+++ Obama polarisiert beim Evangelischen Kirchentag in Berlin +++

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Watergate Redaktion 25.5.2017

Beim Evangelischen Kirchentag heute in Berlin trafen sich Ex-US-Präsident Obama und Merkel vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Der Kirchentag gilt als ein Höhepunkt  500. Jubiläumsjahres der Reformation 2017. Insgesamt werden mehr als 100.000 Besucher erwartet. Der Auftritt von Obama und Merkel polarisiert allerdings, im Vorfeld hatte es viel Kritik gegeben: Was soll ein US-Politiker auf einem Christentreffen, unterstütz er Merkel im Wahlkampf? Die Veranstaltung mit Obama und Merkel trägt den Titel: “Engagiert Demokratie gestalten – Zuhause und in der Welt Verantwortung übernehmen”.

 

Obama wurde von Bischof Heinrich-Bedford-Strohm persönlich eingeladen. Jedoch freuten sich nicht alle Führer von Kirchentag und EKD, es gab sogar Verärgerung darüber. Gegen die Person Obama selbst hätte dort niemand etwas einzuwenden. Aber die Kombination mit Merkel wird kritisch gesehen. Auch hier wird von Wahlkampfunterstützung für Merkel vier Monate vor der Bundestagswahl gesprochen. Der ZDF-Moderator Peter Hahne zeigte sich bei der Osnabrücker Zeitung auch wenig begeistert. Er sehe nicht ein, Kirchensteuer für Merkels Wahlkampf zu bezahlen. Obamas Politik habe erst „einen Trump möglich gemacht“, seine „Heilsversprechen“ wie die beispielsweise die Auflösung von Guantanamo oder die Unterstützung Syriens seien nicht eingelöst worden.

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