ENTHÜLLT: Goldmarkt – China bereitet sich auf EURO-Crash vor. EU schläft

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Die offiziellen Goldreserven sind laut neuesten Berichten gesunken. Eine offensichtliche Lüge (http://www.goldreporter.de/wp-content/uploads/2017/09/Weltweite-Goldreserven-09-2017.pdf). Nach den jüngsten Zahlen der „World Gold Council“ hat es überhaupt kaum Veränderungen gegeben. So hat einzig Kasachstan seine Reserven um 1,9 Tonnen erhöht und damit mehr Gold als Österreich.

Was macht China?

Die offiziellen Angaben zeigen zugleich, dass China seit nunmehr 10 Monaten seine Goldreserven nicht mehr aufgestockt hat. Dies kann nach menschlichem Ermessen kaum sein. Denn einer Meldung vom 23. August zufolge boomt die Nachfrage nach Gold in China regelrecht (vgl. http://www.goldreporter.de/australien-liefert-ganze-jahres-goldproduktion-nach-china/gold/67638/). So hat Australien eine ganze Jahresproduktion von Gold nach China geliefert – mengenmäßig. Oder anders herum gesagt: Diese Goldmenge entspricht auch annähernd dem, was die USA jährlich produzieren.

Auch die Schweiz hatte vor Monaten eine „Rekordmenge“ Gold an China ausgeliefert. Damals waren es 158 Tonnen (vgl. http://www.goldreporter.de/gold-fuer-china-schweiz-liefert-rekordmenge-von-158-tonnen/gold/63717/). Vor diesem Hintergrund alleine ist schon nicht glaubhaft, dass China keine neue Goldreserven aufgebaut hat.

Allein: China muss wie andere auch nicht über die Goldaktivitäten und den Aufbau der Goldreserven sprechen. Niemand muss seine Zahlen vermelden. Das heißt: China hat massiv Gold gekauft und berichtet darüber nicht. Also baut China heimlich Goldreserven auf.

Der „Silberfuchs“ rechnete bereits aus, dass die Chinesen allein von 2011 bis 2016 mehr als 1.500 Tonnen Gold selbst produziert hätten (https://hartgeld.com/goldmarkt.html). Zusammen mit annähernd 1.000 Tonnen Gold, die allein aus Australien geflossen wären und dem, was die Schweiz liefert, würde China mindestens das Doppelte dessen an Gold besitzen, was die offizielle Statistik anführt.

Also etwa – mindestens – so viel wie Deutschland. Womöglich lagert dieses Gold nur nicht in den Schließfächern der Zentralbank. Vielmehr wird vermutet (s. ebd.), das Gold sei in den Händen der Eliten. Dies sei eine Strategie der Chinesen, die sich seit Jahrtausenden genauso so schon bewährt habe.

China glaubt nicht an Dollar und Euro

Was aber steckt dahinter? Zunächst: Die Chinesen haben weiterhin enorme Devisenreserven in Billionen-Höhe. Den US-Dollar, den sie kaum loswerden. Konnten Dollar-Eigentümer bis zur Aufgabe der Golddeckung des Dollar Anfang der 70er Jahre die Dollar-Bestände noch in Gold umtauschen, ist dies zumindest in den USA nicht mehr möglich.

Also sollte der „Umtausch“ heimlich stattfinden. Am Markt, damit die Dollar-Bestände nicht dadurch wertloser werden, dass der Goldpreis eminent steigt. Die Chinesen kaufen – offensichtlich – nach und nach Gold auf und werden dafür Dollar los.

Ähnlich werden sie es mit anderen Papierwährungen machen, die sie gehortet haben. Der Euro ist zuletzt gegenüber dem Dollar etwas stärker geworden. Seit 2014 haben die Chinesen bereits ungefähr eine Billion (umgerechnet) Dollar an Devisen verloren und nur noch etwa drei statt vier Billionen. Das Geld ist in den Konsum geflossen, in den Aufkauf weiterer Unternehmen – und in den Aufbau von Goldreserven.

Wer China einmal besichtigt hat, weiß, dass die Chinesen ihrer Bevölkerung Gold als Altersabsicherung nahegelegt haben. Der Stellenwert von Gold ist anders als bei uns mit zahlreichen Lebensversicherungen etc. extrem hoch.

Die Euro-Zone hingegen schläft. Hier werden keine weiteren Goldreserven aufgebaut. Die Nachfrage aus Europa wird vor allem von Fonds ausgehen, die in Gold investieren. Das Vertrauen in den Euro scheint ungebrochen.

Täuschung Euro/Dollar

Dabei unterliegen die Märkte einer Täuschung: Der Euro ist nicht stärker geworden, nur weil er gegenüber dem Dollar 3 % zugelegt hat. Vielmehr ist der Goldpreis gemessen in Euro auch in jüngsten drei schwächeren Jahren insgesamt um 17,2 % gestiegen.

Oder umgekehrt: Der Euro ist auf Basis der aktuellen Preise gegenüber dem Goldpreis um 20 % schwächer geworden.

Gold ist die sicherste Ersatzwährung für die kommende Krise. China weiß dies. Deutschland nicht.

 

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