+++ Kreml: Täglich Cyberangriffe aus den USA +++

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Watergate Redaktion 12.6.2017

Der Kreml in Moskau sei täglichen Cyberattacken aus den USA ausgesetzt, berichtet RT Deutsch heute. Hacker-Attacken auf den Kreml sowie die Webseite des russischen Präsidenten würden täglich registriert werden, sagte der Pressesprecher Putins, Dmitri Peskow. Außerdem gebe es fast täglich Angriffe aus anderen Ländern, sagte Peskow Journalisten. Woher die Angriffe auf den Kreml genau kommen, sagte Peskow nicht – er könne nur das US-Territorium als Urheber der Angriffe nennen, berichtet RT Deutsch weiter.

Trotz der täglichen Attacken erhebe Russland aber nicht die gleichen lächerlichen Anschuldigungen gegen das Weiße Haus, wie es aktuell in Washington in der sogenannten „Russland-Affäre“ um die angeblichen Beziehungen Trumps zu Russland der Fall sei. Ein Hackerangriff aus einem bestimmten Staatsgebiet sei zudem kein Beweis, dass die Regierung oder offizielle Regierungsbehörden dahintersteckten. Russland sei zu 28% von Cyberattacken aus den USA betroffen, während die USA nur zu 2-3% von Attacken aus dem russischen Territorium betroffen seien, sagte der russische Außenminister Rjabkow dem Sender RT Deutsch.

Laut Rjabkow habe Moskau Washington mehrmals vorgeschlagen, gemeinsam gegen Internetkriminalität vorzugehen. Die USA hätten aber kein Interesse daran gezeigt. Die USA und andere Länder wie Frankreich und Großbritannien haben Russland immer wieder beschuldigt, per Hacker-Angriff in Wahlen eingegriffen zu haben. Auch jüngst wurde Russland von den Medien wieder als Hacker beschuldigt, sich in die Katarische Nachrichtenagentur eingehackt und dort eine Nachricht hinterlassen zu haben, die den Konflikt zwischen den Staaten am Golf verursacht hätte.

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