AUFGEDECKT: JODTABLETTEN gegen Radioaktivität? Die ATOM-Beruhigungspille

Auf Facebook liken

Jodtabletten gegen AKW-Unfälle: Die Landesregierung in NRW hält ihre Bevölkerung offenbar für dumm.

 

Was sind die Hintergründe? Was verschweigt uns die Bundesregierung?

Das unkalkulierbare Risiko Atomenergie

Die Stadt Aachen schreibt auf ihrer offiziellen Seite, dass mit Beginn des 1. September eine einmalige Vorverteilung von Jodtabletten durchführen wird (http://bit.ly/2uRulEP ). In Stadt und Region können sich Menschen, die jünger als 46 Jahre sind sowie Schwangere und Stillende kostenfrei Jodtabletten besorgen. Mit den Tabletten werden auch Informationsflyer verteilt (http://bit.ly/2eGXIUS ). Die Aktion läuft drei Monate.

Die Jodtabletten sollen aber erst nach Aufforderung des Katastrophenschutzes eingenommen werden. Denn bei einem radioaktiven Unfall, so der Bericht der Stadt Aachen, sättige die Einnahme von Jod die Schilddrüse und verhindere so Schilddrüsenkrebs. Die Strahlenkommission des Bundes erlaubt die Einnahme von Jodtabletten erst nach Aufforderung bei einem atomaren Unfall. Die Einnahme sei nur im Ernstfall von Nutzen, ansonsten können die Tabletten der Schilddrüse sogar schaden.

Die vorsorgliche Verteilung der Bevölkerung mit Jodtabletten wird damit begründet, dass das unsichere belgische Kernkraftwerk Tihange in der Nähe der Region steht.

Politiker und Verwaltung bezweifeln aber, dass die Verteilung bei einem Störfall des Kernkraftwerks rechtzeitig gelingt.

In anderen Gegenden des Bundesgebiets werden die Tabletten zentral gelagert – und nur im Bedarfsfall ausgegeben. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass die Tabletten zu früh eingenommen werden und nicht wirken.

Doch im Grunde genommen ist die Verteilung der Jodtabletten nur eine „Beruhigungstablette“ für die Bevölkerung. Bei einer nuklearen Katastrophe helfen auch diese nicht. Dies räumt auch der Staatsfunk ein: Jodtabletten, so gibt der WDR ebenfalls an, schütze nicht vor einer radioaktiven Strahlung. Es gehe ausschließlich um die Einlagerung von Jod131 in der Schilddrüse, die damit verhindert wird. Dieses Jod131 entspricht allerdings nur einem sehr kleinen Anteil an der Gesamtmenge der Strahlung (http://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/tihange-jod-104.html). Die Auswirkungen, die ein Super-GAU tatsächlich nach sich zieht, konnten wir leider in Tschernobyl und Fukushima mitverfolgen.

Atomenergie – Die entfesselte zerstörerische Kraft

Allein in Deutschland stehen acht Kernkraftwerke (http://bit.ly/2hyS4rc ). Welche Auswirkungen atomare Störfälle haben, zeigten uns Tschernobyl und Fukushima. Die Nuklearkatastrophe, die sich 1986 in Tschernobyl ereignete, ist aber heute aus vielen Köpfen verschwunden. Doch die Auswirkungen sind nach wie vor existent. Damals explodierte ein Kernreaktor bei vollem Betrieb. Der unvorstellbare Super-GAU war eingetreten.

Tagelang wusste niemand genau, was in der Ukraine passiert ist, während Radioaktivität unkontrolliert austrat. Eine radioaktive Wolke verteilte sich über ganz Europa. Der Regen brachte den Fallout. Die Strahlung ist bis heute messbar. Auch in Deutschland. Seitdem strahlt Tschernobyl. Um das Atomkraftwerk wurde zwar eine Sperrzone von 30 km errichtet. Doch unzählige Dörfer wurden verstrahlt, tausende Menschen starben damals unmittelbar.

Auch heute sterben noch hunderte an den Folgen des Reaktorunfalls. Denn Tschernobyl wird noch tausende von Jahren strahlen.

Radioaktivität strahlt tausende von Jahren

Zuerst wurde ein „Sarkophag“ aus Sand und Blei über der Ruine gebaut. Doch der wurde jetzt nach 30 Jahren brüchig. Denn unter der Schutzhülle ist ein Untoter. Unberechenbares strahlendes nukleares Material, von dem keiner weiß, wo es liegt und in welchem Zustand es ist. Deswegen wird aktuell eine neue Hülle gebaut. Die wenigstens 100 Jahre halten soll. Die doppelte Hightechhülle aus Beton und Stahl soll besseren Schutz bieten. Was irgendwann einmal mit den nuklearen Abfällen und dem verstrahlten Material geschehen soll, weiß keiner.

Dann der zweite Super-Gau. Fukushima. Vor über sechs Jahren explodierten die Reaktoren des japanischen Atomkraftwerkes, weil ein Tsnumani sie zerstörte.

Seitdem fließen Tag für Tag, seit über sechs Jahren, hunderte von Kubikmetern nuklear verseuchten Kühlwassers in den pazifischen Ozean und ins Grundwasser. Watergate hatte bereits ausführlich über die Katastrophe berichtet (http://www.watergate.tv/2017/04/14/fukushima-der-super-gau-ist-noch-lange-nicht-vorbei/ ). Inzwischen ist der gesamte Pazifik nuklear verseucht (https://www.youtube.com/watch?v=EKD4xpsSsqQ) und in Fukushima ist die Lage noch lange nicht unter Kontrolle.

Die Märchen von Bundesregierung und Grünen

Wie man sieht, gibt es keine sicheren Atomkraftwerke. Umso schlimmer, dass Kanzlerin Merkel wieder darüber nachdenkt, den Atomausstieg rückgängig zu machen. Sie argumentiert, dass die deutschen Atomkraftwerke die sichersten seien.

Dieses Argument könnte nicht hanebüchener sein.

Experten sind der Ansicht, dass deutsche Reaktoren sogar unsicherer sind als es Tschernobyl war. Denn die Atomkraftwerke entstammen gar nicht deutscher Bautechnik. Sie sind Lizenznachbauten der amerikanischen Firmen General Electric und Westinghouse.

In den USA wurden über 200 schwerwiegende Sicherheitsmängel verschwiegen und manipuliert, um dort Betriebsgenehmigungen zu erhalten (siehe Interview mit Holger Strohm bei raum&zeit https://www.raum-und-zeit.com/oekologie/atomkraft/ ).

Besonders schlimm ist der Verrat der Grünen an der deutschen Bevölkerung. Sie propagierten immer, gegen Atomenergie zu sein. Bei Wahlen warben sie für Wählerstimmen damit, dass sie die Atomenergie in Deutschland abschaffen wollen.

Doch wenn es im Bundestag darum ging, für oder gegen Atomkraftwerke abzustimmen, haben die Grünen klammheimlich Atomkraftwerke befürwortet. Denn mit einem AKW kann man eine Million Euro am Tag verdienen. Da war der Druck der Atomlobby wohl zu groß.

Atommüll ist nicht beherrschbar

Atommüll ist nicht beherrschbar. Die Strahlung des Mülls zerstört alles. Auch die Kastorbehälter. Mit der Zeit werden diese porös und durch die große Hitzeentwicklung lassen die Dichtungen nach. Radioaktiver Dampf diffundiert heraus. Fässer mit radioaktivem Müll, die sie einfach zersetzt.

Radioaktive Substanzen, die aus Behältern austreten, zerfallen zu neuen chemischen Elementen. Sie werden dadurch hochexplosiv. Daher ist die Gefahr der Explosion von radioaktivem Material extrem hoch. Nach zwanzig Jahren müssen die Behälter also immer erneuert werden. Doch wohin mit dem Müll der alten, verstrahlten Behälter?

Die Nutzung der Atomenergie ist ein unlösbarer Teufelskreis. Der radioaktive Müll kann niemals sicher auf der Erde entsorgt werden. Von den gesundheitlichen Auswirkungen ganz zu schweigen.

Radioaktivität verursacht alle erdenklichen Arten von Krebs und zerstört das Immunsystem.

Der Betrug an der deutschen Bevölkerung

Was nur wenige wissen dürften: Deutschland hat nur deshalb Atomenergie bekommen, weil Deutschland Atomwaffen besitzen wollte. Es gibt Dokumente, die das eindeutig belegen.

Verfassungsrichter urteilen damals, die Entsorgung des Atommülls sei gesichert und bewilligten so die Atomenergie. Das war die Voraussetzung für das Atomgesetz, Reaktoren überhaupt in Betrieb zu nehmen. Schon damals war dies aber eine glatte Lüge. Denn da wusste man schon um die Unbeherrschbarkeit radioaktiven Mülls. Die deutsche Bevölkerung bewusst einer solchen Gefahr auszusetzen, ist mit einem Verbrechen gleichzusetzen.

Die nuklearen Hinterlassenschaften werden auf Dauer jedes höhere Leben auf diesem Planeten vernichten, wenn man keine andere Lösung findet. Atomkraftwerke müssen daher stillgelegt werden. Damit zumindest die Gefahr weiterer Super-GAUs gebannt ist.

Für den Müll aber braucht es eine langfristige Lösung. Vielleicht gibt es irgendwo einen intelligenten Wissenschaftler, der dafür eine neue Technologie entwickeln kann.

Auf Facebook liken