+++ Kartellvorwürfe gegen deutsche Autobauer +++

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Watergate Redaktion 26.7.2017

Die deutschen Autobauer kommen aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus. Der Abgasskandal hatte alle erfasst: Daimler, VW, Audi, BMW und zuletzt Porsche. Nun sehen sich die deutschen Autobauer mit neuen Problemen konfrontiert. Die Hersteller Daimler, VW, Audi, BMW und Porsche sollen sich jahrelang, seit den 1990er Jahren abgesprochen haben. Die EU-Kommission will nun die Kartellvorwürfe prüfen.

Die Absprachen hätten die Normierung der Abgaswerte beinhaltet. Im Vordergrund standen die Diesel-Abgaswerte. Zudem sollen sich die Autobauer über Harnstoffgemische abgesprochen haben. Denn Harnstoff kann Diesel reinigen, um die Umweltbelastung mit Stickoxiden zu senken. Die Harnstofftanks deutscher Autos haben ein Fassungsvermögen von 8 Litern. In den USA sind die Auflagen strenger. Dort wird eine Harnstofftankgröße von 16 Litern vorgeschrieben

Der Vorwurf gegen die deutschen Autobauer lautet, dass die Größe der Harnstofftanks der Verschärfung der Stickoxidgrenzwerte nicht Genüge getan hätte. Die Software der Autobauer aber hätte die Abgaswerte absichtlich manipuliert, im Straßeneinsatz seien die Werte aber viel zu hoch gewesen.

Außerdem sollen sich die Autobauer über Lieferanten abgesprochen haben. Darüber habe es keine Transparenz gegeben. Auf diese Spur sind Wettbewerbshüter gekommen, da mein bei Untersuchungen der Strahlindustrie festgestellt hätte, diese habe sich zugunsten der deutschen Autohersteller abgesprochen.

Die Frage muss sein, wem nutzt der Skandal gegen die gesamte deutsche Autoindustrie? Interessant, dass die Vorwürfe in den USA entstanden sind. War dies der erste wirtschaftliche Angriff auf die deutsche Industrie? Es scheint so, denn die gestern beschlossenen US-Sanktionen gegen Russland betreffen auch die deutsche Energiewirtschaft. Wollen sich die USA nun mit Wirtschaftskrieg aus ihrer desolaten Situation retten?

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