+++ Medien euphorisch: Gigantisches Wachstum – die Wahrheit dahinter… +++

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Watergate Redaktion 24.7.2017

Die Woche beginnt gut. Die Medien haben in den vergangenen Stunden darüber berichtet, dass der Internationale Währungsfonds, IWF, die Wachstumsprognosen weltweit angehoben hat. So soll die Wirtschaft insgesamt weltweit um 3,5 % sowie 2018 um sogar 3,6 % stärker werden. Der weltweite Handel werde zudem stärker, zudem sei das Wachstum so „breit“ aufgestellt wie noch nie zuvor.

Dazu etwas Wasser im Wein: In Deutschland trübt sich die Lage ein. In den USA wird das Wirtschaftswachstum ebenfalls langsamer ausfallen (+2,1 %) – und schließlich in Großbritannien. Die Zahlen zeigen, dass erstens „wir“ wenig davon haben, dass die Weltwirtschaft stärker wird. Und sie zeigen vor allem, woran dies liegt.

Das „angebliche“ Wachstum ist vor allem den Zentralbanken zu verdanken. Die haben kräftig Geld in die Märkte gepumpt – und im besten Fall funktioniert das Modell. Deutschland etwa hat mit den Niedrigzinsen für die landeseigenen Sparer fleißig dazu beigetragen, dass Südeuropa etwas stärker wird. Die USA haben mit einer Geldflut vor allem die chinesische Wirtschaft mit angeheizt. Die Konsumenten konnten – gegen jede wirtschaftliche Vernunft – stärker aus dem Ausland hinzukaufen als sie es ohne Geldflut hätten machen können. Etwa ein Drittel der Weltwirtschaft hängt am Kaufverhalten der USA. Wenn und dass die chinesische Wirtschaft wächst, ist also schlicht (US-)kreditfinanziert. Den Preis zahlen unter anderem wir. Mit wertloserem Papiergeld. Den Internationalen Währungsfonds (IWF) interessiert dies nicht.

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