+++ Schlechtes Omen? Merkels USA Reise verschoben +++

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Watergate Redaktion

Mit Spannung wurde das erste Treffen, das heute zwischen Merkel und Trump in Washington stattfinden sollte, erwartet. Ein Aufeinandertreffen zweier Persönlichkeiten, die unterschiedlicher in Bezug auf Temperament, politische Erfahrung und Weltanschauung nicht sein könnten.
Jetzt dürfte die Spannung  steigen, denn das Treffen wird voraussichtlich auf Freitag verschoben. Wegen eines heraufziehenden Blizzards an der Ostküste der USA hatte Trump das Treffen heute abgesagt. Der Termin am Freitag muss von der deutschen Regierung noch bestätigt werden.


Schon während seines Wahlkampfs kritisierte Trump Merkels Flüchtlingspolitik. Er sagte, „Merkel müsse verrückt sein, so viele Migranten ins Land zu lassen“ und „sie werde Deutschland noch ruinieren“.  Merkel hingegen kritisierte den US-Präsidenten scharf wegen seines Einreiseverbots für Menschen aus sieben, zumeist muslimisch geprägten Ländern. Außerdem stellte sie offen seine „America first“ Politik in Frage.
Merkel wolle sich beim Treffen mit Trump für offene Märkte und gegen US-amerikanischen Protektionismus einsetzen. Im Vorfeld betonte sie die Bedeutung guter Handelsbeziehungen für beide Seiten. Unterstützend wird sie von Chefs deutscher Großkonzerne wie Siemens und BMW zu den Gesprächen nach Washington begleitet.
Merkel hob hervor, dass es in den USA dank deutscher Unternehmen rund 750.000 Arbeitsplätze gebe und darüber hinaus hingen zwei bis dreimal so viele Jobs in den USA von deutschen Firmen ab. Umgekehrt seien Hunderttausende von Arbeitsplätzen in Deutschland     von US-Unternehmen abhängig.
Angesichts der Tatsache, dass die USA 2016 der größte Absatzmarkt für deutsche Produkte waren, ist es nur verständlich, dass Merkel im Vorfeld ihres USA Besuchs versöhnlicher Töne anschlägt und alles daran setzen wird, Trump von seiner protektionistischen Abschottungspolitik gegen Deutschland abzubringen.

 

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