+++ Volksparteien für Männer nicht wählbar +++

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Watergate Redaktion 5.9.2017

Gerd Riedmeier, der Sprecher der Interessengemeinschaft der Jungen, Männer, Väter (IG-JMV), ist der Ansicht, dass Männer durch die Politik benachteiligt werden. Die Politik fokussiere sich auf die Frauen, so Riedmeier in einem Bericht von Welt.de. Nach einer Analyse der Parteien im Bundestag kommt die IG-JMV zu dem Schluss, dass die Bedürfnisse von Jungen, Männern und Vätern nicht berücksichtigt werden.

Riedmeier möchte mit seiner Aussage nicht provozieren, sondern Verständnis schaffen. Männer und getrennt erziehende Väter wollen jetzt aber nicht mehr länger von der Bundespolitik unsichtbar gemacht werden. Vor allem Trennungsväter haben sich in der IG-JMV zusammengefunden. Männer, die sich nach einer Trennung weiter um ihre Kinder kümmern wollen und nicht nur zum Zahlvater gemacht werden, berichtet Welt.de weiter.

Sie fordern eine Reformierung des Familienrechts hin zu mehr Modernität. Die FDP möchte mit ihrem „Wechselmodell“  bei den Wahlen Stimmen fangen. Danach erhalten beide Elternteile nach einer Trennung gleichberechtigtes Betreuungsrecht der Kinder. Mittlerweile ist die Botschaft auch im Bundesfamilienministerium angekommen. Familienministerin Barley (SPD) hat das Thema Trennungsfamilien auf ihre Agenda gesetzt. Das Thema sei bislang völlig unbeachtet gewesen und habe getrennten Familien das Leben zusätzlich schwer gemacht.

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