Tabuthema Pharma und Potenzstörungen: Immer häufiger – und immer lukrativer für die Industrie

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„Viagra und Co.“ sind zu einer Goldgrube für die Pharma-Industrie geworden. Und noch nimmt die „Störung“ ZU – dabei gibt es viel schonendere und tiefgreifende Wege….

 

Veränderte Sozial- und Umweltbedingungen verursachen häufiger Impotenz

Obwohl immer mehr Männer heutzutage durch veränderte Sozial- und Umweltbedingungen von Potenzstörungen betroffen sind, ist diese gesundheitliche Störung immer noch Tabuthema Nummer eins. Die erektile Dysfunktion, so im Fachjargon bezeichnet, kann sehr viele Ursachen haben. Diese können körperlicher oder seelischer Natur sein. Meistens ist es aber eine Kombination aus beidem oder vielmehr sind es seelische Probleme, die körperliche Ungleichgewichte nach sich ziehen.

Die Suche nach körperlichen Dysfunktionen kann sich langwierig gestalten, da die Ursachen sehr vielfältig sein können. Viele Männer gehen aber aus Scham erst gar nicht zum Arzt und erhöhen dadurch noch ihren Leidensdruck, indem sie die Störung unbehandelt lassen.

 

Impotenz – oftmals noch ein peinliches Tabuthema

Andere Männer wollen „das Problem beheben“ indem sie lediglich die Symptomatik mit Medikamenten behandeln. Sie wollen das Problem möglichst schnell und diskret loswerden, anstatt sich langwierigen Untersuchungen zu unterziehen. Eine psychologische Behandlung lehnen die meisten Männer kategorisch ab. Dabei könnte eine ganzheitliche Behandlung, die Körper und Seele umfasst, nicht nur die Symptomatik, sondern die Ursachen dauerhaft beheben und zur Gesundung führen.

Die erektile Dysfunktion nimmt mit dem Alter, statistisch ab 60 aufgrund von Hormonveränderungen meist zu. Aber auch junge Männer, schon zwischen 20 und 30 können davon betroffen sein. Die Häufigkeit betroffener junger Männer hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen.

 

Unbehandelt kann Impotenz zu dauerhaften Schäden führen

Unter einer erektilen Dysfunktion versteht man die Unfähigkeit des Mannes, trotz sexueller Erregung eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erlangen oder aufrechtzuerhalten. Die Dysfunktion sollte ernst genommen werden, da sie unbehandelt zu dauerhaften Schäden führen kann. Je schneller ein kompetenter Arzt aufgesucht und eine Therapie eingeleitet wird, desto besser die Heilungschancen.

Denn Erektionsstörungen können einen Mann zusätzlich psychisch belasten, bis hin zu einer Krise führen. Leistungsdruck und Versagensängste können verstärkt werden, was Potenzstörungen noch verschlimmern kann. Die sozialen und psychischen Folgen können dann weitreichend sein. Partnerschaftsprobleme und Depressionen können auftreten und bis zu Scheidung und sozialer Isolation führen. Ein Teufelskreis, der gar nicht erst entstehen muss.

 

Auslöser sind oft psychische Belastungen

Viele Probleme könnten verhindert werden, wenn Männer bereit wären, sich mit all ihren Sorgen vertrauensvoll einem kompetenten und ganzheitlich behandelndem Arzt und einem Psychotherapeuten zu öffnen. Ebenso wichtig ist es in einer Beziehung, sich vertrauensvoll der Partnerin zu öffnen. Denn im Prinzip sind ja beide von dem Problem betroffen. Mit der Unterstützung der Partnerin gelingt die Therapie besser, als wenn sich der Mann zurückzieht und versucht, das Problem mit sich auszumachen

 

Organische Ursachen abklären

Potenzstörungen können aber auch Folgen organischer Erkrankungen, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Sie können ebenfalls Folgen von Operationen (Prostata) sein. Immer häufiger sind psychische Ursachen für Erektionsstörungen verantwortlich. Auch Medikamente können Impotenz verursachen.

 

Übersicht der häufigsten Ursachen von Impotenz

 

Organisch:

Bluthochdruck

Arterienverkalkung (Arteriosklerose)

Diabetes

Fettstoffwechselstörungen

 

Hormonstörungen:

Testosteronmangel

Funktionsstörungen der Schilddrüse (Überfunktion, Unterfunktion)

 

Neurologische Krankheiten:

Alzheimer

Demenz

Multiple Sklerose

Schlaganfall

 

Operationen:

Blase

Beckenbereich

Genitalbereich

Prostata

 

Medikamente:

Hormone

Betablocker

Blutfettsenker

Psychopharmaka

 

Risikofaktoren, die Impotenz begünstigen oder auslösen können:

Übergewicht

Untergewicht (Magersucht)

Mangelnde Bewegung

Mangelernährung / Falsche Ernährung

Rauchen

Drogen

Regelmäßiger Alkoholkonsum oder Missbrauch

Umweltveränderungen

 

Psychische Ursachen:

Depressionen

Traumata

Probleme in der Kindheit

Schuldgefühle

Missbrauch

Stress

Ängste

Leistungsdruck und Versagensängste

 

Seelische Ursachen:

Impotenz ist eine Störung, die oft seelischen Ursprungs ist. Männer fühlen sich oft unter Leistungsdruck. Dabei spielen Versagensängste auch eine Rolle. Auch Schuldgefühle können Impotenz auslösen. Mangel an Selbstvertrauen in sich. Die eigene Rolle während des Liebesaktes macht dem Mann Angst. Was Sie ändern sollten: Hingabe an die eigene physische Kraft und diese genießen. Loslassen von alten Denkmustern. Sich nicht unter Leistungsdruck setzen.

 

Krankheit als Symbol

Impotenz ist auf symbolischer Ebene ein Ausdruck des Körpers dafür, seinen Mann nicht stehen zu können oder Angst davor zu haben, es nicht zu können.

Zitat aus dem Buch „Krankheit als Weg“ von Thorwald Dethlefsen und Rüdiger Dahlke: „Das Prinzip des Männlichen ist das Machen, das Schöpfen und das Verwirklichen. Das Männliche ist aktiv und somit auch aggressiv. Potenz ist Ausdruck und Symbol von Macht, Impotenz ist Machtlosigkeit. Der Teufelskreis beginnt, wenn man versucht, Potenz durch Wollen und durch Anstrengung zu erreichen. Je höher der Leistungsdruck, umso aussichtsloser ist jede Erektion“

 

Die Sprache der Wirbelsäule

Verschiebung des L3 – Impotenz

  • Blockade Sakral/Sexual-Chakra
  • Evtl. sexueller Missbrauch
  • Schuldgefühle
  • Fehlende Geborgenheit
  • Selbsthass
  • Kann Vergangenheit nicht loslassen
  • Fühlt sich unsicher und ungeliebtDie Verschiebung des 3. Lendenwirbels drückt oft die Folgen des zu viel leisten wollen aus. Der Betroffene arbeitet zu viel und zu hart, achtet meist zu wenig auf sich selbst. Wer zu viel macht, will sich unentbehrlich machen. Wer zu viel Macht haben will, hat keine Selbstachtung.

Ursache ist oft eine negative Prägung zwischen dem dreizehnten und einundzwanzigsten Lebensjahr. Betroffene sind sich ihrer Schuldgefühle oft nicht bewusst und tragen eine Last, die sich auf die Wirbelsäule und in späteren Jahren auf die Potenz auswirkt. Sie haben ein Problem mit der Sexualität.

Therapie

Schulmedizin:

Sind Krankheiten wie z. B. Bluthochdruck oder Diabetes Auslöser der gestörten Erektion, werden ursächlich die Krankheiten behandelt. Sind Medikamente für Potenzstörungen verantwortlich, müssen diese ausgetauscht werden. Bei Hormonstörungen werden meist Hormonmedikamente verordnet. Bei Gefäßproblemen kann in manchen Fällen eine Operation die Störung beheben.

 

Medikamente:

Neben der ursächlichen Behandlung von Impotenz kann auch zur symptomatischen Behandlung mittels Medikamenten gegriffen werden. Hier gibt es eine ganze Reihe von Medikamenten, die lediglich einige Stunden wirken und die Durchblutung der Schwellkörper anregen, so dass es zu einer Erektion bei sexueller Erregung kommt. Nachteil der Medikamente sind zahlreiche unangenehme Nebenwirkungen, die auf Dauer oder falsch eingenommen gesundheitliche Schäden nach sich ziehen können, bis hin zum plötzlichen Tod, z. B. durch Herzinfarkt.

 

Naturheilkundliche Behandlung am Beispiel des indischen Ayurveda

Ayurveda bedeutet „Das Wissen vom Leben“ und behandelt den Menschen ganzheitlich, d. h. körperlich und seelisch. Im Ayurveda werden Kräuter, Öle und andere Naturarzneien verwendet, um Störungen zu behandeln. Neben der Kräutermedizin werden Ölmassagen, Kräuterbäder, Schwitzkuren und Akupunktur angewendet, sowie eine auf den Patienten abgestimmte Ernährung verordnet und verabreicht. Yoga und weitere Entspannungstechniken unterstützen den Heilungsprozess.

Ayurveda bietet eine große Zahl von Rezepten für Männer mit Impotenz an. Behandelt werden Patienten, die unter Angst, Stress oder hohem Blutdruck leiden. Die ganzheitliche Therapie ist auf die Genesung von Körper, Seele und Geist ausgerichtet.

Erektiler Dysfunktion vorbeugen

Sie können Impotenz vorbeugen, in dem Sie sich ausgewogen ernähren (viel frisches Bio-Obst und Bio-Gemüse), regelmäßig Sport treiben und wenig Alkohol und Kaffee trinken. Halten Sie ihr Gewicht auf Normalniveau. Rauchen sollten Sie ganz vermeiden und Krankheiten, die Impotenz auslösen können, frühzeitig behandeln lassen. Reduzieren Sie Stress in Ihrem Leben und sorgen Sie für genügend Entspannung und Ausgleich. Entgiften Sie Ihren Körper regelmäßig.

 

Sexualität verändert sich mit den Jahren

Sorgen Sie für eine gesunde Sexualität mit Ihrer Partnerin. Pflegen Sie eine vertrauensvolle Partnerschaft, in der Sie offen über Ihre Wünsche und Vorstellungen frei sprechen und diese, beiderseitiges Einvernehmen vorausgesetzt, erfüllen können.

Gerade viele ältere Männer, meist ab 50, fühlen sich auch beim Sex unter Leistungsdruck gesetzt und meinen die gleiche Sexualität wie in jüngeren Jahren leisten zu müssen. Dabei wünschen sich gerade Männer und Frauen in der Lebensmitte eine andere Sexualität, als junge Menschen. Der neuste Trend heißt „Slow Sex“, wobei dies eigentlich kein neuer Trend ist, sondern lediglich eine moderne Bezeichnung.

Beim Slow Sex geht es hauptsächlich nicht darum, schnell zum Höhepunkt zu kommen und den Partner sexuell zu befriedigen. Sondern es bedeutet vielmehr, sich intensiv Zeit füreinander zu nehmen, in Liebe miteinander sein, dem anderen wirklich zu begegnen, sich aufeinander einzulassen, einander körperlich zu fühlen und zu entdecken.

Da es nicht unbedingt zum Orgasmus kommen muss, fällt der Leistungsdruck weg. Die Partner berühren, streicheln und massieren sich gegenseitig am ganzen Körper. Diese Art des Sex führt zu einem entspannten Zustand und einem Gefühl des vollkommenen Eins-Seins, der Vertrautheit und Angstfreiheit.

 

 

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