+++ „America first“ – durch Krieg? +++

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Watergate Redaktion 21.3.2017
Donald Trump hat zwei Monate nach Amtsantritt das US-Militär Budget um 54 Millionen US-Dollar erweitert. Die Erwartungen waren, dass sich Trump mehr um die Schaffung von Jobs konzentrieren würde. Dies hätte bedeutet, dass Trump Gelder in den Ausbau von Fabriken und Firmen investiert und einen Arbeitsmarkt schafft, der mit China, Indien und Südostasien konkurrieren kann.


Während der Präsident China der Währungsmanipulation bezichtigte, bot China Trump an, wirtschaftlich und mit technischem Know-How in den USA zu investieren, um eine „Brücke der Freundschaft“  mit Amerika als Teil der globalen „Neuen Seidenstraße“ zu schlagen. Chinas „helfende Hand“ wurde jedoch ausgeschlagen und man sieht in China Trumps „Nationalistische Wirtschaft“ vielmehr als eine Kriegswirtschaft mit dem täuschenden Motto „America first“ an.

 
Trump schickte bereits über 400 Bodentruppen und B 52 Bomber nach Syrien. Mit Nordkorea braut sich aktuell eine außenpolitische Krise an. Auf Nordkoreas erneuten Raketentest reagierte Trump mit der Stationierung von Raketen in Südkorea. Das japanische Verteidigungsministerium reagierte mit Besorgnis auf den Raketentest.

 
China protestierte gegen die amerikanische Raketenstationierung in Südkorea aufs Heftigste. Man sehe darin ein weiteres Stück Einkreisung Chinas durch die USA und eine Schwächung des eigenen Abschreckungspotenzials. China verlangte von den USA, von ihren Militärmanövern mit der südkoreanischen Armee Abstand zu nehmen: “Da die Vereinigten Staaten, Japan und Südkorea Chinas Sicherheitsbedürfnis nicht respektieren, braucht sich China auch nicht wie ein Gentleman zu benehmen. Wir dürfen nicht unsere eigenen Sicherheitsinteressen unterminieren, aber zugleich die Sicherheitsinteressen der anderen respektieren.”

 
Wie wird Donald Trump reagieren?

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