+++ Trump: Chaos oder Strategie? +++

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Watergate Redaktion 21.8.2017

Viele halten Trumps Verhalten und seine Politik für chaotisch, planlos und widersprüchlich. Doch wer meint, Trump verbreite aus Unerfahrenheit oder Dummheit Chaos, der könnte sich gewaltig irren. Wer genau hinschaut, der erkennt, dass hinter dem vermeintlichen Chaos eine Strategie steckt. Trump will die Rolle des Staates massiv beschneiden. So die Meinung von Focus-Online.

Trotz der massiven Kritik, die Trump von allen Seiten erhält, könnte er aber mit seiner Politik durchkommen – sogar für eine zweite Amtszeit gewählt werden. Nach Meinung von Focus-Online will Trump den Einfluss des Staates auf Wirtschaft und Menschen so weit wie möglich reduzieren. Von seinen Unterstützern, der US-Wirtschaft, wurde er zum Präsidenten gewählt.

Und mit seiner Politik trifft er bei Wirtschaft und Republikanern ins Schwarze, auch wenn aktuell viele Wirtschaftsführungskräfte ihm vermeintlich den Rücken kehren. Bereits im Haushaltsentwurf konnte man seine Absichten erkennen. Schon da hat er begonnen, den Einfluss des Staates zu verringern. Er hat Hilfsprogramme für Umweltschutz und Entwicklungspolitik gekürzt, das Budget für Personal und Administration verringert. Sein ehemaliger Chefstratege Bannon, nannte diese Maßnahmen „Rückbau des Verwaltungsstaates“.

Durch die finanzielle Beschneidung der US-Administration will er die Macht der Minister des Kabinetts gezielt beschneiden. Auch seine Energie- und Umweltpolitik steht für eine Machtverringerung des Energieministeriums. So wird der Einfluss auf die Erdölwirtschaft stark eingeschränkt. Sein Umweltminister Scott Pruitt ist ehemaliger Lobbyist. Die Richtung von Trumps Politik ist klar erkennbar.

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