+++ Dänische Bank warnt vor Einbrüchen am Finanzmarkt +++

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Watergate Redaktion 13.9.2017

Die dänische Saxobank warnt vor Einbrüchen an den Finanzmärkten, die sie zum Ende des Jahres erwartet, berichten die Deutschen Wirtschaftsnachrichten (https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/09/12/saxo-bank-erwartet-einbruch-der-finanzmaerkte-zum-jahresende/). Der Chef-Anlagestratege Steen Jakobsen der Saxo Bank prognostiziert eine deutliche Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums.

Einer der Hauptgründe ist nach seiner Einschätzung der Rückgang von Kreditvergaben weltweit. Der Rückgang von Kreditimpulsen, die in den vergangenen Monaten regelrecht abgesackt waren, ist nach Jakobsen ein Indiz für wirtschaftlichen Abschwung. Als mögliche Ursache sieht Jakobsen die steigenden geopolitischen Risiken, verursacht durch US-Präsident Donald Trump sowie das Fortschreiten der Verschuldung bei gleichzeitig zu geringer Inflationsrate.

Einen weiteren Faktor sieht Jakobsen in der schrittweisew Anhebung des Leitzinses der amerikanischen Notenbank Fed und der angestrebte Abbau ihrer aktuellen Bilanz von 4 Billionen US-Dollar. Diese Faktoren führten in der Vergangenheit zu Erleichterungen bei Banken und Unternehmen, laufen aber nun aus – genau wie das Anleihekaufprogramm der EZB zum Jahresende. Jakobsen sieht eine enorme Abhängigkeit der Finanzmärkte von den Zentralbanken. Diese zeigte sich, als Spekulationen über die geldpolitische Strategie der EZB-Führung schon mehrfach zu Verkäufen auf den Wertpapiermärkten geführt hat.

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