+++ Ölpreis im Fall +++

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Watergate Redaktion 22.6.2017

Der Ölpreis ist seit November 2016 auf den tiefsten Stand gefallen und hat Aktienanleger nervös gemacht. Der fallende Ölpreis gilt als ein sicheres Zeichen dafür, dass die Weltwirtschaft am stagnieren ist. Auch die geopolitischen Konflikte und Machtinteressen im Nahen Osten konnten den Preisverfall bisher nicht stoppen. Damit wird Öl zum Risiko für Aktien-Spekulanten. Denn je billiger Öl wird, desto schwieriger wird es für US-amerikanische Firmen, die via kostenintensivem Fracking Öl fördern, noch Gewinne zu erzielen. Die erdölfördernden arabischen Staaten brauchen stabile Preise, um ihre Staatshaushalte zu finanzieren.

Sowohl in den USA auch als in den arabischen Ölstaaten drohen bei finanziellen Einbußen durch den niedrigen Ölpreis schwerwiegende Kreditausfälle. Eine neue Banken- und Finanzkrise könnte ausgelöst werden. Die Ölpreise haben auch einen Einfluss auf die Konsumgüterpreise und könnten die Inflationsraten weiter sinken lassen. Zentralbanken haben mit dieser Entwicklung kein Argument, um den Leitzins zu erhöhen. Die europäische Geldpolitik scheint nun das Ende der Fahnenstange erreicht zu haben. Auch die amerikanische Geldpolitik hemmt das Wirtschaftswachstum in den USA. Letztendlich werden nur noch reale Werte wie Edelmetalle profitieren.

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