Aufgedeckt: MASSENPLEITE zerstört Euro

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Läuft im Hintergrund innerhalb der Euro-Zone eine große Vertuschungsaktion? Gerade in diesen Tagen wird darüber berichtet, wie sicher die Banken in Deutschland sind (vgl. etwa http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/euro-krise-gehen-banken-pleite/6734858-5.html). Schon geht es auf der anderen Seite drunter und drüber. Denn die Finanzminister der EU beraten inzwischen über einen sogenannten „Aktionsplan“ anlässlich des hohen Volumens sogenannter „fauler Kredite“ in den Banken der Euro-Zone.

Gestern hatten wir darüber berichtet, dass Italien hoch verschuldet sind und wie schlecht es um die Banken in Italien steht. Jetzt wird über diesen Aktionsplan beraten. Es geht um annähernd – Achtung! – 1 Billion € (vgl. beispielsweise https://www.nzz.ch/wirtschaft/eu-aktionsplan-gegen-faule-kredite-die-1000-milliarden-euro-frage-ld.1305344). Diese Summe steht im Raum, wenn es um die sogenannten faulen Kredite geht.

Also Darlehen, bei denen die Zahlungsfristen bis dato um zumindest 90 Tage überschritten worden sind oder jene Zahlungsverpflichtungen, bei denen die hinterlegten Sicherheiten tatsächlich genutzt werden müssten.

Es kann jederzeit zu einem erneuten Ausbruch der schlimmsten Finanzkrisen kommen – und Sie sollten alle Hintergründe kennen sowie sich dafür schützen. Gold ist zurzeit ein sehr probates Mittel.

Vorsicht: Gut 5 % der Kredite sind faul

Die gewaltige Zahl von fast 1 Billion Euro ist vielleicht nicht greifbar. Dagegen sollte eine andere Zahl deutlich machen, wie es aussieht. 5,1 % der vergebenen Darlehen sind im oben genannten Sinne „faul“.

Da hilft es nichts, wenn die Zahlen in den vergangenen Jahren ähnlich hoch waren. Die Sorge von Bankexperten bezieht sich darauf, dass es kaum gelingt, das Volumen der faulen Darlehen ernsthaft abzubauen. Noch eine Zahl zum Vergleich:

In den USA sowie auch bei der asiatischen Konkurrenz in Japan sind ungefähr 1,6 % bis 1,7 % der vergebenen Darlehen in diesem Sinne „faul“. Also ist die Sorge in der EU begründet. Die Anzahl fauler Kredite ist 3(!)mal höher als bei den anderen Großmächten. Dramatisch ist das Bild auch mit Blick auf die Länder, in denen dies passiert.

Griechenland sowie Zypern haben einen Anteilswert in Höhe von mehr als 40 %. Italien weist noch immer 14,8 % faule Kredite bezogen auf alle Darlehen aus. In Portugal beträgt dieser Anteil sogar 18,5 %.

„Aktionsplan“

Jetzt soll es dazu einen Aktionsplan geben. Wie soll dies aussehen: Die Finanzminister wenden sich an die EU-Komminission, unter anderem, um „Bad Banks“ zu gründen. Das sind am Ende staatliche oder überstaatliche Organisationen, die faule Kredite aufkaufen. Am Ende die finanziellen Müllhalden, die wir Steuerzahler bedienen müssen.

Zudem soll die EU-Kommission angeblich darüber nachdenken, die Kreditvergabe selbst zu regulieren. Dabei könnte der Anteil „fauler Kredite“ die Kreditsumme der Geschäftsbanken einschränken. Bis es so weit ist, werden allerdings noch Monate ins Land gehen.

Die Folgen für die Wirtschaft wären nicht unbedingt besser als aktuell. Dann wäre der Kreditbedarf in der Euro-Zone, gerade in den Krisenländern, genauso hoch wie bislang. Wahrscheinlich wäre damit zu rechnen, dass die EZB (Europäische Zentralbank) dann noch mehr Kredite selbst vergibt, in dem sie marode Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen aufkauft. Das Geld wird dann per Knopfdruck einfach selbst produziert.

Alarmstimmung für Private

Diese „Lösungen“ verdrängen das eigentliche Problem: Die Kreditvergabe insgesamt dürfte nich mit immer neu produziertem Geld (durch die Zentralbank) unendlich ausgedehnt werden. Dies wäre schmerzhaft, dennoch käme ein Selbstreinigungsprozess in Gang. Geld darf nicht unendlich neu produziert und dann über „faule“ Kredite wieder abgeschrieben werden.

Der hohe Unterschied zu den USA und Japan jedoch zeigt auch von dieser Warte aus, in welcher Situation sich die Euro-Zone befindet. Wie wertvoll oder wertlos Ihr Geld ist. Deshalb benötigen Sie für Ihre Sicherung wahrscheinlich auch andere Mittel.

Derzeit ist Gold ein probates Mittel:

  1. Der Goldpreis ist wieder stark gesunken. Da auch Silber immer weiter fällt, erhalten Sie Edelmetalle so günstig wie lange nicht mehr.
  2. Zentralbanken häufen dennoch Edelmetalle. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die niedrigen Preise schlicht Spekulation sind. Weil am Markt kleine Mengen gehandelt werden.
  3. Noch gibt es kein Goldkaufverbot in Deutschland.
  4. Aktuell finden Sie bei einigen Banken zudem noch Schließfächer vor.
  5. Händler bieten zudem an, das Gold in der Schweiz in sogenannten Zollfreilagern verwalten zu lassen.
  6. Schließlich sind Goldgewinne derzeit nach einem Jahr Haltedauer auch nicht mehr steuerpflichtig. Das kann sich schon bald ändern.

Es spricht derzeit alles dafür, die zumindest drohende Katastrophe rund um unseren Euro mit Gold teilweise abzufangen.

Der „Aktionsplan“ der EU-Finanzminister ist mit hoher Sicherheit lediglich ein schwaches und kleines Trostpflaster.

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