Albtraum Krise: Geht es jetzt schnell?

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„MEHR EUROPA“ – die neue Drohung aus Frankreich. Favorit Macron steht wie Jean-Claude Juncker für die „großen Dinge“ und „Vertiefung“. Das kann nur bedeuten: Die Enteignung kommt. Schützen Sie sich.

Die große Europa-Lüge: Auf dem Weg zum Zentralkomitee?

Der erste Teil der Frankreich-Wahl ist vorbei. Macron und Le Pen sind als Sieger daraus hervorgegangen, Macron soll jetzt nach dem Willen der etablierten Parteien die Stimmen der bürgerlichen und linken Wähler erhalten. Aus Sicht der deutschen EU-Kritiker wäre dies die wahrscheinlich schlimmste Wahl.

Stehen Jean-Claude Juncker, sein bisherigerer Parlamentspräsident Martin Schulz und Angela Merkel nur für das große „Weiter so“ in der EU, will Macron mehr. Ein noch einigeres Europa. Ein zentralistisches Europa. Ähnlich dem, was sich die CIA und die Nationalsozialisten in den Hintergrundzimmern noch vor Kriegsende 1945 ausgedacht hatten (siehe z. B. www.eu-facts.org). Ein zentralistisches Europa, das den großen Konzernen gefallen dürfte.

Fakten über Macron

Macron ist Investmentbanker bei Rothschild gewesen. Einem Geschäftshaus, dem die alternativen Medien schon lange einen fast führenden Einfluss auf die Welt nachsagen. Bürgerliche Medien schweigen sich darüber aus. Bekannt ist allerdings, dass Macron in seiner Funktion als Investmentbanker im Jahr 2012 dem Schweizer Großkonzern Nestlé half, die Säuglingsnahrungssparte vom US-Großkonzern Pfizer zu übernehmen. Ein Coup, mussten doch wichtige Mitbewerber, wie es im Neudeutsch heißt, vom Weltkonzern erst „ausgestochen“ werden. Und auch sonst gilt Macron als wirtschaftsnah. „Er ist unsere Anlaufstelle beim Präsidenten“, ließ der Chef von France Telecom namens Stephane Richard im September 2012 wissen (vgl. dazu www.euractiv.de).

Seine Nähe zur Finanzelite blieb natürlich nicht unbemerkt. In Russland wurde Macron als „Agent der amerikanischen Hochfinanz“ betitelt. Ob er dies ist, lässt sich natürlich nicht direkt beweisen. Die geistige Nähe zu den ursprünglichen Plänen bei der Gründung der EU ist allerdings interessant. Die sogenannte Hochfinanz jedenfalls hat ähnlich den Wünschen der Nationalsozialisten und der CIA Interesse an einem starken, zentralistischen Europa als einheitlichen Markt und vor allem als Abwehrblock gegenüber dem Osten, namentlich Russland.

Insofern ist die Freude über den vermeintlichen Sieg Macrons aus Sicht der Finanzmärkte verständlich. Der deutsche Leitindex Dax feierte am Montag nach dem siegreichen Wochenende gleich neue Höchststände.

Denn bald könnte es an die eigentlichen Europa-Pläne Macrons gehen:

  • Mehr Europa. Macron möchte einen Haushalt, ein Parlament und einen Finanzminister innerhalb der Euro-Zone.
  • Zudem solle die europäische Verteidigungspolitik gestärkt werden. Dafür möchte er sogar einen europäischen Verteidigungsfonds „für gemeinsame Rüstungsausgaben“ gründen. Wir nennen es: Zentraleuropa.

„Große Dinge“ statt „Klein-Klein“: das will Juncker

Dem kann Jean-Claude Juncker sicher zustimmen. Der EU-Kommissionspräsident sagte kürzlich fast beiläufig, man solle sich „auf die großen Dinge konzentrieren“ und nicht das „Klein-Klein“ weiter betreiben. Auch das klingt nach weiterer Zentralisierung.

Sofern Macron und Juncker umsetzen (können), was sie sagen, erleben wir den Weg in den sozialistischen Einheitsstaat Europa, hier allerdings nicht zugunsten einer (nicht mehr erlebbaren) Arbeiterbewegung, sondern im Interesse unter anderem der Großkonzerne. In etwa also die Europäische Union, die sich auch die Nationalsozialisten und die CIA vor 1945 gewünscht hatten – wie oben beschrieben.

Zu befürchten ist nur, dass auch die EU genau den Weg geht, den die sozialistischen Staaten schon gegangen sind. Der Zerfall steht bevor, wenn nicht alle Zeichen täuschen. Am Ende könnte es zu einem Albtraum Krise kommen. Sehen wir uns die tatsächlichen Fakten an.

Der Krisencheck EU: Sozialistischer Zerfall?

  • Schon die gemeinsame Verteidigungspolitik wird nicht greifen. Eine einheitliche europäische Armee, noch dazu innerhalb der NATO, ist derzeit undenkbar. Der Brexit wird ein übriges tun: das EU-Militär ist bestenfalls Befehlsempfänger bei der Aufstellung Richtung Osten.
  • Politisch ist die EU gleichfalls am Ende. Auch wenn Le Pen nicht die stärkste Kandidatin im ersten Wahlgang Frankreichs geworden ist, so hat sie doch mehr Stimmen als je zuvor bekommen. Auch wenn die AfD in Deutschland sich selbst zerfleischt: nach dem jüngsten Parteitag mit der Ablösung Frauke Petrys als Spitzenpolitikerin ist die Zustimmung in Umfragen nun wieder gewachsen. Zudem sacken auch die Umfragewerte des ehemaligen EU-Parlamentspräsidenten Schulz wieder.
  • Wirtschaftlich ist das Ende der EU näher als wahrscheinlich je zuvor. Fakt 1: Der staatliche Schuldenberg ist höher als etwa 2010, also höher als in der offiziell anerkannten Finanzkrise.
  • Fakt 2: Die Bilanzen zahlreicher Banken weisen so viele faule Kredite auf wie noch nie zuvor. Der Anteil der faulen Kredite innerhalb der Bankbilanzen in Griechenland, Italien und Portugal hat sich inzwischen mehr als verdoppelt.
  • Inzwischen gibt es notleidende Kredite in Höhe von 900 Mrd. €.
  • Annähernd 40 % der notleidenden Kredite sind bei Italiens Banken versammelt. Frankreichs Banken und Spaniens Banken haben jeweils 15 % der notleidenden Kredite versammelt – und Griechenland nur 13 %.
  • Als gefährdet gelten deshalb aktuell Griechenland, Portugal, Slowenien und Italien.

Die Krise in der EU fußt also jetzt auf zwei Säulen: den enormen staatlichen Schulden und den unglaublich hohen Anteilen der notleidenden Kredite.

Lösung: Haftungsgemeinschaft

Diese Situation schreit geradezu nach einer gemeinsamen Haftung. Denn die betreffenden Länder können nichts alleine ausrichten. Deutschland und theoretisch Frankreich sind die Hauptzahler.

Deutschlands Schulden betragen derzeit zwar nur gut 70 % des jährlichen Bruttoinlandsproduktes. Dies aber verschleiert den wahren Sachverhalt: In der EU sind die Schulden auf 90 % des jährlichen Bruttoinlandsproduktes angewachsen. Sobald Deutschland haften muss, werden auch unsere Schulden wieder hochschnellen.

Aktuell betragen die Schulden bei uns bereits 2,236 Billionen Euro. Sie steigen permanent, da wir Zinsen in Höhe von 1,65 Euro pro Sekunde(!) zahlen müssen. Wenn die Zinsen erst einmal ansteigen, wie sie es in den USA bereits machen, dann werden die Zinszahlungen explodieren. Spätestens dann dürfte es zu einer großen Enteignungswelle in Europa und auch in Deutschland kommen.

Maßnahmen der Enteignung

Schon heute sehen wir erste Anzeichen:

  • Niedrigzinsen
  • Bargeldautomaten bei eigenen Instituten, an denen wir Geld zahlen müssen
  • Bargeldeinschränkungen werden geplant
  • Steuererhöhungen auf Kapitaleinlagen sind hinter verschlossenen Türen fast beschlossen
  • Kapitalexporte aus Frankreich sollen – so die heimlichen Pläne – wie in Zypern unterbunden werden
  • Anonyme Goldkäufe werden eingeschränkt
  • Der Bargeldexport aus Deutschland wird immer schwieriger
  • Erste Lebensversicherungen geraten in immense Schwierigkeiten.

Rechnen Sie damit, dass die weitere Enteignung immer näher kommt. Und schützen Sie Ihr Vermögen.

  • Gold hilft in solchen Situationen, wenn Sie es anonym und sicher lagern.
  • Silber hilft begrenzt, da es kaum zu transportieren ist.
  • Bargelddepots, die anonym sind, werden wichtig sein. Halten Sie auch einen Anteil in fremden Währungen wie dem US-Dollar.
  • Sachvermögen, das transportfähig ist, wird helfen. Dies sind Aktien, gegebenenfalls Kunst oder Oldtimer.
  • Schließlich hilft Sachvermögen wie Ackerland oder ein Stück Wald. Dieses Sachvermögen ist zwar nicht mobil, Sie können damit im Zweifel nicht auswandern, aber Sie sind autark.

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