+++ Trump kündigt Pariser Klimaabkommen +++

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Watergate Redaktion 2.6.2017

US-Präsident Donald Trump gab gestern Abend wie angekündigt seine Entscheidung über den Verbleib der USA im Pariser Klimaschutzabkommen bekannt. Er hat das Abkommen gekündigt. Die europäischen Regierungschefs reagierten mit heftiger Kritik und machten gleichzeitig klar, dass das Abkommen aufgrund seiner Absage nicht neu verhandelt werde – dies stünde nicht zur Debatte. Der einstimmige Tenor der Medien lautet „Die Vereinigten Staaten haben der Welt den Rücken zugekehrt“.

 

Trump begründete seine Entscheidung damit, diese aus protektionistischen Gründen für die amerikanische Wirtschaft getroffen zu haben. Er kämpfe jeden Tag für die amerikanische Bevölkerung und versuche Verträge zu machen, die fair sind. Sollte dies mit anderen Staaten nicht möglich sein, so müsse er das akzeptieren.

 

Das Pariser Klimaschutzabkommen ist ein Abkommen, das die Vereinigten Staaten benachteilige, anderen Ländern jedoch Vorteile verschaffe. Steuerzahler,  Arbeitnehmer, Unternehmen, Löhne und die wirtschaftliche Produktion hätten unter dem Abkommen gelitten. Das Abkommen hätte den Verlust von 2,5 Millionen US-amerikanischer Jobs verursacht. Daher werde Trump den nicht-bindenden Vertrag kündigen um die finanziellen und wirtschaftlichen Bürden für die USA loszuwerden.

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