+++ Die Glorifizierung von Kohl +++

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Watergate Redaktion 19.6.2017

Kohl ist tot und jeder spricht jetzt von dem „großen Europäer“, der mit einem europäischen Staatsakt in Straßburg geehrt werden soll. Dabei wird gerne übersehen, dass Kohl am Ende seiner Amtszeit Schlagzeilen mit dem „Spendenskandal“ gemacht hat, was ihn letztendlich im Jahr 2000 seine Position als Ehrenvorsitz der CDU gekostet hat. Denn schon zu Beginn seiner Amtszeit sorgte die „Flick-Affäre“ für einen Skandal. Schon damals zeigte sich, dass Korruption und Lobbyismus vor allem bei der CDU herrschten.

 

Kohl‘ s Spendenskandal flog 1998, am Ende seiner Amtszeit als Kanzler auf. Es stellte sich heraus, dass Kohl den Großteil seiner Amtszeit regelmäßig Spenden für die CDU entgegengenommen hat. Dabei bediente er sich auch Nummernkonten in der Schweiz und Briefkastenfirmen. Wir erinnern uns sehr gut daran, dass Kohl damals den Spendern sein „Ehrenwort“ gegeben hat, diese nicht zu nennen. Kohl musste keine Strafe verbüßen, lediglich die CDU musste eine Strafe bezahlen. In seiner Heimat betrieb er als Referent für den Landesverband der Chemischen Industrie Lobbyismus für die dort ansässige BASF.

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