+++ Brüssel: Froh, dass wir Schulz los sind +++

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Watergate Redaktion – 20.3.2017

„In Brüssel ist man froh, Martin Schulz los zu sein“, sagte die Europaabgeordnete Ulrike Trebesius. Schulz Karriere in Brüssel sei abgelaufen und nun suche er nach einer „Anschlussverwendung“, so das Statement der Parlamentarierin auf Facebook (https://www.facebook.com/pg/UlrikeTrebesiusMdEP/videos/).

Jedoch sei man sehr erstaunt über seine Aussagen, er wolle einen „populistischen Wahlkampf“ führen und die “selbsternannten Eliten” entmachten. Ein Mann, der selbst über zwei Limousinen, zwei Chauffeure, dreiunddreißig Assistenten und zwei Tagebuchschreiber verfüge. Es sei doch sehr erstaunlich, dass sich nun „dieser Schulz“ künftig in Deutschland für die Belange „des kleinen Mannes“ stark machen wolle. Schulz sagte erst im Dezember: „Merkel muss weg“ und benutzt Terminologien, die bisher jeden, der diese verwendet hat verdächtig machte, sich in einem rechten Dunstkreis zu bewegen. Bisher hat Schulz Merkels Politik in Brüssel vertreten – und nun will er „Merkel weghaben“.

 

„An den Taten sollen die Menschen gemessen werden“ sagte Schulz weiterhin, so Trebesius .Dies sei ja löblich, doch bisher hat Schulz in Brüssel all jene verächtlich abgelehnt, die in seinen Augen Populisten waren – also Abgeordnete, die in einem europäischen Superstaat nicht die neue Verheißung sahen, die Einheitswährung Euro kritisierten und sich für Reformen einsetzten.
Mit Schulz verlässt ein glühender Europäer und Zentralist eine EU, die in ihren Grundfesten erschüttert ist, die wichtige Reformen der EU nicht angeht, keine angemessene Antwort auf den Brexit findet und immer noch mit den Auswirkungen der Euro Krise kämpft. Dies sei zwar nicht allein seine Schuld, doch als besonders politscher Parlamentspräsident hat er diese Politik offensiv vertreten.
Nun wird Schulz der Herausforderer der Kanzlerin und will gegen jene Eliten kämpfen, die er selbst repräsentiert. Ob die SPD nun mit neuen Ideen für unser Land überraschen kann, ist abzuwarten. Eine Partei, die ihre angestammte Klientel, die Arbeiterschaft, zugunsten linksträumender Salonsozialisten und ihrer weltfremden Utopien aufgegeben hat, soll nun von einem solchen vertreten werden.
Vielleicht ist es für Schulz von Vorteil, dass seine Politik in Brüssel in Deutschland bisher so wenig bekannt ist.

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