Aufgedeckt: Die große Inflationslüge der EZB kommt jetzt heraus

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Die Inflation kommt. Mit ganz gewaltigen Schritten. Nur berichtet darüber so gut wie niemand. Und der deutsche Michel möchte es nicht wissen. Nichts sagen. Nichts lesen. Nichts sagen. Kann das unsere Zukunft sein?

Die große Inflationslüge

Wenn es nach den offiziellen Zahlen geht, dann passiert uns nichts. Die Inflationsrate soll in der EU zwischen 0 % und 2 % liegen. Das ist das Ziel der Europäischen Zentralbank, Inflationsraten in dieser Höhe kennen wir auch aus der Vergangenheit. Nur: Das ist Augenwischerei.

Die Inflationsrate wird anziehen. Dafür gibt es viele Signale und gute Gründe. Die Inflationsrate wird uns alle und damit auch Sie in Zukunft ärmer machen. Sehen wir uns die Fakten an, die deutsche Massenmedien so gut wie immer verschweigen.

Der Internationale Währungsfonds IWF hat erst vor wenigen Tagen bekanntgegeben, dass die Inflationsrate in Deutschland steigen wird. Schritt für Schritt, wie es in einer Stellungnahme hieß (vgl. http://www.n-tv.de/wirtschaft/IWF-prophezeit-Deutschland-Inflation-article19804232.html). „Der vielleicht interessanteste Teil unseres Ausblicks (der erst in wenigen Tagen erscheinen wird, so unsere Anmerkung), was mit der Inflation in Deutschland geschieht“, hieß es von einer Person aus dem IWF, die „namentlich nicht genannt werden wollte“.

Das heißt übersetzt: Selbst wenn man die Energiepreise ausblendet, die im übrigen durch die Krisen im Nahen und Mittleren Osten wahrscheinlich anziehen werden, dann steigt die Inflationsrate langsam aber sicher an. Energiepreise gelten als „preisverzerrend“ und werden daher in der Kerninflationsrate nicht aufgeführt.

Halten wir fest: der IWF rechnet mit einer höheren Inflation

Europäische Zentralbank: Der große Inflationsrechentrick

Neben dieser halboffiziellen Aussage aber gibt es noch eine offizielle Stellungnahme der EZB selbst, die eine viel höhere Inflationsrate ankündigt, als wir alle in Deutschland wahrhaben wollen. Dabei nutzt die EZB einen statistischen Trick.

Die Inflationsrate soll – inzwischen – bei bis zu 2 % liegen. Mario Draghi aber selbst sagt, sie solle im Mittel bei 2 % liegen. Die offizielle Inflationsrate in der Eurozone lag aber über viele Monate weit unter diesen 2 %. Das heißt, der Mittelwert ist auch dann erreicht, wenn die Inflationsrate weit über 2 % liegt.

Genau das meint die EZB-Spitze um Mario Draghi: wir hatten lange Zeit über eine Inflationsrate von 0 % und werden künftig auch eine Inflationsrate von 4 % haben dürfen. Die offizielle Prognose zur Inflationsrate lautet zwischen den Zeilen also, dass Sie mit einer Teuerungsrate von 4 % rechnen müssen. Das Ganze ist aber nur die eine Hälfte der Wahrheit. Dahinter verbergen sich noch ganz andere Probleme.

Nullzinspolitik und 4 % Inflationsrate

Tatsächlich hat die Europäische Zentralbank noch immer nicht von ihrer Nullzinspolitik gelassen. Monat für Monat kauft sie für niedrigste Zinsen Anleihen auf. Im Wert von 60(!) Milliarden Euro. Das Programm läuft „zunächst“ bis Jahresende. Darüber hinaus kann es verlängert werden, ließ die EZB schon längst wissen.

Das heißt aber für Sie, dass Sie unter normalen Umständen keine Möglichkeit haben, Ihr Vermögen vor der Inflationsrate zu retten. Die höhere Inflationsrate, die von der EZB soeben quasi angekündigt wird, wirkt sich deshalb sozusagen netto auf Ihr Vermögen aus.

Die Inflationsrate wird sich übrigens nicht nur künftig ganz offiziell nach oben bewegen, sondern sie hat schon lange und gar nicht heimlich zugeschlagen.

EZB-Inflation hat schon vieles teurer gemacht

Nur die meisten von uns kaufen die Waren und Werte nicht, die schon teurer geworden sind. Die Aktienindizes sind genau jetzt schon auf Rekordniveau. Der Dax hat den höchsten Stand seiner Geschichte erreicht. Hier hat die Inflation schon zugeschlagen.

Immobilien sind in Deutschland so teuer wie nie zuvor. Das wissen Sie, unabhängig davon, ob Sie nun Mieter oder Vermieter sind. Das liegt nicht nur daran, dass die Nachfrage so stark steigt, sondern auch daran, dass die Geldschwemme in Deutschland irgendwo verarbeitet werden muss. Die Geldmenge M3 in Europa (das ist eine vielbeachtete Größe) ist schon deutlich geklettert. Irgendwohin fließt das Geld. Unter anderem in unsere Immobilien, die genau deshalb so teuer geworden sind.

Kunstpreise sind ebenfalls stark geklettert. Die Kunst ist nicht schöner geworden, nicht besser und auch nicht exklusiver. Hier schlägt einfach die Geldschwemme zu Buche. Oldtimer kosten mehr als zuvor und sogar der Wald wird wieder teurer. Alles, was irgendwie Sachvermögen ist, stieg schon im Preis. Nur viele von uns haben das verpasst.

Wir werden jetzt eine Inflationsrate von – offiziell – 4 % erleben, wenn die Pläne der EZB sich verwirklichen. Das Geld, das wir vielleicht noch zuviel haben, weil gleichzeitig die Zinsen so niedrig sind und bleiben, müsste dann in Sachvermögen. Das aber ist schon so teuer. Ein Teufelskreislauf, der im übrigen beabsichtigt ist.

Die Inflation wird kommen

Am Ende kommen wir jetzt in die Endphase der Eurokrise, wenn nicht alle Sinne täuschen. Die Inflationsrate ist lange Zeit offiziell sehr niedrig geblieben. Die Geldschwemme gab es offiziell gar nicht. Und der deutsche Michel schwieg. Jetzt könnte es bald zu spät sein.

Noch immer steckt viel Geld in Lebensversicherungen. Wir warten und warten in Deutschland. Bis es wieder einmal zu spät ist. Schon zweimal, in den 20er Jahren sowie nach dem zweiten Weltkrieg, haben die Vertragspartner von Lebensversicherungen alles verloren. Inflation und Währungsreform. Hüten Sie sich davor, dass dies ein drittes Mal geschieht. Alle Vorzeichen sprechen dafür, dass es eines Tages so weit sein wird. Ohne jede Verschwörungstheorie. Die EZB selbst kündigt es an.

  • Gold und Silber können teilweise schützen. Setzen Sie jedoch nicht alles auf ein Pferd. Alles ist möglich – auch ein Goldverbot.
  • Verschiedene Währungen – in Form von Bargeld – können Ihre Mobilität retten.
  • Aktien von Unternehmen sind weltweit eine Währung: auch hier können Sie investieren.
  • Immobilien, die Sie selbst nutzen, bewahren Sie zumindest vor dem Schlimmsten – explodierende Mieten und Obdachlosigkeit vieler Menschen.
  • Wald und Ackerland dürften ebenso helfen. In Maßen.

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