+++ ARD: Zuviel Einmischung in Polit-Talk Sendungen +++

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Watergate Redaktion 23.8.2017

Günther Jauch hat in einem „Hörzu“ Interview zu seiner Entscheidung gestanden, den ARD Polittalk Ende 2015 beendet zu haben. Wie Focus Online berichtet, wollte Jauch vor allem junge Leute für Politik begeistern. Das sei ihm und dem Team gelungen. Seine Sendungen wären am Folgetag immer Gesprächsthema Nummer Eins gewesen. Jauch bemängelte aber, dass zu viele bei der ARD bei der Themen- und personellen Auswahl mitentscheiden wollten.

Wie der Moderator wörtlich sagte, wollte er diese „Form der fürsorglichen Belagerung“ nicht mehr hinnehmen. Die geringe Entscheidungsfreiheit hätte nicht mehr seinem journalistischen Verständnis von Unabhängigkeit entsprochen, so Jauch. Das wäre zwar sehr schade gewesen, letztlich aber die richtige Entscheidung gewesen. Jauch hatte sich schon früher mit der Wortwahl „Gremien-Gremlins“ über die Einmischung der ARD in den Polit-Talk beschwert.

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