+++ US-Sanktionen gegen Russland – Kollateralschäden für EU? +++

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Watergate Redaktion 25.7.2017

Die neuen geplanten Sanktionen der USA gegen Russland beunruhigen Europa. Der amerikanische Gesetzentwurf kann massive Auswirkungen auf die Energieversorgung Europas nach sich ziehen. Die US-Sanktionen betreffen auch Nordkorea und den Iran. Der Gesetzentwurf will Kreditvergaben an russische Firmen einschränken sowie die Zusammenarbeit von US-Firmen mit russischen Firmen der Energie- und Rüstungsbranche.

Der neue Gesetzentwurf schränkt den US-Präsidenten in seinem Recht ein, die Sanktionen schrittweise oder ganz aufzuheben. Wenn der Gesetzentwurf vom Senat bewilligt wird, muss auch Trump diesen unterzeichnen. Trump zeigte sich diesbezüglich bisher sehr kritisch und hat noch keine Entscheidung bezüglich des neuen Gesetzes getroffen.

Auch der europäische Unternehmerverband Business Europe zeigte sich besorgt. Die EU hänge sehr stark von Energielieferungen aus Russland ab, obwohl man stets versuche, alternative Energielieferanten zu finden. Die Folgen der US-Sanktionen könnten große negative Folgen für die Energieversorgung der EU haben.

Denn aktuell sind EU-Firmen an russischen Energieprojekten beteiligt. So auch an der geplanten Ostseepipeline Nord Stream 2, die russisches Erdgas nach Europa liefern soll. Die Pipeline gehört zwar der russischen Firma Gazprom, europäische Unternehmen sind aber finanziell an dem Projekt beteiligt.

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