Schulz = Trump = Schulz?

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Januskopf? Die Bundestagswahl rückt immer näher und der SPD-Kanzlerkandidat positioniert sich. Aber wie viel Trump ist eigentlich im Populisten Martin Schulz?

Werden die Wähler hierzulande getäuscht? Was haben der SPD-„Gottkanzler“-Kandidat und der amerikanische Präsident gemeinsam? Eint sie mehr, als sie unterscheidet?  Hat Schulz für seinen Wahlkampf etwa Donald Trumps Strategien übernommen? Oder IST Schulz WIE Trump?

Das sind die Fragen, denen ich nachgegangen bin. Das Ergebnis dürfte Sie überraschen:

Linkspopulist Schulz

Donald Trump wurde in unseren Medien während seines Wahlkampfs häufig als Rechtspopulist dargestellt, der seinen Wählern nach dem Munde redet.

„Populist“ ist hierzulande ein Schimpfwort politisch korrekter Gutmenschen und fast schon ein Synonym für „rechts“ geworden. Doch wenn Donald Trump ein Rechtspopulist ist, dann ist Martin Schulz ein Linkspopulist, wie er im Buche steht. Denn auch er gibt vor, dem Volk nach dem Munde zu reden, es zu verstehen, ein „kleiner Mann“ zu sein. Auch er bedient das politische Unbehagen und führt seinen Wahlkampf wie ein Kreuzzug von den „da unten“ gegen „die da oben“. Schulz ist Linkspopulist und Kreuzzügler in einer Person. Genauso wie Donald Trump bei seinen Wahlauftritten.

Egoist Schulz

Keine Frage, Donald Trump inszeniert sich bis heute als Egomane, als Unbesiegbarer, als Unternehmertyp, der die Ärmel hochgekrempelt und etwas aus sich gemacht hat.

Genau in das gleiche Horn bläst Martin Schulz: als „Macher“ in der Kleinstadt Würselen, der es – analog zu Trump – bis ganz nach oben schaffen will. Schulz‘ Ego ist keinen Deut geringer als das des neuen amerikanischen Präsidenten.

Trickser Schulz

Donald Trump ist Milliardär geworden. Und das nicht ohne Tricks und manchmal fragwürdigen Geschäftsmethoden. Nur so scheint man heutzutage richtig Geld verdienen zu können.

In Sachen tricksen ist Martin Schulz zwar eine Nummer kleiner, aber auch er weiß, wie das geht. Verträge und Abmachungen sind relativ. Beispiel gefällig? 2014 unterzeichnete er als Vorsitzender der Sozialisten im EU-Parlament einen Vertrag, nachdem sein Präsidentenamt nach der Hälfte der Legislaturperiode an die Europäische Volkspartei übergehen sollte. Als der Wechsel anstand, wollte Schulz aber auf seinem Sessel sitzen bleiben.

„Establishmentarier“ Schulz

Trump verkaufte sich in seinem Wahlkampf als jemand, der sich gegen das Establishment wenden würde. Doch er war und ist nach wie vor Teil der Polit-Elite.

Und auch „St. Martin“ will sich gerne so verkaufen. Doch auch der gehört zum Establishment. Jahrelang hat er zur europäischen  Polit-Elite gehört und kassierte als Präsident des Europäischen Parlaments jährlich 330.000 Euro, davon 225.000 Euro steuerfrei. Ein „kleiner Mann“ sieht für mich anders aus.

Schulz = Trump = Schulz? JA! Denn es eint sie mehr, als was sie voneinander trennt.

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