+++ G20: Mainstream berichtet nur über Gewalt +++

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Watergate Redaktion 7.7.2017

Heute und morgen findet in Hamburg der G20 Gipfel statt. Seit Wochen berichten die Medien nur darüber, wie sich Hamburg zu einer Hochsicherheitsfestung mit tausenden Polizisten gegen die „gewaltbereiten radikalen Krawallmacher“ rüstet. Kritiker und Gegner des G20 Gipfel werden wiederholt als gefährlich und extremistisch präsentiert. Das Bild, das die Medien über Hamburg liefern, vermittelt einen „Kriegsschauplatz“, als ob Hamburg von Gewalttätigen schon in Schutt und Asche gelegt worden sei.

Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem G20 Gipfel bleibt dabei auf der Strecke. Über die Inhalte, die von den Staats- und Regierungschefs besprochen werden, wird die Öffentlichkeit so gut wie nichts erfahren. Ebenso wenig über die berechtige Kritik der vielen mutigen Menschen, die sich vor Ort einfinden und Leib und Leben aufs Spiel setzen, um ein Zeichen gegen die zunehmende Versklavung und Entrechtung der Menschheit zu setzen.

Was die Protestler kritisieren, wird kaum oder verzerrt dargestellt. Grundsätzlich verheimlichen die Mainstream Medien Protestaktionen weitestgehend, so zum Beispiel auch eine Großdemonstration gegen TTIP in Berlin mit über 250.000 Menschen. Wenn überhaupt gibt es nur Randnotizen – eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Forderungen der Kritiker bleibt im Mainstream aber aus.

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