+++ „Flüchtlingsrettung“ im Mittelmeer – inszeniert? +++

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Watergate Redaktion 10.8.2017

Der Aufschrei nach der Flutung Europas mit Hundertausenden Flüchtlingen 2015 hatte die Schließung der Balkanroute zur Folge. EU-Staaten, z. B. Ungarn oder Österreich haben wieder begonnen, ihre Grenzen zu sichern. Die Lage schien sich wieder beruhigt zu haben. Doch seit einigen Wochen gibt es wieder Schlagzeilen in den Mainstream-Medien –Schlagzeilen, die jetzt anders lauten. Das berichtet der Internet Sender Kla.TV in einem Videobeitrag.

Die Schlagzeilen lauten jetzt: „Flüchtlinge vor Libyen gerettet“, „ Mehr als 2000 Flüchtlinge vor Libyens Küste gerettet“, „Küste Libyens, Helfer retten 3000 Migranten“, „Über 6000 Flüchtlinge vor der Küste Libyens gerettet“, „Deutsche Marine rettet 900 Migranten aus Seenot“. Es fällt auf, dass sich alle Rettungsaktionen laut Medien vor der Küste Libyens abzuspielen scheinen.

Investigative Journalisten haben sich nun die sogenannten Rettungsaktionen genauer angesehen. Die Niederländische Stiftung Gefira hat über Monate den Schiffsverkehr zwischen Libyen und Südeuropa beobachtet. Dabei wurde festgestellt, dass es vor allem Schiffe von Nichtregierungsorganisationen (NGO) sind, die Flüchtlinge von hochseeuntüchtigen Booten in ihre Schiffe aufnehmen und nach Italien bringen. Denn das UN Recht schreibt, vor, dass Menschen, die in internationalen Gewässern aufgenommen werden, in den nächsten sicheren Hafen gebracht werden müssen. In dem Fall vor der Küste Libyens wäre dies aber ein Hafen in Tunesien gewesen. Die Schiffe sind aber nach Malta und Sizilien gefahren.

Die sogenannten Rettungsaktionen der NGOs muten daher eher wie eine gezielte Schleuseraktion an. Denn de facto erhalten Schleuser für jeden Flüchtling rund 2.000 Euro. Sie bringen die Flüchtlinge in meist seeuntauglichen Booten aus der libyschen 12-Meilen Zone in internationale Gewässer und senden SOS Signale an die NGO-Schiffe, die in den Meeren schon auf sie warten und diese dann an Bord aufnehmen, von wo sie nach Italien gebracht werden.

Die Gefira berichtet weiter, dass diese Abläufe eine sehr gut organisierte Aktion zwischen NGOs und italienischer Küstenwache seien. Doch welche NGOs heuern Rettungsschiffe an? Es sind beispielsweise Schiffe der privaten US-amerikanisch-italienischen NGO MOAS, die dem Unternehmen Catrambone gehören. Die von George Soros gegründete Avaaz Organisation hat dem Unternehmen Catrambone laut eigenen Angaben 500.000 US-Dollar gespendet.

Die NGO Iuventa gehört zur der in Berlin ansässigen Jugend Rettet e.V. Laut Recherchen eines Reporters stecke ein Netzwerk an linken Organisationen hinter dem Verein, das auch die Krawalle beim G20 Gipfel organisiert haben soll. Nachdem das organisierte Vorgehen der NGOs jetzt aber bekannt geworden ist, schickt nun die italienische Marine Schiffe vor Libyens Küsten, um die Flüchtlingsboote zur Umkehr zu zwingen. Die EU habe Italiens eigens für diesen Zweck 46 Millionen Euro für den Militär-Einsatz vor der libyschen Küste bezahlt. Ein Sprecher der deutschen Bundesregierung sagte, Deutschland und die EU bemühten sich, die illegale Migration über die Mittelmeerroute einzudämmen.

Wie ernst diese Bemühungen gemeint sind, wird sich noch erweisen. Die Indizien weisen aber leider darauf hin, dass die Schleusertätigkeiten gemeinsam mit den NGOs von langer Hand geplant sind, so Kla.TV. Die Flüchtlingskrise habe nie aufgehört, die Bürger würden jedoch so gut wie nicht davon mitbekommen, da die Einwanderung auf anderen Wegen stattfinde, als 2015.

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