+++ Bargeldabschaffung: Italien unternimmt weitere Schritte +++

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Watergate Redaktion 2.6.2017

Italien hatte vor wenigen Tagen angekündigt, die 1 und 2 Cent Münzen ab Januar 2018 abzuschaffen. Die Münzen seien ohnehin nicht notwendig, man könne Preise auch auf 5 Cent Beträge auf- oder abrunden. Bürgern sei es egal, ob sie 3 oder 4 Cent mehr für ein Produkt bezahlen müssten. Hauptsache, man wäre die lästigen kleinen Münzen los. So die Medienberichte aus Italien. Man kann jedoch davon ausgehen, dass die Preise eher auf- als abgerundet werden. Somit darf der Verbraucher unterm Strich wieder mehr bezahlen.

Watergate.TV hatte bereits ausführlich und mehrfach über die schleichende Bargeldabschaffung berichtet.

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Ist jetzt die Abschaffung der kleinen Münzen der nächste Schritt zum Bargeldverbot? In Deutschland, so heißt es, seien die 1 und 2 Cent Münzen auch unbeliebt. Die Deutschen würden diese lieber in Spardosen sammeln, als im Portemonnaie mit sich herumtragen. Ein weiteres Argument ist, die Herstellung der Münzen sei ohnehin viel teurer, als ihr eigentlicher Wert. Auch Banken haben bereits begonnen, die Ausgabe oder Einzahlung von Münzen abzuschaffen wie beispielsweise Filialen der Sparda Bank. Die Abschaffung der kleinen Münzen scheint zunächst unkritisch. Doch bleibt es dabei?

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