+++ Vernichtet Angela Merkel die „Demokratie“? +++

Auf Facebook liken

Martin Schulz hat Angela Merkel jetzt vorgeworfen, mit ihren fehlenden Aussagen zur Wahlprogrammatik der Union einen „Anschlag auf die Demokratie“ zu verüben. Entsprechend fielen die Reaktionen aus. Die SPD freut sich, politische Gegner sind, wie es heißt, empört.

Das ist offenkundig Wahlkampf. Interessant ist jedoch, dass mehr als 51 % aller Befragten in Deutschland diese Aussage des SPD-Kanzlerkandidaten ablehnen, auch wenn dies genau der öffentlich vorgetragene Dauervorwurf an Merkel ist. Das heißt in unserer freien Interpretation: Selbst mit den gängigsten und populistischen Vorwürfen punktet der SPD-Mann nicht mehr.

Der meistens zumindest in sozialen Netzwerken und damit öffentlich ausgesprochene Vorwurf lautet ja eher, dass Merkel zuviel gemacht habe. Die Flüchtlingswelle war ihr angelastet worden, die EU-Krise wird ihr angelastet, die Euro-Krise wird ihr zugeschrieben.

Von all dem kann Martin Schulz nicht sprechen. Er ist selbst EU-Parlamentsgeschädigt. Schließlich war er Vorsitzender der „demokratischen“ Versammlung, die kein substanzielles Mitspracherecht in wichtigen Fragen der EU hat. Watergate.TV meint: Da mahnt der Richtige.

 

Auf Facebook liken