+++ Neue Schleuser Routen für Flüchtlinge +++

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Watergate Redaktion 22.8.2017

Nachdem Bulgarien und Ungarn ihre Grenzen mit Stacheldrahtzäunen dicht gemacht haben, kommen deutlich weniger Flüchtlinge über die sogenannte Balkanroute nach Europa. Dies sei auch eine Folge des deutsch-türkischen Flüchtlingsabkommens, berichtet der Spiegel.

Bulgariens Verteidigungsminister Karakatschanow will sogar bulgarisches Militär an den Grenzen des Landes positionieren, um die Grenzen zu verteidigen. Er wolle mit bewaffneten und spezialisierten Soldaten die Außengrenzen der EU bewachen. Er könne nicht zulassen, dass weiter massenhaft illegale Migranten nach Europa kommen.

Da die Balkanroute nicht mehr für illegale Migranten passierbar geworden ist, suchen Schleuser und Schmuggler neue Wege für Flüchtlinge in die EU. Demnach verlaufen die neuen Routen nun über Albanien, Kosovo, Montenegro und Rumänien. Allein in diesem Jahr soll sich die Zahl der aufgegriffenen Flüchtlinge in Rumänien verdreifacht haben.

Auch im serbisch-rumänisch-ungarischen Ländereck soll die Grenzpolizei jetzt vermehrt Flüchtlinge aufgreifen. In den letzten Wochen wurden in Rumänien mehrmals Lastwagen voller Migranten gestoppt. Die Küstenwache im Schwarzen Meer entdeckte vergangenes Wochenende ein Flüchtlingsboot, das anscheinend aus der Türkei kam.

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