+++ Putins Reaktion auf Merkels „Bierzeltrede“ +++

Auf Facebook liken

Watergate Redaktion 6.6.2017

Merkels Worte nach dem G7 Gipfel und Trumps Ankündigung aus dem Pariser Klimaschutzvertrag auszusteigen, haben in der internationalen Politik unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Merkel sagte bei einer Wahlkampfveranstaltung in München „Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei. Das habe ich in den letzten Tagen erlebt“.

 

Während mancherorts vom „Beginn einer neuen Ära“ gesprochen wurde, kommentierte Putin: „Was Merkel auch sagt, die Souveränität Deutschlands ist begrenzt“ und „was sie gesagt hat, ist ein Ausdruck des Unmuts über eine beschränkte Souveränität, die sich seit langem angestaut hat“.

 

Washington reagierte auf Merkels „Bierzeltrede“ mit einem überraschenden Kommentar. US-Regierungssprecher Sean Spicer sagte, die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland seien sehr gut, die Bindung stark. Trump habe großen Respekt vor Angela Merkel und er sehe Deutschland und Europa nach wie vor als wichtigen Verbündeten Amerikas. Spicer wertete Merkels Worte als das, was Trump erreichen wollte – mehr Eigenverantwortlichkeit Deutschlands und Europas gegenüber den USA.

 

Sprecher des Bundeskanzleramtes Steffen Seibert erklärte Merkels Worte damit, sie sei eine überzeugte Transatlantikerin, jedoch haben die vergangenen Treffen mit Trump Differenzen erzeugt und eine Entfremdung Europas von den USA bewirkt. Merkel bekräftige ihre Kritik an Trumps Klimaschutzausstieg. Deutschland sei entschlossener denn je, gegen den Klimawandel zu kämpfen.

Auf Facebook liken