ENTHÜLLT: Guam/Nordkorea – ein böses OMEN für die USA, NATO und Deutschland

Auf Facebook liken

Die Welt starrt die USA und Nordkorea sowie auf Guam. Tatsächlich geht es um den Kampf der US-NATO gegen China. Und Deutschland wird dabei sein.

Die nordkoreanische Drohung jedenfalls steht: Die Insel Guam soll angegriffen werden. Warum ausgerechnet die – und vor allem: droht ein böses OMEN? Genau von dort aus ging der Eingriff der USA in den 1. Weltkrieg aus, wie jetzt der frühere STAATSSEKRETÄR Willy Wimmer ausgeführt hat (https://de.sputniknews.com/kommentare/20170811316977878-usa-nutzen-guam-als-grund-fuer-kriegsausbruch/).

Diese Anmerkungen greifen wir gerne auf, weil sie einen Anknüpfungspunkt an eine der schlimmsten Auseinandersetzungen der Weltgeschichte darstellen. Deutschlands Marine hatte ein Schiff namens „Comoran“ vor Guam anlegen lassen. Das Schiff war über zwei Jahre lang dort faktisch „gestrandet“, da es keine hinreichende Versorgung mit Kohle gab.

Guam war damals schon ein Teil des US-Überseegebietes. Dennoch fühlten sich die Soldaten der Marine dort bis zum Beginn des Kriegseintritts der USA sicher und gut aufgehoben. Die Bevölkerung Guams jedenfalls schien der ausländischen Gruppe gegenüber wohlgesonnen.

Auf dieses Schiff vor Guam fiel der erste Schuss der USA gegen Deutschland. Die USA waren auch militärisch wieder in den Krieg eingetreten. Wiederholt sich Geschichte? Wird Guam erneut zum kleinen Schauplatz einer großen welthistorischen Auseinandersetzung?

Guam: Auch für Deutschland interessant

Guam war sicherlich den meisten von uns bis vor kurzer Zeit schlicht nicht bekannt. BMW hat dem Vernehmen nach nicht nur eine große Repräsentanz dort, sondern gleich die größte auf US-Gebiet. Warum?

Viele Japaner nutzen Guam, um dort etwa Golf zu spielen. Japaner, die über Geld verfügen. Das sind jene Japaner, die drei Stunden Flug auf sich nehmen, um sich – in bürgerlicher Geldverkommenheit – dort untereinander zu bespaßen.

Da die Golfspieler über Geld verfügen, benötigen sie auch die teuren Autos. Das hat Guam mit Nordkorea gemeinsam. Dort sind deutsche Luxusautos ebenfalls Teil des Straßenbildes in den besser betuchten Gegenden.

US-Kontrolle steht in Guam auf dem Spiel

Guam wiederum ist offensichtlich vielschichtiger, als es scheint. So gibt Willy Wimmer an, dass Nordkorea den USA durch die eigene Aufrüstung die Möglichkeit gibt, dasUS- „Abwehr-System THAAD“ zu nutzen und damit im Kern vor allem die Kontrolle über Japan oder Südkorea zu behalten. Damit dürfte, so Wimmer, es vor allem darum gehen, Russland und China dort zu kontrollieren.

Bei einer Eskalation um Guam wird nunmehr diese Kontrolle auf den Prüfstand gestellt. Erste Analysten glauben, ein Angriff Nordkoreas würde dazu führen, dass China neutral bliebe. Insofern könnten die USA ohne Gegenwehr durch China die Kontrolle verteidigen und gegebenfalls sogar ausbauen. Nur, wenn die USA ihrerseits Nordkorea angreifen würden – oder sei es durch den Verbündeten Südkorea -, würde China sich auf die Seite des nordkoreanischen Staates schlagen. Dann drohte eine tatsächliche Eskalation, die nicht mehr kontrollierbar wäre.

Sehen dies die US-Amerikaner auch so, dann warten sie derzeit „nur“ darauf, zurückzuschießen, wenn Guam angegriffen wird. Diesmal aber wartet beim ersten „Schuss“ der US-Amerikaner ein „nuklearer Hammer Asien gegenüber“, so Wimmer. Guam droht zum bösen OMEN zu werden. Die Krise kann schneller kommen, als wir uns alle gedacht und gewünscht haben.

Deutschland wieder mittendrin

Unabhängig davon, dass ein Atomkrieg mit hoher Sicherheit ohnehin zum letzten Krieg werden kann, wird Deutschland involviert sein. Willy Wimmer, als Ex-Staatssekretär gut informiert, schreibt, dass wir uns ohnehin nicht zurückziehen können. Die Regierung unter Merkel und von der Leyen ermöglicht eine „Aufhebung des Parlamentsvorbehaltes bei Einsatz der Bundeswehr im Ausland“. Dabei, so Wimmer, solle es um die Vorbereitung für einen Bundeswehreinsatz in Korea handeln. Japan rechne ohnehin schon damit. Das Instrument NATO hat durch diverse rechtliche Änderungen zu einem „Aggressionsinstrument“ alle Voraussetzungen dafür geschaffen, an der Seite der USA im Fernen Osten ein- und anzugreifen.

Auf Facebook liken