Enthüllt: CHAOS und Ordnung – das steckt hinter der neuen MILLIARDENAKTION der EZB

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Hinter unserem Rücken hat die EZB Geld getauscht UND DIES schon vor MONATEN HEIMLICH beschlossen. In den chinesischen Yuan. Kommt es damit zum Bruch der bisherigen Achse USA-Europa. Wird hier die neue Seidenstraße vorbereitet?

Wird Eurasien mit der neuen Achse China-Europa neu aufgebaut? Beherrschen bald die BRICS und die neue Shanghai Cooperation Organization den Weltmarkt? Wir untersuchen hier einen brisanten Vorgang, der die Weltordnung zerrütten könnte.

Kommt bald das Ende des Fiatgeldes US-Dollar?

EZB wechselt rund halbe Milliarde US-Dollar in chinesische Währung

EZB kauft erstmals chinesische Währung als Reserve

Vor einigen Tagen teilte die EZB mit, im vergangenen halben Jahr rund eine halbe Milliarde US-Dollar in die chinesische Währung Renminbi (Yuan) umgetauscht zu haben. Sie begründete den Schritt mit dem wachsenden Gebrauch der chinesischen Währung und Pekings Bedeutung als einer der größten Handelspartner der EU.

Nach wie vor bleibe zwar der US-Dollar die stärkste Währung im Portfolio der EZB, in dem sie auch japanische Yen, Gold und Sonderziehungsrechte hält (SZR = eine Kunstwährung des IWF – diese enthält feste Beträge der vier wichtigsten Weltwährungen US-Dollar, Euro, Yen und britisches Pfund). Die Investition erfolgte sofort, nachdem der Internationale Währungsfonds 2016 den chinesischen Renminbi als frei wählbare Währung deklariert und als fünfte Fremdwährungsreserve in die SZR aufgenommen hat.

Die Investition der EZB mag zunächst als moderat erscheinen. Sie hat jedoch eine große Symbolkraft. Wenn die Zentralbank hinter dem Euro, die EZB, die Bank mit der zweitgrößten Leitwährung nach dem US-Dollar, Renminbi in ihr Portfolio aufnimmt, spricht es Bände, wie mächtig chinesische Wirtschaft und Währung geworden sind.

Die Entscheidung wurde vom EZB Direktorium bereits im Januar hinter verschlossenen Türen getroffen und erst nach Abschluss der Käufe bekannt gegeben. Diese Handlung kann als zum einen als Zeichen für das Interesse an engeren wirtschaftlichen und finanziellen Beziehungen mit China gesehen werden. Auch die schweizerische Nationalbank und andere Zentralbanken haben begonnen, Kapital in chinesischer Währung anzulegen.

Der Yuan entwickelt sich zur Weltleitwährung

Es ist sehr bemerkenswert, dass eine Währung, die noch keinen festgelegten Weltmarktwechselkurs hat, de facto und rechtlich Leitwährung wird. Noch ist es für einige schwer vorstellbar, dass der Renminbi, angesichts mangelnder Reformen des chinesischen Finanzmarktes und der wirtschaftlichen und sozialen Situation Chinas den Sprung zur Weltleitwährung schafft.

In Wirklichkeit hat aber die Entsorgung des US-Dollar als Leitwährung bereits lange begonnen.

BRICS und Shanghai Cooperation Organization beherrschen bald den Weltmarkt

Denn Indien und Pakistan sind dieses Jahr im April der chinesisch geführten Shanghai Cooperation Organization (SCO) beigetreten, mit der bereits die BRICS Staaten kooperieren. Die SCO ist eine der Organisationen, die ein riesiges „One Belt, One Road“ Projekt mit dem Ziel, die alte Seidenstraße wiederzubeleben, implementieren will. Die alte Seidenstraße ermöglichte den friedlichen Austausch von Waren und Kultur zwischen 120 vor Christus und 1450 unserer Zeitrechnung.

Zu den BRICS gehören Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Da Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff letztes Jahr durch einen Wall Street Coup kompromittiert wurde, kann die Gruppe ihre Mitgliedschaft nun nur noch durch die SCO vergrößern. Indien und Pakistan können gegenseitigen Nutzen aus der Kooperation ziehen, der die Entwicklung der beiden Länder sicherlich fördern wird.

Russlands Außenminister Lawrow sprach von einem historischen Ereignis, der Beitritt Indiens und Pakistans werde mit Sicherheit den globalen Einfluss der Organisation steigern. Mit Indien und Pakistan gehören 43% der Weltbevölkerung der SCO an, seine Mitgliedstaaten besitzen 24% des weltweiten Bruttoinlandsprodukts.

Die Gründungsdeklaration der Shanghai Cooperation Organization wurde 2001 in Shanghai von sechs Staaten unterzeichnet: Russland, China, Kasachstan, Kirgisistan, Tajikistan und Usbekistan. Afghanistan, Weißrussland, Indien, Pakistan, der Iran und die Mongolei sind im Beobachtungsstatus, während Sri Lanka, die Türkei, Aserbaidschan, Armenien, Kambodscha und Nepal Beitrittsverhandlungen unterhalten.

 Die SCO – ein Bollwerk gegen westlichen Imperialismus

Politische Intrigen gegen diese Länder dürften es künftig schwer haben, da diese geopolitischen Giganten friedlichen Austausch miteinander pflegen. Für imperialistische Geostrategen dürfte dieses Bündnis ein gewaltiges Hindernis in ihrem Bestreben sein, die massiven Öl- und Gasreserven in dieser Region auszubeuten.

Mit dem Beginn der friedlichen Zusammenarbeit Russlands und Chinas und der Protektion der Kooperationspartner vor der westlichen Ausbeutung dürften die imperialistischen Hegemonialansprüche des Westens zusammenbrechen. Der Aufstieg der chinesischen Währung und wachsenden Akzeptanz als Weltleitwährung dürfte dem Fiatgeld US-Dollar bald den Rest geben und die USA in den endgültigen Kollaps treiben.

 Haben die USA ausgespielt?

Es wird immer klarer, warum die USA bisher immer durch Kriege versucht haben, Macht in den begehrten Regionen zu erhalten. Nur durch Kriege haben sie es bisher geschafft, das Land mit seiner maroden Wirtschaft, seinem schwindenden politischen Einfluss und der rasanten Schuldenexplosion oberflächlich im Griff zu halten. Haben geglaubt, mit der Osterweiterung der Nato und der sprichwörtlichen Umzingelung Russlands und Chinas mit Militärstützpunkten sich weiter als Weltpolizei aufspielen zu können.

 Trumps Spagat

Doch für Trump dürfte das bisherige Spiel seiner Amtsvorgänger nicht so einfach zu übernehmen sein. Denn Trump ist in erster Linie Geschäftsmann und hat große finanzielle Interessen an China. Trump besitzt viele Markenprodukte, die er weiter auf dem chinesischen Markt einführen will. Zudem unterhält er in China Restaurants, Bars, Hotels, Makler- und Werbefirmen und Unternehmensberatungen.

Zwar hat er als US-Präsident offiziell alle seine Geschäfte an seine Söhne übergeben – aber auch seine persönliche Beraterin, Tochter Ivanka dürfte einen gewaltigen Interessenskonflikt mit China haben. Denn sie besitzt eine Modefirma, die in China produziert.

Vielleicht erscheint seine Politik deshalb als undurchschaubar, planlos und unberechenbar. Trump hat als Geschäftsmann und Familienpatriarch mit einem weltweiten Firmenimperium eigene Ziele und gute Handelsbeziehungen weltweit. Und diese will er auch nach seiner Amtszeit als US-Präsident beibehalten.

Als US-Präsident wird von ihm aber eine imperialistische Geopolitik erwartet – und zwar von den Interessensgruppen im Hintergrund, in deren Dienst die bisherigen US-Präsidenten gestanden und agiert haben. Diese mächtigen Gruppierungen, in den USA neuerdings auch der Deep State genannt, haben ihre ganz eigenen Interessen. Und diese wollen sie umgesetzt sehen. Macht er sich diese zum Feind, in dem er nicht in deren Sinn handelt, sieht er sich mit mächtigen Gegnern konfrontiert.

Wenn man sich an seine Wahlkampfrede zurückerinnert, fragt man sich, wie er diese Ziele erreichen will. Hier nochmal einige Auszüge aus seiner Antrittsrede:

„Denn heute übergeben wir die Macht nicht nur von einer Regierung an die andere oder von einer Partei an die andere, sondern wir nehmen die Macht von Washington D.C. und geben sie an euch, das Volk, zurück.

Zu lange hat eine kleine Gruppe in der Hauptstadt unseres Landes von der Regierung profitiert, und das Volk hat die Kosten getragen. Washington blühte, aber das Volk hat nichts von dem Reichtum gehabt.

Politikern ging es gut, aber die Arbeitsplätze wanderten ab und die Fabriken schlossen. Das Establishment schützte sich selbst, aber nicht die Bürger unseres Landes. Ihre Siege waren nicht eure Siege, ihre Triumphe waren nicht eure Triumphe. Und während sie in der Hauptstadt unseres Landes feierten, gab es für Familien am Existenzminimum in unserem ganzen Land wenig zu feiern.

All das ändert sich hier und jetzt. Denn dieser Augenblick ist euer Augenblick. Er gehört euch. Er gehört allen, die heute hier versammelt sind, und allen, die in ganz Amerika zuschauen. Dies ist euer Tag, dies ist eure Feier, und dies, die Vereinigten Staaten von Amerika, ist euer Land.“

Ordnung durch Chaos?

Glaubt man seinen Worten, könnte es so aussehen, als habe er tatsächlich vor, die Eliten in den USA zu entmachten. Doch ist das überhaupt realistisch? Hat er selbst genügend mächtige Freunde, die ihn protegieren und dabei unterstützen? Oder war alles nur Wahlkampftaktik um vom amerikanischen Volk gewählt zu werden?

Seine Aktionen sind tatsächlich so undurchschaubar und überraschend, ohne erkennbaren roten Faden, dass man diesbezüglich keine verlässlichen Analysen und Prognosen erstellen kann. Was wir nun in der US-amerikanischen Politik vorfinden, sieht augenscheinlich nach Chaos aus. Ein gewolltes Chaos oder haben wir einen Präsidenten, der zwischen seinen eigenen und den Interessen der Eliten zu jonglieren versucht? Wir können aktuell nur abwarten und ihn an seinen Handlungen beurteilen.

Dennoch ist es bezeichnend, dass die EZB sich jetzt (auch) China zuwendet. Unsere Währung wird zum Spielball internationaler Interessen.

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