Terror: Europa in Angst – Was steckt dahinter?

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Kann es Zufall sein, dass die Massenproteste zunehmen und gleichzeitig überall „Terroranschläge“ stattfinden? Was passiert da? Was wissen wir, was sollen wir wissen, was sollen wir nicht wissen?

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Chronologie des „Terrors“

In Europa sehen wir seit dem Terroranschlag auf „Charlie Hebdo“ in Paris am 7.01.2015 wiederholt terroristische Anschläge, den „Auftakt zu einer Anschlagserie“ und „den Beginn einer neuen Zeitrechnung“, wie es in den Medien hieß.

Damals haben zwei schwer bewaffnete Männer, islamistische Terroristen, die Redaktion der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ überfallen und ein Blutbad angerichtet. Die Presse berichtete: „Damit haben die Terroristen den Westen ins Mark getroffen – das ist der bislang schwerste Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit.“

Am 13. November 2015 verübten islamistische Terroristen mehrfach Anschläge in Paris. Auf das Fußballnationalstadion Stade de France (während des Freundschaftsspiels Frankreich – Deutschland), die Konzerthalle Bataclan und eine Reihe von Bars und Restaurants. Es sollen dabei rund 130 Menschen ums Leben gekommen sein. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) bekannte sich zu den Anschlägen.

Frankreichs Präsident Hollande verhängt den Ausnahmezustand.

Am 22. März 2016, genau ein Jahr vor den Terroranschlägen gestern im Londoner Regierungsviertel, verübten Terroristen der Terrororganisation „Islamischer Staat“ Selbstmordattentate am Brüsseler Flughafen Zaventem, sowie in der Brüsseler Innenstadt. Dabei sollen 35 Menschen ums Leben gekommen sein.

Am 14. Juli 2016, dem Nationalfeiertag der Franzosen, raste ein Mann in der südfranzösischen Stadt Nizza mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge und tötete nach Medienangaben rund 86 Menschen, mehr als 150 sollen verletzt worden sein. Der „Islamische Staat“ bekannte sich zu diesem Attentat.

Frankreichs Präsident Hollande verlängert den Ausnahmezustand bis zu den Präsidentschaftswahlen im April 2017.

Berlin: Am 19. Dezember 2016 fährt ein terroristischer Islamist mit einem gekaperten LKW in einen Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. 11 Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein. Der Täter hinterlässt „aus Versehen“ seinen Ausweis im LKW und wird wenige Tage später auf der Flucht gefasst und erschossen.

Proteste nehmen analog zu

Seit 2016 kommt es in Frankreich regelmäßig und gehäufter zu Protesten gegen rassistische Polizeigewalt, die meist in bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen mit Polizei und Militär enden. Die Ausschreitungen weiten sich auf ganz Frankreich aus. Zentrum der wiederholten Proteste ist aber Paris.

Watergate.TV berichtete bereits am 2. März ausführlicher über die Proteste in Paris.

Aber auch von den Medien als „terroristische“ Anschläge deklarierte Gewalttaten häufen sich wieder auffällig in Paris: Im Februar soll ein Mann vor dem Louvre einen Wachsoldaten mit einer Machete angegriffen haben. Der Angreifer wurde erschossen. Vor einer Woche soll ein bewaffneter Mann mehrere Menschen in einem Pariser Postamt in seine Gewalt gebracht haben. Vor fünf Tagen soll am Pariser Flughafen Orly ein Mann, der ein vorbestrafter Islamist sein soll, versucht haben, einer Soldatin die Waffe zu entreißen. Dieser wurde daraufhin erschossen. Vor drei Tagen wurde in Paris nach einem anonymen Anruf die Finanz-Staatsanwaltschaft wegen einer Bombendrohung evakuiert.

London neuer Brennpunkt des IS?

Mit dem gestrigen Terroranschlag in London hat der „Islamische Staat“ nach Deutschland (Berlin) ein neues Ziel gefunden. Der Terroranschlag „erschütterte Europa“, so die Medien. Ein Soldat des IS soll gestern im Alleingang rund 4 Menschen getötet 40 aus elf verschiedenen Ländern verletzt haben. Er raste mit einem SUV auf der Westminster Bridge nahe des Parlaments im Londoner Regierungsviertel in eine Menge von Passanten. Er soll außerdem einen Polizisten niedergestochen haben und ist dann von der Polizei erschossen worden.

Medien und Politik sprachen sofort von einem terroristischen Anschlag. Der IS soll sich bereits im Internet zu dem Anschlag bekannt haben und der Täter konnte als einer dem britischen Geheimdienst bekannter gewalttätiger Extremist identifiziert werden. Scotland Yard hat inzwischen 8 Festnahmen nach Razzien und Wohnungsdurchsuchen vorgenommen.

Die Handschrift „islamistischer Terroranschläge“

Die Handschrift islamistischer Terroranschläge sieht zumeist gleich aus: Die Täter sind schnell identifiziert. Der „Islamische Staat“ bekennt sich kurze Zeit später zu den Anschlägen. Die Täter werden entweder direkt vor Ort von den Polizeikräften oder später auf der Flucht erschossen. Es sei denn, sie jagen sich als Selbstmordattentäter selbst in die Luft. Oftmals hinterlassen die Täter wie durch einen dummen Zufall Ausweispapiere und können sofort identifiziert werden.

Die Anschläge verlaufen oft ähnlich, beispielsweise mit LKW oder PKW als „Waffe“. Tage oder Orte mit „Bedeutung“ werden ausgewählt, z. B. Anschlag auf Pressefreiheit und Westliche Welt bei Charlie Hebdo, Französischer Nationalfeiertag, Deutsch-Französisches Fußballfreundschaftsspiel. Der 22. März, an denen die Anschläge in Brüssel und gestern in London stattfanden, gilt zudem als „Feiertag“ des Geheimbundes „Skull and Bones“.

False Flag Anschläge versus echte Terroranschläge

Wie sehen False Flag Anschläge im Vergleich zu echten Terroranschlägen aus?

False Flag

  • Angriffsziel: zivile Infrastruktur, Zivilisten.
  • Medien sofort vor Ort, 24/7-Liveschaltung, Detailberichte.
  • Die Schuldigen stehen innerhalb kürzester Zeit fest und werden durch Medien und Politiker benannt.
  • Täter kommen meist schon am Tatort ums Leben und können so keine Aussage machen. Sondereinsatzkommandos führen Anklage, Urteil und Vollstreckung direkt durch im Sinne einer Hinrichtung.
  • Täter lässt Ausweis am Tatort liegen.
  • Es finden zur gleichen Zeit Anti-Terror-Übungen statt, die genau das Szenario des Anschlags beinhalten – wieso?

Echter Anschlag

  • Angriffsziel: Institutionen der Staatsmacht, Regierungs-, Militär-, Polizeigebäude, öffentliche Einrichtungen.
  • Charakter: Zivile Opfer werden gemieden.
  • Medien: Wenig Berichterstattung um Ermittlungen nicht zu gefährden.
  • Schuldfrage: Zuständigen Ermittler äußern Vermutungen, machen jedoch zu laufenden Ermittlungen keine Angaben.
  • Täter: Entkommen oder werden verhaftet. Sagen beim Gerichtsprozess aus. Es kommt zu einem Prozess mit Anklage, Urteil und Vollstreckung. Es werden keine Dokumente am Tatort gefunden, eventuell Bekennerbriefe.

Zusammenhang Terror und Proteste

Ist die Häufung der Proteste und „Terroranschläge“ in Frankreich nur Zufall? Gibt es da Zusammenhänge?  Warum breiten sich die Terroranschläge des IS in ganz Europa aus? Wenn ja, sind die Zusammenhänge zu komplex, um sie zu durchschauen?

Wir fragen Sie als aufgeklärten Leser von Watergate.TV? Schreiben Sie uns Ihre Meinung per Email an Redaktion(@)watergate.tv.

Die interessantesten Beiträge werden wir zusammengefasst als Leserartikel (anonymisiert) auf Watergate.TV publizieren.

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