+++ Westliche Politik der Zerstörung +++

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Watergate Redaktion 21.8.2017

2011 haben die Westmächte Frankreich und Großbritannien nach einer Resolution des UN-Sicherheitsrates mit der Einrichtung einer „Flugverbotszone“ in Libyen mit der Bombardierung des Landes bekommen. Die Bombardierungen waren allerdings nicht vom Sicherheitsrat autorisiert. Ghaddafis wurde umgebracht, die Regierung abgesetzt, Libyen zerstört, im Chaos zurückgelassen und in der Region ist dadurch großer Schaden angerichtet worden.

All das hat zur Folge, dass seit dem ungehindert Ströme von Flüchtlingen nach Europa drängen. Auch die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton hatte auf eine militärische Intervention der USA gedrängt und sich gegen Barack Obama durchgesetzt. Obama erklärte ebenfalls die Notwendigkeit eines Regime-Change in Libyen, Ghaddafi musste „gehen“ und wurde ermordet.

Zwei Wochen später übernahm die Nato die Kriegsführung in Libyen. Einigkeit herrschte allerdings nicht in dem Nato Beschluss vom März 2011. Nur 14 der 18 Nato Staaten stimmten für den Krieg gegen Libyen. Deutschland hatte sich bei der Abstimmung enthalten. Der Westen hat ein Land zerstört, das in der Region für Stabilität gesorgt hat. Ein Land, das relativ wohlhabend war.

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