+++ Seehofer gegen Familiennachzug von Flüchtlingen +++

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Watergate Redaktion 6.9.2017

„Wer einmal seine Familie nachgeholt hat, der werde das Land nie wieder verlassen“, sagte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) der „Bild“-Zeitung. Auch auf die Einführung einer Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen beharrt Seehofer. Der Familiennachzug „müsse dauerhaft ausgesetzt werden“. Dies müsse den Menschen vor der Wahl garantiert werden. So etwas wie 2015 dürfe sich nicht wiederholen und das müsse sichergestellt werden.

Seehofer warnte ebenfalls vor der Entstehung neuer Ghettos in Deutschland. Deutschland werde ansonsten für die neuen sozialen Spannungen, die durch Ghettoisierung entstehen, teuer bezahlen. Außerdem sei die Gefahr, dass vor allem der „kleine Bürger“ die Last der Integration der Einwanderer zu tragen habe, sehr groß.

Seehofer sagte weiter, er halte daran fest, was er 2015 mit Merkel vereinbart hatte: Die Kontrolle der Zuwanderung muss an den EU-Außengrenzen stattfinden. Dort müsse geprüft werden, wer schutzbedürftig sei und wer nicht. Die folgende Verteilung der Schutzbedürftigen dürfe dann die Obergrenze von 200.000 Einwanderern pro Jahr nicht übersteigen. Gleichzeitig garantierte Seehofer, dass die Bundesregierung eine Grenzöffnung wie 2015 nicht mehr tun werde.

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