ENTHÜLLT: Millionen-Protest gegen Glyphosat – MERKEL MUSS JETZT NEIN SAGEN

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Watergate.tv hatte berichtet, dass Glyphosat von der EU durchgewunken wird. Für weitere 10 Jahre. Kanzlerin Merkel könnte jetzt NEIN sagen – wenn Sie will. Aber sie wird OHNE ÖFFENTLICHEN DRUCK nicht Nein sagen. Doch schon über 1 Million Menschen haben sich europaweit gegen Glyphosat ausgesprochen. Auch Fachleute wie Ärzte.

Ärzte in Deutschland dagegen

Jetzt sind nach der Bundesärztekammer weitere Ärzte in Deutschland gegen den Einsatz von Glyphosat. Die Landesärztekammer in Baden-Württemberg hat sich gegen einen Einsatz ausgesprochen (https://m.aerzteblatt.de/news/77358.htm). Auch sie nimmt Bezug auf die Forderungen der EU, deren Kommission jetzt von den Regierungen die Zustimmung für das Gift haben möchte.

Die EU hatte sich zuletzt dafür ausgesprochen, Glyphosat weitere 10 Jahre lang zuzulassen (vgl. etwa https://actions.sumofus.org/a/merkel-glyphosat-stoppen?sp_ref=324469171.99.182173.f.581686.2&rid=10099156&source=fb). Allerdings möchte sie die Regierungen mit ins Boot holen. Die sollen dem Vorhaben ihren Segen geben.

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat dies offenbar zum Anlass genommen, um sich öffentlich dagegen auszusprechen. Sie sei sich nicht sicher, ob Glyphosat wirklich so unbedenklich ist, wie die EU annimmt.

Glyphosat – umstritten und seit mehr als 35 Jahren giftig

Hintergrund ist die Verwendung von Glyphosat als Unkrautvernichtungsmittel seit nunmehr schon über 35 Jahren sowohl auf Bauernhöfen als auch in der Gartenwirtschaft.

Watergate.tv hatte schon darüber berichtet, dass eine von der EU selbst in Auftrag gegebene Studie zum Ergebnis gekommen ist, das Unkrautvernichtungsmittel könne schädlich sein und etwa Haut sowie Augen beschädigen als auch Gift für die Tiere oder sogar Pflanzen darstellen. Krebserregend allerdings ist das Mittel nach dieser Studie nicht.

Wie berichtet sieht das die Weltgesundheitsorganisation WHO allerdings anders und kommt in einer Arbeit zu dem Ergebnis, Glyphosat könne sehr wohl krebserregend sein. Auch die „Deutsche Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin“ kam zu einem ähnlichen Ergebnis und vertrat die Auffassung, dass das Bekämpfungsmittel zumindest organschädigend sein kann.

Die Landesärztekammer wiederum ist der Meinung, dass schon die Zerstörung der Pflanzen reiche, um den Menschen zu schädigen. Da Tiere von eben jenen Pflanzen lebten, ist der Kreislauf der Natur nachhaltig gestört. Deshalb fordert die Institution die Regierung von Angela Merkel nunmehr auf, der von der EU-Kommission gewünschten Genehmigung für weitere 10 Jahre nicht zuzustimmen.

Immerhin konnte sich die Umweltministerin Hendricks bereits dazu durchringen, öffentlich gegen die weitere Verwendung von Glyphosat zu stimmen. Demgegenüber allerdings votiert der Bundesagrarminister Schmidt von der bayrischen CSU dafür, Glyphosat wie von der Kommission vorgeschlagen weiter zu verwenden bzw. zuzulassen.

Frankreich auch dagegen

Noch allerdings bleibt Hoffnung. Denn Frankreich hat nach der Aufforderung durch die EU-Kommission bereits angedeutet, Glyphosat abzulehnen. Auch in den USA hat sich das große Flächenland Kalifornien bereits gegen Glyphosat entschieden.

Ein weiteres hoffnungsvolles Zeichen für die Gegner des Unkrautvernichtungsmittels: Über 1,3 Millionen Unterzeichner haben sich allein in Europa schriftlich gegen die Zulassung gewendet. Eine solch breite Bürgerbeteiligung gegen eine Vorgabe der EU-Kommission hat es mutmaßlich noch nie gegeben.

Watergate.tv meint: Jetzt muss Bundeskanzlerin Merkel reagieren – sonst müssen auch wir den Druck erhöhen.

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