+++ Junckers neue Pläne für die EU nach dem Brexit +++

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Watergate Redaktion 12.9.2017

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will einen Neustart für die EU nach dem Brexit. Nach dem Beinahe-Grexit und dem Brexit will er Osteuropa stärker einbinden. In den kommenden zwei Jahren bis dahin will er der EU auf ihrem Weg in die Zukunft helfen. Und hofft dabei besonders auf die gemeinsame Arbeit von Macron und Merkel, insbesondere deren Reformen.

Seine Pläne will Juncker am morgigen Mittwoch vor dem Straßburger Parlament kundtun und dabei für mehr Integration in Europa werben. Vor allem will er die skeptischen Osteuropäer überzeugen. Juncker will „die EU vertiefen“, dabei aber „das Nationale berücksichtigen“. Änderungen am EU-Vertrag schließt Juncker aus, er wolle nicht noch weitere Mitglieder verlieren.

Juncker sieht die EU „wieder auf einem guten Weg“, die Brexit-Verhandlungen schreiten voran, die Wirtschaft wachse wieder und die Arbeitslosigkeit sinke. Das Motto für seine Rede in Straßburg: „Wir segeln mit dem Wind“. Juncker will auch für engere militärische Kooperationen innerhalb der EU werben, für mehr europäisches Selbstbewusstsein beim Welthandel und für Reformen in der Euro-Zone. Sein Ziel: „Bis 2019 etwas geschaffen haben, das auch nach mir noch bleibt“. Genauere Details, wie Junckers Visionen für die EU im Einzelnen aussehen sollen, sind am morgigen Mittwoch zu erwarten.

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