch Angst und Zorn sind die schlechtesten Lehrmeister der Zeitgeschichte. Das müssten wir alle längst verstanden haben. Und dennoch weigern sich viele in die hässliche Fratze der Wirklichkeit zu starren. Vor allem die Politiker, die in ihrem Elfenbeinturm fernab der Sorgen und Nöte der kleinen Leute schalten und walten wie selbstherrliche Patriarchen. Sie haben den Draht zum Volk verloren, herrschen über ein Königreich, das ihnen zunehmend entgleitet. Ihre Worte sind oft nur leere Hülsen und ihre Taten noch viel weniger.

Deshalb gibt es diese unbändige Wut, die sich anschickt, alles zu verbrennen, alles in Schutt und Asche zu stampfen, was uns lieb und teuer ist!

Der europäische Traum ist geplatzt

Immer mehr der über 510 Millionen Bürger der Europäischen Union sind wütend auf ihre nationalen Regierungen, aber auch auf die Zentralregierung in Brüssel. Denn so vieles, an was sie einmal geglaubt haben – und viel schlimmer noch – was ihnen einst versprochen wurde, ist nicht eingetroffen. Ganz im Gegenteil hat sich die Lage durch die Mitgliedschaft in der EU und der Eurozone in einigen Mitgliedsstaaten sogar verschlechtert. Vom angesagten Wohlstand, von Wirtschaftswachstum, von blühenden Landschaften, sozialer Gerechtigkeit und Arbeitsplatzsicherheit ist nicht viel geblieben. Manchenorts nur Ruinen, in denen neue Gespenster hausen, die täglich ums nackte Überleben kämpfen. Die Menschen in den sogenannten Krisenstaaten wie beispielsweise Griechenland, Spanien, Portugal und jüngst auch Italien, können ein (Toten-)Lied davon singen: Geknechtet durch unsoziale und ungerechte Sparreformen, die von den „Henkern“ der Troika durchgesetzt werden, haben sie fast alles verloren.

Brüssel hat versagt. Oft auf ganzer Linie. Und deshalb ist die Wut da. Und diese Wut ist berechtigt.

Euro- und Bankenkrise und keine Lösungen

An anderer Stelle schrieb ich dahingehend: Ohnehin hat die EU ein noch ein viel größeres Problem: Die einheitliche Geldpolitik, gekrönt vom Euro, obwohl die einzelnen Mitgliedstaaten verschiedene Wirtschaftsstrukturen und Konjunkturphasen aufweisen. Das führt zwangsläufig dazu, dass es starke Staaten, wie Deutschland, und schwache, wie die Krisenländer gibt. Der US-amerikanische Systemtheorie- und Komplexitätsforscher John Casti meinte einmal: „Die Vorstellung, eine Finanzpolitik, die in einem Land wie Deutschland funktioniert, könne oder solle ebenso auf ein Land wie Griechenland oder Portugal angewandt werden, ist eine Einladung zur Katastrophe.“ Er hat recht damit behalten.

Oder denken Sie an die ungelöste Bankenkrise in Europa. Die Finanzinstitute weisen erheblich niedrigere Quoten für das Kernkapital relativ zur Bilanzsumme (Leverage Ratio) auf, das lediglich zwischen 4 und 7 % beträgt. Hinzu kommen die hohen Kreditausfälle und Verluste bei Kreditausfällen, die 10 % ausmachen. Manch ein Chefökonom munkelt sogar, dass diese Quote doppelt so hoch ist! Kurzum: Die Probleme des EU-Bankensektors haben sich drastisch verschärft.

Anstatt Lösungen zu präsentieren, setzt die Europäischen Zentralbank (EZB) ihre desaströse Geldpolitik fort.

Nämlich die der historisch niedrigen Zinsen und einer Geldflut, die die Märkte überschwemmt, ohne dass die Wirtschaft davon profitiert. Ganz im Gegenteil leisten diese quantitativen Maßnahmen einer immer weiter zunehmenden Verschuldung Vorschub, während die Sparer immer stärker von ihrem Vermögen und ihrer Altersvorsorge enteignet werden. Und was macht die EZB? Vor kurzem erst beschloss sie ihr umstrittenes Anleihekaufprogramm, das ursprünglich bis März 2017 befristet war, „vorerst“ bis zum Dezember 2017 weiterzuführen. Das ist für mich nichts anderes als das Eingeständnis finanzpolitischen Versagens!

Die anhaltende destruktive EU- und EZB-Politik fordert den hohen Preis desWohlstands. Und damit nehmen die Not und das Elend für Millionen Menschen zu, genauso wie die politische Instabilität. Inzwischen sind 122 Millionen EU-Bürger (24,4 %) von Armut bedroht! In Deutschland alleine 16,5 Millionen (20,6 %). Nicht zu vergessen die hohe Arbeitslosigkeit, vor allem der Jugendarbeitslosigkeit, die in der Eurozone bei fast 23 % liegt.

Angesichts dieses Elends gehen die Bürger in Athen, Rom, Madrid und anderswo auf die Straßen, um die von den EU-Granden vollmundig gemachten Versprechungen einzufordern. Oder äußern ihren Missmut und ihre Enttäuschung darüber, dass sie mit ihren Sorgen alleine gelassen werden, in den sozialen Netzwerken. Und das ist ihr gutes Recht! Doch anstatt ihnen die Politiker begreiflich machen, warum und weshalb es in vielen Ländern weniger Wohlstand und Gerechtigkeit gibt, dafür Armut, soziale Ungerechtigkeit, Massenarbeitslosigkeit und die Enteignung von Vermögen und Altersvorsorge zunimmt, werden die Menschen verhöhnt, verspottet. Als „Wutbürger“, „Abgehängte“, „Mob“, „Pack“ oder gleich als „Populisten“ und „Nazis“ beschimpft und diffamiert. Und damit meine ich nicht die wirklichen Links- oder Rechtsextremisten, sondern normale, besorgte Bürger, wie du und ich!

Auch darum wächst die Wut auf der Straße.

Countdown zum Untergang der EU

Der Untergang der Europäischen Union ist eingeleitet. Der Brexit, der Austritt Großbritanniens aus der EU, ist der erste Schritt des Zerfalls. Der zweite, die am Bürgerreferendum gescheiterte Verfassungsreform in Italien, die dem Volk weniger Rechte und den Parteien mehr Macht gegeben hätte. Ministerpräsident Mario Renzi, der seine politische Zukunft mit dem Ausgang des Referendums verknüpfte, ist inzwischen zurückgetreten. 2017 könnte eine neue Regierung den Austritt Italiens aus dem Euro anstreben. Hinzu kommt die ungelöste Bankenkrise im Land. Das italienische Banksystem ist de facto „pleite“ – ihre faulen Kredite machen 18 Prozent des Kreditvolumens aus. Das sind rund 400 Milliarden Euro ausgefallener Kredite. 2016 sind die Bankaktien um mehr als 50 Prozent eingebrochen. Die gigantische Staatsverschuldung, die seit Jahren stagnierende Wirtschaft, die hohe Arbeitslosigkeit und die politische Lähmung tun ihr übriges dazu. Italien ist nicht nur der sprichwörtlich neue kranke Mann in Europa, sondern der sterbende Mann!

Auch Frankreich „wackelt“. Im Frühjahr 2017 hat Marine Le Pen vom Front National, die einen Austritt aus der EU anstrebt, gute Chancen zu gewinnen. Ganz abgesehen von den Wahlen im März 2017 in den Niederlanden, bei denen ebenfalls EU-feindliche Populisten an die Macht kommen könnten.

Das alles wäre wohl der „Gnadenschuss“ für die EU. Nicht umsonst bereitet etwa die Bundesregierung die Bevölkerung auf zivile Notstände, Katastrophen, Terroranschläge oder einen militärischen Angriff vor und hält sie zum Horten von Notvorräten an. In meinem Watergate.tv-Artikel „Krisen, Katastrophen, Krieg – Was tatsächlich geschieht, wenn die EU zerbricht“ bin ich dezidiert auf dieses Szenario eingegangen.

Hier: http://www.watergate.tv/2016/08/25/krisen-katastrophen-krieg-was-tatsaechlich-geschieht-wenn-die-eu-zerbricht/

Wutbürger & Angstpolitiker

Ich sage Ihnen: Wegen alldem geht neben der Wut der Bürger auch die Angst der Volksvertreter um! Die Angst vor dem Scherbenhaufen, den ihre unfähige Politik hinterlässt. Die Angst, gerade dafür zur Verantwortung gezogen zu werden. Und die Angst vor Machtverlust. Und dennoch – es wird medial und öffentlich nur über die Wut der Bürger und nicht über die ohnmächtige Furcht der Politiker debattiert.

Der britische Finanzprofi Jim Mellon warnte bereits, dass der Siegeszug der Populisten und damit der „Anti-Establishment-Bewegung“ weiter geht. Innerhalb weniger Jahre werde sogar der Euro auseinanderbrechen, prophezeit er. Genauso wie ich es schon seit meinem 2013 erschienenen Wirtschaftsthriller „2018 – Deutschland nach dem Crash – Was Politiker NICHT erzählen“ vorausgesagt habe.

EU in Flammen

Die Lunte am Euro-Kartenhaus brennt lichterloh. Die ungelöste Flüchtlingskrise und die steigende Terrorgefahr fachen das Feuer noch mehr an. Der Top-Trader Victor Sperandeo, ein ehemaliger Geschäftspartner des US-amerikanischen Großinvestors George Soros, meint: „Die große Geschichte für 2017 wird das Ende des Euro sein und das wird ein totales Chaos auslösen. In Europa werden die nationalen Währungen, wie die Lira zurückkommen und jeder wird seine Schulden abschreiben. Das wird Europa in eine Depression schicken.“ Und weiter: „Sollte Marine Le Pen in Frankreich gewinnen ist es so weit. Frankreich wird den Euro verlassen und andere Länder werden folgen. Die Welt wird Zeuge bei der Zerstörung des Euro und das Geld wird in harte Werte wie Gold und Silber fliehen. Aber es wird ein Chaos. Es wird zerstörerisch.“ Sperandeo glaubt zudem, dass Italien den Euro verlassen wird.

Genauso wird es kommen, davon bin auch ich überzeugt: Immer mehr Länder werden sich aus der Währungsunion verabschieden. Und dann existiert die EU – so wie wir sie kennen -nicht mehr!

Deshalb sollten sich unsere gewählten Politiker um konstruktive Lösungen bemühen, um die Flammen zu löschen, die die Wertegemeinschaft in ihrem Bestehen bedrohen! Mehr noch: Langsam sollten sie auch eine staatliche Insolvenzordnung in Europa auf den Weg bringen. Denn ohne eine dementsprechende „Exit-Ordnung“ werden die Risiken noch unkontrollierbarer.

Und Sie – Sie sollten tatsächlich privat vorsorgen und sich auf das Schlimmste gefasst machen. Ich jedenfalls habe den Glauben an unsere Politiker längst verloren, dass Sie das sinkende Schiff noch retten können. Gleich gar nicht gegen ihre Bürger. Vielmehr wird das die Wut noch weiter anstacheln, sodass wir alle unaufhaltsam dem Untergang entgegentreiben.

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http://www.huffingtonpost.de/oswald-metzger/euro-krise-italien-austritt-europa_b_13530978.html

https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/finanzprofi-prophezeit-ich-gebe-dem-euro-noch-hoechstens-5-jahre_H217880838_353555/?SOURCE=7000002

kingworldnews.com/alert-former-soros-associate-just-warned-a-thousand-lehmans-event-is-going-to-plunge-the-world-into-total-chaos/

Guido Grandt: „2018 – Deutschland nach dem Crash“ (3. Auflage), Balingen 2016

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/07/30/banken-test-wiegt-europas-anleger-und-sparer-in-falscher-sicherheit

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/01/europaeische-bank-aktien-legen-nach-stresstest-deutlich-zu

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/07/30/csu-finanzpolitiker-keine-entwarnung-fuer-europas-banken

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/21/geldpolitik-der-ezb-zerstoert-moeglichkeit-des-langfristigen-sparens/

http://www.huffingtonpost.de/2016/08/10/deutschland-nettozahler_n_11403758.html///https://www.tagesschau.de/wirtschaft/rettungspakete-101.html

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/deutschland-zahlt-am-meisten-in-den-eu-haushalt-14378202.html

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/250201/umfrage/jugendarbeitslosenzahl-in-den-eu-laendern

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/156283/umfrage/entwicklung-der-arbeitslosenquote-in-der-eu-und-der-eurozone

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/249093/umfrage/jugendarbeitslosenquote-in-der-eu-und-der-euro-zone

http://wko.at/statistik/eu/europa-arbeitslosenquoten.pdf

http://ec.europa.eu/eurostat/cache/infographs/qol/index_de.html

https://www.tagesschau.de/ausland/eurostat-105.html