+++ Eskalationsgefahr in Korea +++

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Watergate Redaktion 29.8.2017

Der neue Raketentest Pjöngjangs kann als Antwort auf das Militärmanöver von Washington und Seoul angesehen werden. Nordkorea hatte wieder eine Rakete abgeschossen und über Japan fliegen lassen. Sie landete östlich von Japan im Pazifik. Nordkorea sieht die Manöver von USA und Südkorea als Aggression an. Südkorea reagierte auf den Raketentest mit Flugmanövern, die einen Angriff auf Nordkorea simulieren sollten. Die Kampfflugzeuge warfen Bomben über einem Testgebiet ab.

Südkorea stufte die nordkoreanische Provokation als sehr ernst ein und wolle für weitere Provokationen gerüstet sein, so die Aussage der Pressesprecherin des südkoreanischen Präsidenten. Südkorea und die USA wollen nun weitere Sanktionen gegen Nordkorea veranlassen. Japan sah den Raketentest als direkte Bedrohung aus Nordkorea an und forderte ein Treffen zwischen Südkorea, den USA und Japan. Heute wird zudem der UN-Sicherheitsrat zusammenkommen und über die Korea Krise beraten.

China und Russland forderten, die Militärübungen einzustellen, um weitere Provokationen und Eskalationen zu verhindern. Der demokratische US-amerikanische Senator Markey sagte nach einem Treffen mit einer Delegation aus Südkorea: „Ein Präventionskrieg löse das koreanische Problem nicht, sondern verschlimmere es um ein Vielfaches“.

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