Euro-CRASH? Wir zahlen JETZT für ITALIEN

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Fakt: Italien vor dem Aus

Es ist keine Überraschung mehr. Dennoch könnte Italien inzwischen noch schneller als je vermutet ins Aus geraten. Das Land hat derzeit mehr als 2 Billionen Euro Schulden. Genau 2,3 Billionen. Das ist sogar noch mehr, als wir in Deutschland beklagen müssen. Und wir sind schon „arm dran“. Jetzt haben die Italiener ganz offiziell darüber diskutiert, welche Lösungsmöglichkeiten es gibt (vgl. stellvertretend etwa https://goo.gl/YxnbQc).

Faktisch ist es wie oftmals hier auf Watergate.TV beschrieben ausgeschlossen, dass Italien sich auf natürlichem Weg entschuldet. Also etwa Überschüsse erzielt und anfängt, die Schulden abzutragen. Je nach Messlatte ist die Verschuldung ungefähr auf zumindest 150 % des jährlichen Bruttoinlandsproduktes gestiegen. Wohlgemerkt, das Ganze noch zu Zeiten niedrigster Zinsen. Wenn Italien auf 2,3 Billionen Euro irgendwann durchschnittlich auch nur 1 % mehr Zins pro Jahr zahlen muss, dann wären dies jährlich noch einmal 23 Mrd. Euro oben drauf. Nicht vorstellbar.

Bankenlandschaft vor dem Aus

Zudem, auch das haben Sie hier schon gelesen, sind die Banken Italiens marode. Jüngst mussten erst zwei Institute gerettet werden, übrigens zunächst mit staatlichem Geld. Allerdings reicht dies natürlich nicht, um die Bankenlandschaft wieder in Schwung zu bringen. Die Italiener müssen vielmehr eine wesentlich stärkere Wirtschaftsleistung als bislang haben. Dies ging früher mit einer Anpassung der Währungsstärke. Die Lira wurde abgewertet, und schon wurden italienische Produkte im Ausland plötzlich günstiger, die Wirtschaft zog wieder an.

Das ist als Lösungsansatz jetzt nicht mehr möglich – oder doch? Jetzt geht es los. Die Italiener haben sich zu einem Kongress getroffen, der von Beppe Grillo, einem bekannten Kabarettisten, zusammengerufen worden war. Auf diesem Kongress wurden alle Lösungsmöglichkeiten frei debattiert.

So etwa als eine Möglichkeit ein sogenannter „Schuldenschnitt“. Was bedeutet das? Die am stärksten verschuldeten Unternehmen oder Banken bzw. auch der Staat würden ihren Gläubigern gegenüber zumindest einen Teil der Schulden einfach streichen. Wenn die mitmachen. Stellen wir uns das Szenario kurz vor: Italien erklärt, 20 % der Verbindlichkeiten deutschen Versicherungsgesellschaften gegenüber sind einfach gestrichen. Vor welches Gericht wollen die deutschen Institute den italienischen Staat zerren? Vor keines. Auf höchster politischer Ebene würde dies sanktioniert, also freigegeben.

Zweite Möglichkeit: Andere – zusätzliche – Währung

Die Diskutanten haben auch darüber gesprochen, dass Italien neben dem Euro eine zweite Währung einführen könne. Der Vorteil einer solch etwas skurrilen Lösung wäre, dass die Waren einfach in einen I-Euro umgerechnet würden, der wiederum dem Euro gegenüber flexibel angepasst werden kann. Sagen wir, ein „Fiat“ würde dann 10 % günstiger werden sollen. Die Italiener müssten lediglich den I-Euro dem Euro gegenüber 10 % abwerten, der Rest ginge automatisch.

Nur: Das würde die Euro-Zone nicht lange mitmachen. Denn dann würden auch andere schwache Länder sich solche Lösungen überlegen. Der Euro in der bisherigen Form wäre erledigt. Zudem würden beispielsweise deutsche Export-Unternehmen dagegen klagen. Die hätten nämlich umgerechnet in den I-Euro plötzlich Preise, die weit über den bislang schon hohen Preisen lägen. Wenn sich dieser Umstand noch auf andere Länder übertragen würde, wäre dies wiederum das Aus für den Wirtschaftsverbund.

IXIT- Eine Möglichkeit

Also gibt es eigentlich keine andere Chance, als selbst aus dem ganzen Euro-Gebiet auszutreten. Auch dies wurde diskutiert. Großbritannien hat vorgemacht, dass ein Land aus der EU aussteigen kann. Wenn ein Land dies kann, wird es in derselben Sekunde aus der Euro-Zone ausscheiden. Auch wenn dies offiziell angeblich gar nicht geht. Die Aufgabe der Mitgliedschaft in der EU ist für jedes Euro-Land automatisch mit dem Euro-Aus verbunden.

Es wird also schon darüber gesprochen. Das ist offiziell und verbürgt. Ist dies der Anfang? Vermutlich. Denn jeder weiß, dass Italien nicht mehr aus der Schuldenspirale herauskommt. Das übrigens wäre, gäbe es ein ordentliches Verfahren, für fast alle innerhalb der Euro-Zone zunächst noch die besten Lösung.

Denn Italien hat einen Großteil seiner Anleihen so vergeben, dass die Rückzahlung in Lira erfolgen kann. Die Lira gibt es so natürlich nicht mehr. Das bedeutet aber, Italien könnte faktisch die Lira wieder aufleben lassen und dann eine wesentlich geringere Summe als vereinbart zurückzahlen. Eine Katastrophe für alle Gläubiger. Genau dies wird passieren, wenn es zu keiner geordneten Vereinbarung kommt.

Ein IXIT oder Italien-Exit also ist eine ernsthafte Drohung und Bedrohung für Deutschland. Italien ist bereits am Ende und hat selbst alle Hebel in der Hand, um das Ende auch zu besiegeln und die Gläubiger, also vor allem auch deutsche Unternehmen und den deutschen Staat, um Geld und Forderungen zu erleichtern.

Wenn dies „geordnet“ passiert, dann können die Gläubiger – etwa Versicherungen mit Ihrem Geld als Versicherungsnehmer – sich nach und nach darauf einstellen und kleinere Beträge abschreiben. Wenn dies schnell und „ungeordnet“ passiert, also ohne Verhandlungen über den Euro-Austritt, indem Italien einfach binnen zweier Jahre aus der EU austritt, dann gibt es unfassbare Verwerfungen an den Finanzmärkten.

Spätestens dann wird der Euro zusammenbrechen. „Ungeordnet“ kann dies in zwei Jahren passieren. Italien hat den Schlüssel in der Hand.

Wichtig für Sie

Selbst wenn alles „geordnet“ passiert, dann wird es zu einem Schuldenschnitt kommen. Sie werden als Versicherungskunde und als Steuerzahler verlieren. Zudem wird der Euro dann Vertrauen an den Finanzmärkten einbüßen, womit Sie auch als Währungseigentümer verlieren.

  1. Horten Sie also nicht zu viel Euro – vor allem nicht auf dem Konto in unbarer Form.
  2. Vermeiden Sie weitere Investitionen in Versicherungen oder in langlaufende Anleihenfonds, die in Italien und überhaupt in der Euro-Zone anlegen können.
  3. Gold, Immobilien und auch Aktien sind das richtige Mittel, um Vermögen vor einem Euro-Crash zu schützen.
  4. Kaufen Sie zudem Vorräte und Instrumente für das Überleben im Notfall. Es ist nicht klar, wann Sie diese Vorräte brauchen. Eines Tages ist es soweit. Zumindest in Deutschland.
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