+++ Inflationsrate angeblich noch immer gering – Fake-News? +++

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Watergate Redaktion 31. Juli 2017

Wenn es nach den offiziellen Verlautbarungen geht, ist die Inflationsrate in der Euro-Zone noch bei weniger als 2 % geblieben. Die Inflationsrate beträgt damit angeblich derzeit nur 1,3 %. Die EZB, die Europäische Zentralbank, hat 2 % als Zielmarke ausgegeben. Nun der angebliche Schock: Eurostat, ein europäisches Statistikinstitut, hat die neue Rate in einer sogenannten Schnellschätzung mitgeteilt.

Allerdings sieht das Bild in Deutschland anders aus. Die Lebensmittelpreise sind deutlich angestiegen. Diese gelten als schwankungsanfälliger und aus Sicht der Statistik kaum aussagekräftig. Dennoch: Aktuell steigen auch die Ölpreise wieder an. Jüngst gewann der Ölpreis der Sorte „Brent“ gleich 10 %. Dies wird sich bei uns noch in steigenden Preisen widerspiegeln.

Dennoch: Aus den offiziellen Daten folgt, dass die EZB ihre Niedrigzinspolitik weiterhin betreiben wird. Die niedrige Inflationsrate ist das Hauptargument dafür, die Märkte mit Geld zu fluten. Monatlich kauft die Zentralbank für 60 Mrd. Euro Anleihen auf. Die Politik soll bis zum Jahresende fortgesetzt werden.

Watergate.tv meint: Der Preis dafür sind steigende Preise – auf allen Ebenen. Wir wissen nur nicht, wann es soweit ist. Offizielle Statistiken helfen dabei nicht, denn die Warenkörbe werden teils manipulativ zusammengesetzt. Zudem hilft derzeit noch der starke Euro. Dadurch werden die importierten Güter scheinbar billiger. Der Trend kann sich jederzeit drehen.

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