ENTHÜLLT: Warum MERKEL Russland nicht vor den Kopf stoßen sollte

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„Russland hilft Deutschland, wenn es um Hilfe bittet“

Wann besinnt sich Deutschland auf die tiefen Wurzeln seiner Beziehungen zu Russland zurück?

Die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland haben tiefe Wurzeln in der Geschichte. Doch die NATO und die USA arbeiten gegen ein neues Bündnis. Dabei haben die beiden Länder sich im Laufe ihrer Geschichte über lange Zeiträume sehr nah und verbunden erlebt, insbesondere seit den Befreiungskriegen gegen Napoleon 1813/1814. Traditionell eng waren die Verbindungen zwischen den deutschen Fürsten- und Königshäusern und den russischen Zaren.

Russland hatte zu Deutschland vielfältige Beziehungen und Kontakte, wie wohl zu keinem anderen europäischen Land. Sehr häufig verbanden sich die historischen Schicksalsfäden zwischen Russland und Deutschland.

Die gemeinsamen historischen, teils sehr tragischen Ereignisse der gemeinsamen Geschite haben bis heute Auswirkungen auf die beiden Länder – eine schicksalhafte Verbundenheit.Dennoch haben die beiden Länder es geschafft, wieder den Weg der Versöhnung einzuschlagen und hierbei voranzukommen. Heute arbeiten wieder zahlreiche deutsche Ingenieure, Wissenschaftler, Kaufleute und Unternehmen erfolgreich in Russland.

Diese große Verbundenheit der beiden Völker, die historisch gewachsene Interessensnähe von Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur ist umso erstaunlicher, als sie den schlimmen Tragödien beider Nationen standgehalten hat: Erster Weltkrieg, Hitler-Stalin-Pakt, Zweiter Weltkrieg, sowjetische Besatzungszeit nach 1945, Kalter Krieg.

Dazu die neue deutsche Bündnispolitik nach 1991: Die in Russland sehr kritisch wahrgenommenen NATO-Osterweiterungen und die Beteiligung deutscher Truppen im um nur ein Beispiel zu nennen. Zudem wird Wladimir Putin in der deutschen Presse als diktatorischer Machthaber dargestellt.

Die Russlandpolitik der Bundesregierung ist mehr als unklug

Aktuell durchlaufen Russland und Deutschland eine neue, schwierige Konfliktphase. Die Wahrnehmung des Verhältnisses Deutschland – Russland ist heute von einer Krise der politischen Beziehungen, besser gesagt einer Krise zwischen den Eliten charakterisiert.

Deutschland durchläuft zur Zeit Veränderungen seiner demokratischen und wirtschaftlichen Systeme und steht im Konflikt zwischen global agierenden, US-amerikanisch geprägten Finanzoligarchien und nationalem Unternehmertum.

Die Rettung des Euro zur Rettung Europas zu deklarieren, trägt dabei zum Teil ideologische Züge. Hinzu kommt aktuell, dass sich die Regierung im Wahlkampfmodus befindet und sich deshalb zum deutsch-russischen Verhältnis eher in destruktiver Weise äußern.

Deutschland braucht Russland

Auch der Cicero sieht bei den Deutschen eine Ambivalenz zu Russlands historischen Verbindungen. Antirussische Stimmungen bestimmen immer wieder deutsche Politik. Dabei werde nicht erkannt, dass es im vitalen Interesse Deutschlands liegen müsse, europäische Sicherheit gemeinsam mit Russland zu gestalten, so die Meinung von Cicero. Deutschland folge zwar in seiner Russlandpolitik dem ehernen Grundsatz, dass es Frieden, Stabilität und Sicherheit in und für Europa nur mit und nicht gegen Russland gebe. Allerdings betrachten die neuen Mitgliedstaaten der Nato in Mittelosteuropa Russland aufgrund ihrer Erfahrungen anders.

Deren Grundhaltung entspricht einer Mentalität, die Sicherheit vor und nicht mit Russland sucht. Weder die Europäische Union noch die Nato haben bisher das Notwendige getan, um diesen internen Gegensatz aufzulösen. Die Nato hat schwerwiegende Fehler im Umgang mit Russland gemacht, sagt Cicero. Die USA haben das nach dem Kalten Krieg entstandene Ost-West-Sicherheitsgefüge Schritt für Schritt zulasten Russlands verändert. Schließlich wird die von den USA forcierte rigorose Erweiterungspolitik der Nato, die auch die Ukraine und Georgien – also Staaten in unmittelbarer Nachbarschaft Russlands – erfassen soll, in Moskau als planmäßige Umzingelung aufgefasst.

Die Machtverhältnisse haben sich geändert

Nach dem Kalten Krieg waren die die Vereinigten Staaten zunächst die einzig verbliebene Supermacht. Heute deutet sich an, dass wir auf dem Weg sind zu einer Welt mit fünf Hauptmächten sind: den USA, Europa, Russland, China und Indien. Die machtstrukturellen und ökonomischen Gewichtungen verschieben sich mehr und mehr zugunsten der asiatischen Staaten.

Nur gemeinsam mit Europa und Russland werden die USA in der Lage sein, die Machtgruppierung Indien und China auszubalancieren. Diese Drei-Mächte-Gruppe muss daher ein Interesse haben, in Zukunft zusammenzuarbeiten. Russland muss beteiligt werden, denn die Sicherheitsherausforderungen für diese Gruppierung sind ähnlich oder gleich. Wobei Russland integriert werden muss – und damit die Möglichkeit geschaffen wird, nicht nur gemeinsame Herausforderungen zu meistern, sondern auch der dynamischen Entwicklung in Asien strategisch und ökonomisch Paroli zu bieten.

Medien machen Stimmung gegen Russland

Auch der Cicero sieht, dass die deutsche Presse hat nach dem Zerfall der Sowjetunion in Russland geradezu nach neuen Bedrohungen gesucht hat. Anstelle der „kommunistischen Bedrohung“ wurde in den neunziger Jahren nach dem „sicherheitspolitischen Risiko“ gefragt, das womöglich von Russland ausgeht. Heute werde die Gefahr des wiedererstarkten Russland suggeriert, so Cicero. Antirussische Stimmungsmache bestimme immer wieder das Nachrichtenbild über Russland. Positive Meldungen werden weniger häufig und weniger intensiv wahrgenommen und abgespeichert als schlechte. Wahrnehmung und Sprache sind verbogen. Vor diesem Hintergrund bedarf es sorgsamer politischer und strategischer Erklärungen, warum es heute und künftig in unserem vitalen Interesse liegt, europäische Sicherheit gemeinsam mit Russland zu gestalten.

„Russland hilft Deutschland, wenn es um Hilfe bittet“

So formuliert es der stellvertrende Vorsitzende des russischen Parlaments, Wladimir Wolfowitsch Schirinowski, in einem Interview mit dem Journalisten, Publizisten und Filmemacher Prof. Mag. Dr. phil. Michael Friedrich Vogt. Auszüge aus diesem Interview zeigen die Hintergründe (vollständig auf: http://quer-denken.tv/wladimir-schirinowski-wenn-uns-das-deutsche-volk-um-hilfe-bittet-wird-russland-helfen/).

Schirinowski ist Mitglied der parlamentarischen Versammlung (PACE) des Europarates. Kurz zusammengefasst würde Russland trotz aller Fehler Deutschlands an unserer Seite stehen. Voraussetzung dafür ist, dass wir uns in Deutschland auf die traditionelle Verbundenheit in der Geschichte besinnen würden.

Zur Krim: Zur Krim äußert sich der Parlamentarier unmissverständlich: Die umstrittene Zone sei russische Erde und habe schon immer zu Russland bzw. zur früheren Sowjetunion gehört. Es gäbe damit auch keine Annexion durch Russland, die Bevölkerung wolle zurück. Bewaffnete Auseinandersetzungen habe es im Zuge des jüngsten Konfliktes daher auch nicht gegeben. Im Gegenteil: Die Bewohner seien mit ihrer Situation zufrieden.  Deshalb empfiehlt er der Ukraine auch, sich wie zu Zeiten des Zarenreiches wieder Russland anzuschließen, sonst drohe ein Zerfall wie etwa in Somalia. Gegebenenfalls könnte auch der Donbass, der schon immer russisch gewesen sei, sich von der Ukraine ablösen und Russland anschließen.

Zum Natoaufmarsch in Osteuropa: Schirinowski sieht die NATO ähnlich aktiv wie einst Hitler, der vor dem 2. Weltkrieg bereits Truppen nach Polen entsandt hatte und auch in das Baltikum hatte entsenden wollen. Hier hätten nur die Russen selbst die Vereinnahmung verhindert. Jetzt stünden die NATO-Truppen im Baltikum, womit unmittelbar eine Kriegsgefahr für Deutschland und Europa drohe. Die NATO spiele daher mit dem Feuer, wenn sie sich immer näher an Russland schiebt. Insofern vermute er sogar, die NATO plane militärische Handlungen gegen Russland. Dabei existiere sogar ein NATO-Szenario, wonach es auf dem Gebiet der Ukraine zwischen Russland und Deutschland einen Krieg geben solle…. Im Sommer dieses Jahres. Insofern habe die Osterweiterung der NATO anders als zur deutschen Wiedervereinigung versprochen schon lange stattgefunden. Bei einem Krieg würde es weder die USA noch Russland mit seinem ganzen Territorium hinter dem Ural treffen, sondern vor allem Europa. Europa würde vernichtet.

Das Projekt Seidenstraße: Es soll eine neue Verbindung analog zur früheren Seidenstraße zwischen Asien und Europa geben. Hier geht es um die Verbindung zwischen China, Russland und Deutschland. Schirinowski beschreibt einen Weg von Wladiwostok durch Russland hindurch bis nach Hamburg. Deutschland habe bereits zugesagt, zwischen Hamburg und Brest in Weißrussland breite Gleise für die Eisenbahn zu verlegen. Damit ließe sich der Güterverkehr enorm beschleunigen, die Güter könnten binnen zehn Tagen nach Europa und dann vor dort aus nach Amerika geliefert werden. Dies sei sehr profitabel.

Die Amerikaner versuchen demnach allerdings, diese Zusammenarbeit zu verhindern. Russland und Deutschland, so die Sorge, würden nicht nur Frieden schließen, sondern auch den Status als reichste Staaten erobern. Dies kann den USA, Großbritannien und Frankreich nur Sorge bereiten. Die Geschichte weiß, dass es bis 1890 einen Vertrag zwischen Deutschland und Russland gegeben habe, wobei sich Deutschland danach mit Frankreich verbündete. Der russische Zar wandte sich Österreich sowie später Großbritannien und Frankreich zu. In dem Zusammenhang erinnert Schirinowski an die folgenden Weltkriege und leitet daraus ab, dass ein Zusammenstoß von Russland und Deutschland in der Ukraine nun gewollt sei.

Somit würden derzeit kommerzielle Geschäfte zwischen Deutschland und Russland unterbunden. Geldflüsse und Kredite würden blockiert. All dies mit dem Zweck, die beiden am Reichtum zu hindern und lieber die Amerikaner reich werden zu lassen. Deshalb solle sich Deutschland endlich von den USA lösen und ein Bündnis mit Russland erwägen. Deutschland habe doch Platzmangel und setze eigentlich nur auf Braunkohle. In Russland gäbe es alle wichtigen Energien.

Zur Migrationswelle: Auch Schirinowski sieht in der Migrationswelle ein Instrument, um Deutschland zu bremsen, das sich trotz der Besetzung durch andere und trotz NATO sowie EU entwickelt habe. Deutschland solle es immer schlechter gehen. Ein Bündnis mit der Türkei, Russland und Deutschland wäre wegen der türkischen Arbeiter hilfreich – zusammen könnte man ein Trio der drei reichsten Länder der Erde bilden.

Zum Thema Syrien: Hier solle sich die USA nicht einmischen. Russland selbst könne den Frieden herstellen. Dennoch würden die Spannungen durch die USA und deren kurdischen Staat aufrechterhalten. Das Prinzip: Teile und herrsche. Damit aber kämen weitere Flüchtlinge nach Deutschland. Kurden kämen, Araber und auch Türken. Das syrische Volk selbst hatte Russland demnach um Hilfe gegen den IS gebeten. Russland habe geholfen, es hätte eine positive Perspektive gegeben.

Zum Verhältnis mit Deutschland: Russland würde immer helfen, wenn Deutschland Russland um Hilfe bitten würde.

So schließt Schirinowski seine Betrachtung. Russland sei bestimmt, um in kritischen Situationen bei militärischen Lösungen für Probleme zu helfen. Russland habe den Deutschen die Gebiete im Osten genommen und könne sie Deutschland auch zurückgeben…

Dies hatte, so sieht es Querdenken.TV, auch Stalin 1952 mit seiner Stalinnote bereits in Aussicht gestellt, sofern Deutschland nicht in die NATO eingetreten wäre. Nikita Chrustschow wiederholte diese Offerte im Jahr 1955, Andropow daraufhin noch einmal in den 1980er Jahren und schließlich Michail Gorbatschow im Zuge der Wiedervereinigung. Er sagte: „Ja, das wollte ich. Wir hatten die Universität in Moskau beauftragt, Pläne für die Wiedervereinigung von Deutschland mit seinen polnisch besetzten Teilen auszuarbeiten. Aber bei den 2-plus-4-Verhandlungen musste ich zu meinem Erstaunen feststellen, dass Bundeskanzler Kohl und sein Außenminister Genscher die deutschen Ostgebiete Ostpreußen, Pommern und Schlesien gar nicht wollten. Die Polen wären bereit gewesen, die deutschen Provinzen Deutschland zurückzugeben. Aber der deutsche Außenminister Genscher hat die polnische Regierung in Warschau bekniet, an der Oder-Neiße-Linie festzuhalten. ‚Die Deutschen akzeptieren diese Grenze‘, waren seine Worte. Nur die DDR sollte angegliedert werden.“ (Übernommen von: http://quer-denken.tv/wladimir-schirinowski-wenn-uns-das-deutsche-volk-um-hilfe-bittet-wird-russland-helfen/).

 

 

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