+++ G20 Protestaktion: „Sklaven des Systems“ +++

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Watergate Redaktion 7.7.2017

In Hamburg gab es zwei Tage vor dem G20 Gipfel eine Protestaktion der besonderen Art. Die 1000 Demonstranten protestierten in einer theaterähnlichen Aktion in grauer Kleidung und grauem Lehm eingehüllt. Sie machten mit dieser Aktion darauf aufmerksam, wie die Menschheit heutzutage zu Sklaven und Gefangenen des Systems gemacht worden ist. Die Demonstranten wollen damit zeigen, dass die Mehrheit der Menschen zu einer angepassten Masse geworden ist, die den Glauben an Solidarität, Freiheit und Selbstbestimmtheit verloren hat. Menschen, die wie schlafende Lämmer sich wehrlos gefallen lassen, wie der Staat uns immer mehr entrechtet und kontrolliert, wie in einer totalitären Diktatur.

Die Protestler sind der Ansicht, dass nicht Konsum und Karriere glücklich machen, sondern gesunde Beziehungen, soziale Bindungen, ein menschliches Miteinander. Essentiell im Leben sei nicht, was man hat, sondern wer man wirklich ist – jenseits von Karriere und Statussymbolen.

In der theatergleichen Demonstration befreien sich die „Grauen“ versklavten Menschen schließlich aus ihrer Lethargie und vermeintlich aussichtlosen Situation um sich in einer bunten und lebenswerten Welt wiederzufinden. Die Protestler wollten ein Zeichen dafür setzen, dass es notwendig ist, sich wieder politisch und für Werte wie Selbstbestimmtheit, Freiheit und Mitgefühl zu engagieren und nicht alles hinzunehmen, was uns die Politiker vorsetzen. Das Motto war „Was uns am Ende rettet, ist nicht unser Kontostand, sondern jemand, der uns die Hand reicht“.

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