VORSICHT: Erst Sturm, dann Schließung der Banken durch die EU?

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In der EU droht bald ein Bankenzusammenbruch erster Klasse. Notleidende werden Sie sein. Private Kunden der Banken. Sie kommen im Zweifel nicht an Ihr Geld.

Daher versucht die EU auch schon seit längerem, Bargeldeinschränkungen und am Ende ein Bargeldverbot durchzusetzen. Wenn Sie Ihr Geld bar nicht mehr nutzen können, dann ist es als elektronisches Geld auf dem Konto. In der Sekunde kommen Sie im Fall eines Bankensturms mit anschließender Bankenschließung nicht mehr an Ihr Geld.

Ein Fall von totaler und sehr einfacher Enteignung.

Dabei sind die Vorbereitungen zum Bargeldverbot noch nicht endgültig getroffen. Dennoch wurde jetzt ein Papier bekannt, wonach die EU sich auf einen Bankrun vorbereitet. Ein Bankrun bedeutet, dass Kunden versuchen, an ihr Geld zu kommen und dies von zahllosen Bankkunden gleichzeitig angestrebt wird.

Ein Bankrun wäre dramatisch, da die Banken in der Regel kaum Geld vorhalten, das auf den Konten lagert. Vielmehr erzeugen sie in Form von Krediten neues Geld, das wiederum auf Konten gespeichert wird. Kunden nutzen den Geldbestand in aller Regel nicht vollständig, sodass ein großer Teil der Gutschriften wiederum weiterverliehen wird.

Wenn jetzt ein Großteil der Kunden das Geld abheben möchte, kommen die meisten zu spät. Panik bricht aus, die Bank wird rasch zahlungsunfähig. Es kann ein Flächenbrand entstehen, wenn dann auch die Kunden anderer Banken nervös und panisch werden. Dann wäre auch dort mit einem Bankrun zu rechnen – mit denselben Folgen.

EU blickt nach Spanien

Deshalb blickt die EU so sorgenvoll nach Spanien, wie „Reuters“ aus einem Dokument berichtete (https://www.reuters.com/article/us-eu-banks-deposits-idUSKBN1AD1RS). Sie will angeschlagene Banken retten, die ohnehin Vertrauen eingebüßt hatten. Zuletzt hatte etwa die Banco Popular in Spanien solches Misstrauen erzeugt.

Die EU kämpft dabei nicht nur um die angeschlagenen Banken und das gesamte System, sondern auch um Feinde der Maßnahmen innerhalb der Union. Denn noch ist vielen Ländern und vor allem deren Bürgern nur zu gut in Erinnerung, wie leichtfertig die EU mit den Milliarden um sich geworfen hatte, als es 2008 zu einem Fast-Zusammenbruch kam. Noch heute sind Experten der Meinung, die Bankenwelt habe damals sehr kurz vor einem solchen Crash gestanden.

Bankkonten können gesperrt werden

Dennoch: In der Sache wird es spannend. Denn die EU hat in einem Papier festgestellt, es sei eine „denkbare Option“, die Konten bei krisengeschüttelten Banken tatsächlich zu sperren. Demnach unterstützt auch Deutschland eine solche Möglichkeit. Sinngemäß heißt es in dem Reuters-Bericht, dass es der Wunsch sei, solch einen Bankrun zu unterbinden, und deshalb eine solche Maßnahme für kritische Banken durchaus denkbar sei.

Der jetzt aus Estland vorgelegte Vorschlag wiederum sieht vor, dass die Sparer die Möglichkeit erhalten sollten, einen kleinen Mindestbestand ihrer Gelder auch in einem solchen Fall abzuziehen. Dies allerdings ist nach Meinung der Geschäftsbanken das Eingeständnis, es gäbe Probleme – die Sparer würden dann nicht mehr sparen.

Das Vorhaben aus Estland ist nach diesem Bericht am 13. Juli zum ersten Mal diskutiert worden. Eine Entscheidung steht noch aus.

Dennoch sollten Sie sich vorbereiten:

  1. Die sogenannte „gesetzliche Einlagensicherung“ von 100.000 Euro in Deutschland und in anderen Ländern der EU ist nicht vom Staat „gedeckt“, sondern gefordert. Ob das Geld dann tatsächlich zur Verfügung ist, steht auf einem anderen Blatt.
  2. Vor allem aber ist die sogenannte „freiwillige“ Einlagensicherung der Banken darüberhinaus eigentlich ein halber Fake. Denn Sie haben als Kunde keinerlei Sicherheit, dass diese angeblichen Millionensicherheiten ausgezahlt werden.
  3. Ihr Geld ist also nicht sicher. Deshalb sollten Sie – auch – Bargeld bunkern. Schließfächer können konfisziert werden, sofern sich diese bei Banken befinden. Deshalb bunkern Sie am besten privat. In verschiedenen Währungen.

Fazit: Bereiten Sie sich vor. Die EU plant schon konkrete Maßnahmen für einen möglichen Bankensturm. Sie sollten diese Zeichen ernst nehmen – und Bargeld sowie anderes Sachvermögen besitzen.

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