+++ Brexit: Temporäre Zollunion mit EU +++

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Watergate Redaktion 15.8.2017

Für die Zeit nach dem Brexit haben die Briten jetzt eine vorübergehende Zollunion mit der EU vorgeschlagen. Die Briten wollen so eventuellen negativen Folgen nach dem EU-Austritt vorbeugen. Die Zollunion mit der EU soll Stabilität zwischen den Handelspartnern verleihen und der Wirtschaft mehr Sicherheit geben, so der Vorschlag des Brexit-Ministeriums.

Während dieser vorübergehenden Zollunion mit der EU will Großbritannien weltweit neue Handelsbeziehungen aufbauen. Wie lange die Übergangszeit andauern soll, wurde bislang noch nicht thematisiert. Bereits der britische Schatzkanzler hatte eine Übergangsregelung mit der EU vorgeschlagen. Fest stehe aber, dass Großbritannien die EU 2019 „ohne Hintertür“ verlassen werde.

Bislang sind die Brexit Verhandlungen mit Brüssel schleppend verlaufen. Brüssel hat London zu einer schnellen Klärung der offenen Brexit Fragen aufgefordert. Brüssel fordert von Großbritannien bis zu 100 Milliarden Euro. Ein weiterer Diskussionspunkt ist der Verbleib von rund drei Millionen EU-Bürgern in Großbritannien und über eine Million Briten in der EU. Die dritte Verhandlungsrunde ist für Ende August geplant.

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